Halbzeitrezepte #5: Blattspinat
Noch ganz entspannt bin ich am heutigen 11. Spieltag, spielen meine beiden Mannschaften doch erst heute abend. Und genauso entspannt läßt sich das Rezept zum heutigen Spieltag zubereiten (woah, was ne Überleitung!): Es wird Spinat geben.
Spinat mag ich gerne und mochte ihn schon immer. Nicht mal als Kind war ich ein Spinatverweigerer (obwohl man es bei dem undefinierbar grünem Brei mit dem Blubb eigentlich zwangsweise werden müßte).
Ich hatte als Kind mal aufgeschnappt, daß Kinder eigentlich keinen Spinat mögen. Um meiner Rolle gerecht zu werden, machte ich für einige Zeit einen Bogen um Spinat. Doch diese Phase hielt nicht lange an, ich pfiff alsbald auf rollengetreues Verhalten und aß wieder begeistert Spinat.
Heute kann ich mich jedoch nicht erinnern, jemals selbst diesen Tiefkühlspinatbrei zubereitet zu haben. Stattdessen bevorzuge ich Blattspinat, den ich deutlich pikanter würze als die herkömmliche Variante es zulassen würde.
Auch mein heutiges Rezept hat mit dem schlabbrigen Blubbspinat wenig zu tun:
Blattspinat mit Tomaten und Schafskäse
Zwei Hände voll Blattspinat vorbereiten: Frische Ware säubern, Strünke entfernen, kurz in heißem Wasser blanchieren und in breite Streifen schneiden. Tiefkühlware in heißem Wasser auftauen lassen und abgießen. eine kleine Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in etwas Ölivenöl glasig dünsten.
Eine kleine Knoblauchzehe fein hacken. Zwei Tomaten oder besser noch eine Handvoll Cherrytomaten (ein sehr händelastiges Rezept heute…) in kleine Stücke schneiden und mit knapp einem Teelöffel Zucker bei den Zwiebelchen in der Pfanne karamelisieren lassen. Den Knoblauch dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Noch bevor die Tomaten die Form verlieren den Spinat zugeben, in der Pfanne zerpflücken und vermischen. 1 Scheibe Schafskäse würfeln und unter den Spinat mengen. Die Pfanne bei sehr niedriger Temperatur auf dem Herd stehen lassen, so daß der Schafskäse zwar durchwärmen kann, aber die Form nicht verliert.
Das war es schon…
Als Beilage empfehlen sich Kroketten (Tiefkühlware). Salzkartoffeln passen geschmacklich auch gut, erfüllen aber nicht die Spielregeln des Halbzeitrezepts (15 Minuten und gut).
Möge es munden!