Weihnachtsbäckerei
So, mein Tagwerk ist vollbracht:
Knapp 2 Kilo Kouvertüre aus dem Hause Weinrich zu Schokocrossies verarbeitet (Rezept gibt es in den alten Turbulenzen).
So langsam erinnere ich mich wieder, warum ich so einen großen Küchentisch haben wollte…
Rechts oben auf dem Teller liegen auch schon die Kokosmakronen. Nicht im Bild sind die Linzer Törtchen (zu dem Zeitpunkt noch als Teig im Kühlschrank, inzwischen gebacken, aber noch ohne Marmelade). Auch die Orangen-Schoko-Plätzchen und die Vanillekipferl fehlen noch (Teig gibt es schon, mach ich morgen).
Zwei besonders wichtige Zutaten zum Weihnachtsbacken stehen auch auf dem Tisch: Ein Bier und ein Glas saure Gurken. Ich halte maximal zwei Rezepte durch, bis mir der ganze Süßkram zuwider ist. Nach nem Schluck Bier und einer Gurke geht es dann wieder…
Wenn das auch alles nach viel Streß klingt und die Temperaturen draußen noch gar nicht weihnachtlich daherkommen, so genieße ich die Weihnachtsbäckerei dieses Jahr doch ganz besonders. Schließlich hatte ich letztes Jahr um diese Zeit schon seit drei Wochen keine Küche, sondern gerade mal Wasserkocher und Mikrowelle. Und zu Heiligabend immerhin eine Küche mit Spüle, aber ohne Herd.
Ach ja, wenn ich so zurückdenke, dann waren das schon turbulente Zeiten. Und ich bekomme richtig Lust, einen Jahresrückblick zu bloggen.
Aber erst mal stehen morgen noch die Vollendung der Linzer Törtchen, der Schoko-Orangen-Plätzchen und der Vanillekipferl an.
Hach, ich mag Weihnachten!
Und wer mein sentimentales Getue nicht verträgt, der kann ja alternativ dazu mal ausrechnen, wie viel Kalorien auf meinem Küchentisch liegen…