Halbzeitrezepte #19: Curry mit Kartoffeln, Kichererbsen, Pilzen…
Vor den Sonntagsspielen des aktuellen 31. Spieltags noch schnell das Rezept zum vergangenen 30. Spieltags posten — ich hole auf.
Am 30. Spieltag schlugen die Bayern Arminia mit 2:0. Das ist für mich schon doppelt Mist. Ein wenig entschädigt hat mich dafür der Torekrimi des FCN gegen Lautern: 3:2 für den Club, der grandiose Vittek dreht noch kurz vor knapp das Spiel! Noch kein endgültiger Klassenerhalt, aber ein wichtiger Schritt dazu.
Das Rezept zum Spieltag habe ich aus einem kleinen Folder mit vegetarischen Rezepten. Ich bin immer vorsichtig, was bereits publizierte Rezepte angeht, abgemahnt wird ja allerorten. Allerdings habe ich dieses Rezept so dramatisch modifiziert, daß das Originalrezept kaum mehr erkennbar ist (Kartoffelmenge halbiert, Bananen dazu, Brühe statt Wasser…). Daher ohne schlechtes Gewissen:
Curry mit Pilzen, Kartoffeln, Kichererbsen, Pilzen und Bananen
200g Kartoffeln schälen und in etwa 1cm große Würfel schneiden. 1 Zwiebel schälen und würfeln. 200g Champignons in nicht zu kleine Stücke schneiden und 1 Knoblauchzehe fein hacken. Alles zusammen in Butter in einem großen Topf kurz andünsten.
1 gehäuften Eßlöffel Currypulver, 1/2 Teelöffel Kurkuma, 1/2 Teelöffel Zimt, 1cm Ingwer, gerieben (kann sein, muß nicht) dazugeben und fleißig umrühren.
300 g Kichererbsen zugeben. Die gibt es entweder fertig aus der Dose (mit denen ich noch nie gearbeitet habe — ich hoffe, die Garzeit haut auch damit hin), oder man weicht sie vorher für 24 Stunden in Wasser ein. Die 300g beziehen sich auf die abgetropfte Menge durchgeweichter Kichererbsen.
Mit Brühe aufgießen, bis alles knapp bedeckt ist. 10 Minuten köcheln lassen und immer mal wieder nachsehen, ob die Flüssigkeit noch reicht.
Währenddessen kann man den Rest schon mal vorbereiten: Eine Handvoll Cashewkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten und grob hacken. 1 Banane schälen und in Scheiben schneiden.
Wenn im großen Topf alles soweit durch ist, die Banane und die Nüsse dazu. 1 kleinen Becher Joghurt und 2-3 Eßlöffel TK-Petersilie (noch besser ist frischer, grob gehackter Koriander) unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, auch Chilipulver. Evtl. auch noch etwas Zucker oder Honig dazu. Das hängt vom Curry ab — manches ist etwas bitter, finde ich, und bei Currypulver lohnt sich der Weg zum guten Gewürzdealer.
Reis paßt übrigens gut dazu, und einen Klebreis bekommt man ja auch in 15 Minuten fertig.
Das war es auch schon…
Ich war am Anfang etwas skeptisch: Kartoffeln, Kichererbsen, und dann vielleicht noch Reis dazu — das klingt ja wie die Stärkebombe schlechthin, und man glaubt, es fehle noch was. Aber ich mag das Nussige der Cashews, Kartoffeln und Pilze gehen (fast) immer, und für Kichererbsen könnte ich sowieso morden.
Erwähnte ich eigentlich schon diese hochgeniale Kichererbsensuppe? Nein? Oh, ich muß mal sehen, ob die halbzeittauglich ist…
Guten Appetit!