Towandas Turbulenzen

Bau, Macs und der ganze Rest


Reisebericht Teil 1 — Vor Ort

Kategorie: der ganze rest — towanda am Dienstag, 5. Juni 2007

So, denn mal froh ans Werk und in die Tasten gehauen! Viele tolle Bilder sind bereits nachbearbeitet und warten darauf, ins Netz geblasen zu werden.

Den Bericht werde ich auf mehrere Teile aufteilen, und die Bilder sind dieses Mal nicht im “Klick-mich-groß”-Modus, sondern gleich in voller Größe. Sind doch zu schööön…

Die Ladezeiten will ich aber dennoch nicht allzu lang werden lassen und bediene mich zu diesem Behufe dem “weiter-geht’s”-Link.

Wer Hundebilder vermißt: Bei Rondra wird im Lauf der Woche ein etwas hundelastiger Reisebericht entstehen.

Irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr waren wir aufgebrochen. Nach einigen Staus rund um Hannover und Hamburg (zum ersten Mal bin ich den Elbtunnel gefahren) sind wir gegen 18 Uhr reichlich verspätet in Løkken angekommen.

Das Büro des Vermieters war ab 17 Uhr geschlossen, doch das machte nichts: Wir hatten den Code für ein Schließfach an der Hausrückseite. Dort sollten sich unsere Schlüssel befinden.

Allein: Die Straße fanden wir nicht. Da nützt der schönste Code nüscht.

Wir befragten uns beim Brötchendealer des Feriendorfes — und hatten gleich wieder einen astreinen Auftritt hingelegt: Als ich ihm die Unterlagen zeigte, fiel mir auf, daß die Adresse des Vermieters nicht in Løkken, sondern im 30 Kilometer entfernten Blokhus ist.

Wie peinlich… Immerhin wußten wir nun, daß es im Feriendorf ab 7.30 Uhr Brötchen zu kaufen gibt. Ist ja auch ne interessante Information…

In Blokhus war unsere Odyssee aber noch nicht zu Ende. Das Schließfach ging nämlich nicht auf. Trotz sorgfältig abgetipptem sechsstelligem Zahlencode.

Ein Fall für die Notrufnummer. Auch hier machten wir uns binnen Sekunden zum Brot: Der Text “mit # abschließen” bedeutet nämlich nicht, daß man das Schließfach mit # wieder verriegelt — Nein, die Eingabe des Codes sollte mit # beendet, also abgeschlossen werden!

Damit ist der Beweis erbracht: 800 Kilometer Autobahn schlagen definitiv auf die geistige Leistungsfähigkeit!

30 Kilometer später bezogen wir unser Haus. Dazu sag ich gar nichts, und es gibt auch keine Photos davon. Die wären nämlich doppelt gemoppelt, denn es war genau so wundervoll wie es hier aussieht: Moderne, solide Möbel, viel Licht, viel Platz, Elektrogeräte vom Feinsten… Wunderbar!

Halbwegs erholt von so viel Freude, wollten wir auch gleich noch das Meer inspizieren, welches sich gerüchteweise nur 50 Meter von hier entfernt aufhalten sollte. Ab über die Dünen, geguckt…

…und große Enttäuschung: Das Meer war zwar da. Aber es trennte uns eine Steilklippe vom direkten Kontakt zu Neptuns Wirkungsstätte.

Und wenn ich “Steilklippe” schreibe, dann meine ich das auch so: No way, da herunterzukommen, ohne sich mindestens einen Knochen zu brechen und/ oder eine Sandlawine auszulösen.

Nun ja: “50 Meter zum Strand” war in dem Sinne ja keine falsche Angabe, dachten wir. Und wenn schon mit dem Haus alles genau so ist wie im Prospekt beschrieben, dann sei den Dänen diese kleine Flunkerei verziehen.

Trotzdem: Irgendwie mußte es da ja einen Weg runter geben.

Und nach ein wenig Suchen in den Dünen fanden wir ihn auch:

der Weg zum Strand 1

(Read on …)

Wieder zurück!

Kategorie: der ganze rest — towanda am Samstag, 2. Juni 2007
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