28.12.02

Meine persönliche Lieblingsfrage 2002
ist ja ohne Zweifel:

"Warum muß eigentlich immer alles kaputtgehen?!"

Dieses Jahr an Reparaturen bzw. nicht mehr hinzubiegenden technischen K.O.s hätte ich zu bieten:
- Mein CD-Rom-Laufwerk
- die Kaffeemaschine
- zwei Pfannen mit kaputter Beschichtung
- mein Schreibtischstuhl (gut, das war jahrelange Vorarbeit - aber Exitusdatum war 2002!)
- die Klospülung bzw. deren Wiederauffüllmechanismus samt Stoppen bei vollem Behälter
- die Pumpe meines Zimmerspringbrunnens
- von Verschleißteilen wie Gläsern und Glühbirnen will ich gar nicht reden (obwohl die Lampen für die Aquarien krachteuer sind)
- ...

... und aktuell meine Maus.
Scrollrad kaputt.
Mini-Plastikteil abgebrochen. Natürlich passgenau, beim Öffnen der Maus sofort verschmissen und nur mittels uhrmacherartiger Feinmotorik (die mir sicher nicht zueigen ist) wieder zu ersetzen.

Ohne Scrollrad zu surfen ist wie Amputation.
Morgen gehts hinein ins Getümmel und Ersatz besorgt, da pfeif ich auf Menschenmengen und früh Aufstehen.

Wie wär es als Weihnachtswunsch für 2003 mit:
"Ich möchte all das neu haben, was mir kaputt gehen wird - ohne Rennerei und Chaos"?!

Towanda | 12:09 AM | Kommentare


24.12.02

Geplant
Weihnachten wird bei Franks Eltern und mit seinen Geschwistern sein.
Nochmal heimfahren ist für diesen Monat weder geld- noch zeittechnisch für mich drin (ich kam am Montag um fünf von der Arbeit und gehe am Freitag um sieben wieder hin). Stattdessen hatte ich gestern Abend noch ein rekordverdächtiges Weihnachtstelephonat von knapp anderthalb Stunden mit meinen Eltern.
Statt heimfahren... ;o)

So bleiben wir eben hier bzw. fahren ein paar Kilometer weiter zu Franks Eltern. Kleine Geschenke für alle wird es geben; Zwar materiell nicht von allzu großem Wert, aber dennoch mit Liebe ausgesucht und vorbereitet.
Die Essensvorbereitungen teilen wir uns, indem Franks Eltern Gast- und Getränkegeber sind, Franks Schwester für das Hauptgericht und wir für den Nachtisch sorgen.
Das ist die Form, wie Weihnachten schon letztes Jahr ablief, und es war schön. Keine großen Zeremonien, viel Zeit zum Reden, Entspannen, Genießen und Wohlfühlen.

Letztes Jahr hatten wir Mousse au chocolat und Mousse au vanille vorbereitet, und dieses Jahr konnte ich mich mit Frank nicht einigen, ob nun dieses wieder oder Eis mit Früchten oder was anderes. Am Freitag war wegen allgemeiner Luschigkeit ("och nöö... nimmer einkaufen gehn!") keine Einigung zu erzielen, und so wollte der urlaubende Frank das gestern in die Hände nehmen - mit kritschem Blick meinerseits ("Kriegt er das wohl geregelt? Zur Not muß ich eben doch improvisieren...").

Als ich gestern von der Arbeit kam, überrascht mich der internetgewandte Mann mit dem perfekten Plan:
Dieses hier wird es geben.
Alles ist schon besorgt und vorbereitet.
Kein Last-Minute-Shopping mehr.

Und so werden wir dann nach dem Aufstehen alles ruhig angehen lassen und die hier eingetrudelten und unter dem Weihnachtsbaum lagernden Pakete irgendwann öffnen (Mama hat ein Riesen-Paket geschickt - die spinnt! Ich hab mir doch mein Weihnachtsgeschenk in Form von zwei neuen Pfannen schon Anfang des Monats aus ihrem Laden mitgenommen... Aber ich weiß, daß für Frank was in dem Paket ist, und ich bin gespannt, wie er gucken wird *diebisch freu!*).

Dann den Nachtisch vorbereiten, Geschenke einladen, und es geht zu Franks Eltern.
Ich weiß, daß es ein schöner Abend werden wird, denn ich hab ne superliebe uneheliche Schwiegerfamilie.

Und das freut mich jetzt schon.

Towanda | 12:52 AM | Kommentare


23.12.02

So lob ich mir das!
Erst ab nach Aldi, wo gegen kurz vor sechs kaum Leute waren. Allerdings auch keine fettarme Milch und ebenso keine ansehnlichen Bananen für den Weihnachtsnachtisch, für den wir sorgen werden.

Also ab in Supermarkt 2, zwischendrin auf einem fast leeren Parkplatz das Altglas der Entsorgung zuführen (damit wieder Platz ist für das Leergut "zwischen den Jahren" *g*). Restlichen Kram in fast genauso leerem Supermarkt besorgen, zwischenzeitlich ganz entspannt Zeitschriften bummel-schmökern.

Nach nicht mal einer Stunde heimkommen, das Gefühl haben, für Weihnachten und die Feiertage komplett zu sein und zwei TK-Lasagnen in die Röhre kloppen.

Genau so muß das laufen...!

Towanda | 6:57 PM | Kommentare


Tower HF meldet:
Maschine Hugo 206 nach erfolgreicher Mission im Landeanflug auf HF...
...setzt an zu weicher Landung...
...mangels Besatzung kein Landungsapplaus...
...Maschine und Pilotin verschwinden für die nächsten Tage im Hangar.

Feierabend.

Genau jetzt kann Weihnachten anfangen ;o)

Vielen lieben Dank euch für die tollen Karten (elektronisch und papierich)!
Meine Papierkarten sind ja schon raus, und wer bisher keine bekommen hat, der möge sich nicht weniger herzlich mit obiger Graphik angesprochen fühlen.

Have yourselves a merry little Christmas...

Towanda | 5:21 PM | Kommentare


22.12.02

Objects in the rear view mirror

2002... Zweitausendzwei...
Ein paar Tage hat das Jahr noch, und es wird Zeit, daß ich mal zurückblicke.
Doch, ich blicke gerne zurück, ich mag es, das Jahr nochmal anzuschauen und Bilanz zu ziehen.

Here we go:

::Januar::
Klar, der dickste Brocken und der größte Stein in diesem Monat ist die Diplomarbeit. Was bin ich froh, dieses Teil im Kasten zu haben!
Vor lauter Rumgerödel damit geht die Euro-Einführung nahezu komplett an mir vorbei. Wie gut, daß mich meine Eltern und Großeltern mit diversen Starterpaketen ausgerüstet haben, so kann ich meinen ersten Euroeinkauf tätigen. So richtig im Griff habe ich die neue Währung aber noch nicht... ;o)
Und dann ist da noch ein Frank, der auch mal namentlich auf der Alm erwähnt werden wollte.

 

::Februar::
Nachwuchs bei den Purpurprachtbarschen... Hui, das ist spannend!
Vor lauter Begeisterung und Faszination kommt dann auch gleich das zweite Aquarium dazu.
Und dann ein wirklich tolles Geburtstagsgeschenk, das sogleich nach noch einer Domain schreit.

 

::März::
Eigentlich ziemlich unspektakulär, davon abgesehen, daß Frank sich den Zeh beim Fußball bricht und wir einen neuen Mitmieter haben.

 

::April::
Arminia ist auf dem Weg in die erste Liga, und wir sind natürlich dabei und ignorieren sämtliche Paniksymptome auf der fast ausverkauften Alm.
Und danach geht es für ein paar Tage in die alte Heimat, da meine Eltern den Laden umbauen. Trotz Stress und schmerzenden Füßen gibt es dort viel zu lachen. In dem ganzen Trubel verpenne ich fast den Klassenerhalt des FCN (ich war also wirklich ziemlich fix und alle *g*).

 

::Mai::
Aus der Rubrik "Rechnerisches und Netziges": Jean-Luc bekommt nach langem Kampf WIN2000 und Linux, die Turbulenzen werden ein Jahr alt und die Fische kriegen ein Zuhause im Internet.
Erst jetzt landet der erste ausländische Euro in meinem Geldbeutel, und Arminia ist wieder in der ersten Liga.
Mein erstes Vorstellungsgespräch ist mächtig aufregend, bringt aber außer einer denkwürdigen Beurteilung nichts ein.

 

::Juni::
Wieder ein Abschied von einer bisher guten Software und das Gewöhnen an den Nachfolger.
Im Garten geht es zögerlich voran, und Frank fährt seit Neustem Motorrad.
Die Fußball-WM läuft, ich gewöhne mich nur langsam an Fußballgucken am Vormittag, und es ist heiß. Das Ausscheiden Irlands bewegt mich sehr, und mit der Zeit kommt auch das WM-Fieber bei mir an: Beim Finaleinzug der Deutschen bestehe ich schließlich nahezu ausschließlich aus Fußballschmacht ;o)
Die Niederlage gegen Brasilien ist nicht wirklich schlimm, und der Empfang für die Nationalmannschaft ist wunderbar und macht Hoffnung für den deutschen Fußball.

 

::Juli::
Die Girlogs sind wieder da, die Moonies entstehen, die Diplomarbeit geht nach viel Gerödel endlich online, und mein Domainwust macht ein Portal nötig (zumindest bilde ich mir ein, daß das sein müßte... *g*).
Zum Wiesenfest fahren wir mal wieder ins Frankenland, und meine Garnelen haben Nachwuchs.
Nicht unerwartet, aber deswegen nicht weniger traurig für uns ist der Tod von Franks Opa.

 

::August::
Als Schnellschuß locker aus der Hüfte entsteht der/ die/ das Aldiblog.
Franks Rechner raucht ab und bekommt einen Nachfolger.
Die Bilder und Berichte der Flut schockieren uns.

 

::September::
Am schicksalsträchtigen Datum, das für mich trotzdem noch in erster Linie Franks Geburtstag bedeutet, fahren wir auf den Betzenberg.
Einen Tag nach der Reise bekomme ich endlich die Zusage für einen Halbtagsjob.
Und es steht fest: Die SPD darf nochmal vier Jahre regieren. Wie ich das finde, überleg ich mir noch ;o)

 

::Oktober::
Wir waren am Meer, mein Job wird für ein paar Monate vollzeitig, und mein Konto ist zur Abwechslung mal wieder kurzzeitig im Plus.

 

::November::
Unter anderem einen Programmierer zu Besuch gehabt und Schwachfug gemacht.
Sonst business as usual...

 

::Dezember::
Angesichts des plötzlichen Todes meiner Oma und der starken Eindrücke auf ihrer Beerdigung tritt alles andere ziemlich in den Hintergrund.
Weihnachten werden wir bei Franks Eltern verbringen und für Silvester haben wir noch überhaupt keine Pläne.

Mein erster Eindruck, daß das Jahr größtenteils aus Abwarten und Ereignislosigkeit bestand, scheint wohl doch nicht ganz zu stimmen. Trotz einiger sehr trauriger Momente war es ein gutes Jahr, finde ich.
Das allerbeste an dem Jahr war sowieso, daß es ein Jahr mit dem allerbesten Mann der Welt war. Solange das so bleibt, können die nächsten Jahre ja nur grandios werden... *lächel*

So, und jetzt geh ich bei Frank anbucken!

Zwinker-Smilie

Towanda | 4:19 PM | Kommentare




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