24.1.03
Dabei bin ich extra "schon" um vor zehn aufgestanden (ich geb es zu: Das ging nur mit Wecker-Unterstützung!), damit ich auch was von dem Tag merke und ihn nicht einfach nur verpenne.
Und dann nicht aus den Puschen gekommen...
Eigentlich hätte ich meinen Betreuungspflichten mal nachkommen und bei den Girlogs den Code-Sündern mailtechnisch auf die Finger klopfen sollen. Und die Antworten-Box von Pegasus auf Grund tippen. Oder mich über gute Ersatzmodelle für meinen wahrscheinlich geschrotteten CD-Brenner informieren (bis auf die Tatsache, daß ihn nicht nur Nero nicht, sondern auch unter Linux keiner als Brenner haben mag, bin ich noch keinen Schritt weiter in der Sache). Oder mich über alternative und effiziente Methoden von Backups kundig machen, schließlich sollte ich durch den Festplattencrash genug Leidensdruck und Streben nach Datensicherung haben.
Doch dann lief mir erst das schmutzige Geschirr, dann der leere Kühlschrank und anschließend Anno1602 über den Weg.
Dreimal langsam geguckt, schon war Mann da und Schwiegermama und Hunger auch.
Reden, rauchen, essen, kuscheln.
Und nun schon wieder fast Mitternacht...
Na wartet, ich krieg euch alle noch ;o)))
Einige Laster hab ich ja:
Ziggis schmecken mir lecker, und nur bei den wenigsten Alkoholika schreie ich laut und angewidert "Nö!".
Kein Problem für mich, so bin ich eben, und ich hab so keine großen Gewissenbisse deswegen, daß mir ein Aufhören groß was bringen würde.
Aber da gibt es eine Sache an mir, mit der werde ich es sicher noch schaffen, mich selbst in den Wahnsinn zu treiben:
Daumennagelknabbern.
Nicht grundsätzlich Fingernägelkauen, nein. Denn die haben für das, was mein Stoffwechsel so an Material bietet, eine ganz passable Länge. Sie sind nicht so superfest und robust, als daß sie richtig modelmäßig lang würden, aber schon so, daß sie die dicken Wurstfinger optisch etwas strecken ;o). Taugt, bin ich zufrieden mit. Und richtiger Nagelbeißer war ich eigentlich sowieso noch nie.
Aber mit den Daumennägeln komm ich einfach nicht rund: Die sind runter bis auf die Grundmauern, und immer wieder hab ich das Gefühl, irgendetwas steht da ab bzw. splittert.
Kennt ihr das Gefühl, ständig mit einem eingebrochenen Nagel in den Klamotten hängen zu bleiben? Eklig, das... und so versuche ich eben ständig, dieses weghängende Stück irgendwie werkzeuglos loszuwerden - mit dem Effekt, daß nicht nur die Nägel keine Chance haben, sondern auch die umliegende Haut aussieht wie durch den Reißwolf gedreht.
Das kann es ja wohl nicht sein.
Da bringe ich acht Fingernägel dauerhaft und halbwegs gepflegt auf Länge, und die beiden Daumen sehen aus, als wären sie von jemandem anders.
So nicht...
Jetzt sind sie ordentlich gefeilt (zumindest das, was noch zu feilen war...*g*), und da hängt nix weg. Nichts ist eingerissen, was im Pulli hängenbleiben könnte - diese Ausrede gibt es nicht mehr.
Ende der Knabberstange, und in etwa vier Wochen wird wieder zehnspurig gekrallt!
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23.1.03
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... dann kann das doch nur heißen, daß der Brenner geschrottet ist, oder?!
Weiter so, Jungs - da krieg ich auf meine alten Tage ja fast noch patriotische Gefühle...
22.1.03
Erst mal den Donnerstag noch ordentlich über die Bühne bringen...
Aber nur, damit das klar ist:
Der Freitag gehört mir ;o)))
21.1.03
Ist es sicher auch, für andere.
Aber mir, die ich täglich von Bypässen und Herzklappen umgeben bin, wird es mulmig im Bauch.
Denn für mich ist es eine Oma und ein Opa.
Morgen bzw. übermorgen wird es losgehen.
Und ich drücke alle Daumen...
