Turbulenter Start ins Jahr
Wir haben gerade mal den 18. Tag des neuen Jahres. Und ich habe innerhalb von zwei Tagen mit einem kaputten Händieh (heute — extrem schlechtes Timing, schließlich kommt das iPhone doch erst nächstes Jahr!) und einer kaputten Kaffeemaschine (gestern) bereits jetzt mein Kontingent an defekten Elektrogeräten für das ganze Jahr ausgeschöpft. Hoffe ich zumindest.
Und nun auch noch das: Kyrill (boah, is Wikipedia schnell!), der Grund für meinen verfrühten Feierabend. Meine Azubis wurden früher nach Hause geschickt, um noch sicher nach Hause kommen zu können. Mittags habe ich darüber noch gegrinst und formulierte im Kopf schon mal einen Text zum überschätzten Medienstar Kyrill, der nur ein Windchen war.
Milde getröstet durch den früheren Feierabend, aber immer noch etwas trauernd ob des defekten Mobiltelephons, machte ich mich an den Katastrophentourismus für Arme, durchforstete das Netz nach Meldungen über Kyrill und setzte eine Nudelsuppe auf. Denn das weiß schließlich jedes Kind: Wo Nudelsuppe ist, da ist Frieden und Glückseligkeit.
So aß ich mit dem bMwg und spielte lustige Buchstabensuppenspiele: Wer schafft die längsten/ schönsten Wörter durch Zufall auf einem Löffel? Bei “Interkontinentaldrift” hätte ich ihm sogar noch einen handgemachten Nachtisch spendiert. So hat er leider nur einen Bus und ein Sofa gegessen.
Ungemütlich wurde es erst gegen 18 Uhr, als der Hund raus mußte. Ja, man sagt zwar: Bei diesem Wetter schickt man keinen Hund vor die Türe — aber die wollte leider geschickt werden. Da sah ich dann, daß unser Garten zum größten Teil unter Wasser steht. Nun gut, dann gibt es heute abend erst mal keine Gassigänge. Sondern Tauchgänge.
Den Abend werde ich mit Einkaufen verbringen. Outdoorklamotten.
Und ein neues Händieh.