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Nein, es hat schon seine Richtigkeit, daß ein Beitrag mit diesem Titel in der Kategorie “Mac” und nicht bei “Fußball” veröffentlicht wird. Der uneheliche Schwippschwager über uns hat nämlich diese Woche im Apfelladen zugeschlagen, und seit Mittwoch steht es im hausinternen Ranking “Apfel gegen Fenster” 2 zu 3.
Für einen 20-Zoll-iMac hat er sich entschieden, schon mit Intel-Chipsatz und natürlich auch mit dem mir bisher noch unbekannten Tiger.
Stolz wie Oskar und grinsend über beide Ohren kam er mit seinem weißen Karton an. Natürlich bin ich gleich hinterher, um die ersten Schritte des neuen Mitbewohners photographisch zu dokumentieren.
Besonders neckisch fand ich beim ersten Hochfahren das Feature, dem neu anzulegenden Benutzer gleich ein Benutzerbild anzubieten — Und zwar in Form eines direkt geschossenen Bilds mit der integrierten Kamera. Der Benutzer sieht sich ohne Vorwarnung live und in Bewegung neben den Eingabefeldern für Benutzername und Kennwort (siehe drittes Bild).
Ein klassischer “Hui, Apple ist wild!”-Moment!
(Ohne eine Flameware lostreten zu wollen: Am PC hätte man dafür wohl erst drölfzig Treiber installieren müssen…)
Die Zeit ab dem Aufbauen bis zum ersten komplett hochgefahrenen OS X schätze ich auf 10 bis 15 Minuten. Wäre auch schneller zu haben gewesen, aber man ist ja Genießer.
Viel erklären mußte ich dem frisch geborenen Apfelnutzer nicht: Eine kleine Einführung in Exposé, Finder und die Benutzung des Docks waren seine ersten Schritte auf dem Mac. Widgets und Dashboard muß er sich selbst erarbeiten, denn die gibt es auf meinem igor mit Panther noch nicht.
Beim Installieren von Firefox gleich noch erläutert, wie so eine Programminstallation auf dem Mac funktioniert (dieses “Hm, das war es jetzt schon?” nach ein bißchen Icon-Rumgezerre war sooo typisch!).
Das wars schon: Ab dem Zeitpunkt kam der geschätzte uneheliche Schwippschwager allein mit seiner Maschine klar.
Seitdem werkelt ein Stockwerk höher ein glücklicher Neuapfelaner und strahlt übers ganze Gesicht, wenn man ihn auf den neuen Rechner anspricht. “It just works” ist eben nicht nur ein Werbespruch, sondern Konzept.
Und ich habe das Gefühl, die Welt ist wieder ein wenig schöner geworden…