Towandas Turbulenzen

Bau, Macs und der ganze Rest


Halbzeitrezept: Finale mit Buttergemüse und Seeteufel

Kategorie: culinaria — towanda am Mittwoch, 17. Mai 2006

Der 34. und letzte Spieltag der Bundesliga — wen interessiert es noch? Bayern München wird deutscher Meister (gäääähn), der FCN beendet die Saison auf dem formidablen 8. Platz (8 — in Worten: acht!), die Arminia immerhin auf einem stabilen 13. Rang.

Nächste Saison geht es weiter mit Bochum (mag ich), Aachen (die den Club mit Gegenständen bewerfen, pfui!) und Cottbus. Dafür ohne Duisburg, Lautern und Köln. Um letztere beide ist es schade, die waren mir sympathisch. Besonders, weil der Betzeberg das einzige Stadion ist, wo ich außer der Bielefelder Alm bisher war…

Naja, aber Lebbe geht weida — Ich wär dann ab jetzt auch bereit für die WM!

Mindestens fast genauso lecker wie mein heutiges Gericht ist mein Ergebnis beim Kicktipp: Erster Platz mit und ohne Bonuspunkte, und erster Platz nach Spieltagessiegen!

Nicht, daß ich hier prahlen wollte: Es ist mir selber fast ein wenig unheimlich… Ich guck ja schon immer ganz mißtrauisch zum bMwg, von wegen “Glück im Spiel, Pech…”

Aber eigentlich wollte ich ja was kochen. Und zwar mal wieder lecker Fisch:

Seeteufel mit Buttergemüse

Für das Buttergemüse waschen, schälen und zerlegen wir: 2-3 Karotten (in Stifte, wegen der Garzeit nicht zu dick) 3 Kartoffeln (Stifte oder Würfel, auch nicht allzu groß) 1 Zwiebel etwa 100g Zuckerschoten 300g grünen Spargel Hier mit dem Schälen sparsamer als bei weißem Spargel: Je nach Frische reicht es, ab der Hälfte zu schälen. Anschnitt unten kappen, dann schräg in 3-4cm große Stücke schneiden.

Alles in einer großen Pfanne mit viel Butter bei moderater Temperatur gar dünsten.

Währenddessen den Fisch vorbereiten:

200-300g Seeteufel (frisch oder aufgetaute Tiefkühlware) waschen, in 5-10cm große Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. In Mehl wenden.

Den Fisch in einer Pfanne mit Butter (wenn vorhanden gerne auch je einem Stengel Rosmarin und Thymian und/ oder einer halbierten Knoblauchzehe) goldbraun braten.

So lange der Fisch brät, kann das Gemüse abgeschmeckt werden: Petersilie, Salz, Pfeffer, eine Spur Zucker und vielleicht etwas Muskatnuß reichen, das Gemüse schmeckt selbst intensiv genug.

Und jetzt wird es Zeit für Towandas Turbosauce — nur echt ohne zusätzlich eingesautes Geschirr:

Den Fisch auf das Gemüse legen, welches inzwischen auf kleiner Flamme steht. Die Fischpfanne von den Kräutern und dem Knoblauch befreien. Einen Schuß Sahne und etwas Weißwein hinein und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und vielleicht etwas Brühe würzen.

Es darf serviert werden:

seeteufel auf gemuesebett

Die Sauce wohnt noch in der anderen Pfanne, von dort wandert sie direkt auf den Teller.

Und meine Bilder werden besser, seit ich Licht über dem Eßtisch habe. Noch immer nicht perfekt, aber das liegt am Sabbereffekt angesichts der heißen und duftenden Pfanne am Tisch…

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