Eigner Herd ist Goldes wert…
…doch Gold im Herd ist noch mehr wert, sagt man.
Ich für meinen Teil freu mich schon, überhaupt einen benutzbaren Herd zu haben, und nach vielen Basteleien war es seit gestern war es auch endlich so weit:
Natürlich wurde der Herd standesgemäß mit einem Krabben-Gemüse-Curry aus dem Wok eingeweiht. Noch etwas ungewohnt, da die meisten Dinge, die man zum Kochen so braucht (Gewürze, Kochlöffel, Messer…) noch über Wohn- und Arbeitszimmmer verteilt waren. Aber es wird so langsam, und wenn erst noch die Fronten vor allen Schränken sitzen und die Hängeschränke hängen, kann die Küche komplett einziehen.
Ach ja… gestern war nicht nur die Einweihung des Herdes, sondern auch die des neuen Eßplatzes:
Zur Sicherheit haben wir erst mal nur zwei Stühle aufgebaut (die Zimmertüren werden erst Anfang Januar eingebaut, und noch ist alles sehr staubig im Flur und im späteren Wohnzimmer), doch die sitzen sich prima. Da an dem Tisch sechs Leute mindestens Platz haben, wird die Küche in Zukunft wohl auch der Ort zum DSA-Spielen werden. Mit etwas Glück schon nächste Woche, wenn der Sanitärmann das WC rechtzeitig aufbaut…
Während im späteren Wohnzimmer noch nicht mal Tapeten an der Wand sind, wird die Küche langsam zu einem Ort, der uns richtig Geld kostet: Lampen, Vorhänge, Sockelleisten etc. werden gebraucht und waren in der Bausumme, für die der uneheliche Schwiegervater den Kredit aufgenommen hat, nicht mit drin. Das von unseren Arbeitgebern zum Glück dieses Jahr noch gezahlte Weihnachtsgeld (auf Holz klopp) ist schon lange ausgegeben, im Januar drohen Auto- und sonstige Versicherungen, und das Geld vom Lohnsteuerjahresausgleich ist noch nicht in Sicht. Daher starten wir ziemlich unentspannt ins neue Jahr, zumindest finanziell gesehen.
Aber wenigstens stimmt das Catering, und das ist ja auch schon mal was.