24.10.02
Nein, ich gehöre nicht zu den Menschen, die immer grübeln müssen, ob die Zeit nun vor- oder zurückgestellt wird, und das liegt einzig und allein an der netten kleinen Eselsbrücke, mit der ich mir das merke und die ich euch gleich umgehend an die Backe labern bzw. auf den Schirm schreiben werde:
Stellt euch ein Wetterhäuschen vor, bei dem zu jeder Zeitumstellung die Türe aufgeht und ein kleines Männchen herauskommt.
Im Sommer, wenn das Wetter schön ist und im Vorgarten des kleinen Wetterhäuschens die Sonne scheint und ein laues Lüftchen weht, geht das Männchen vor lauter Freude einen Schritt nach draußen, also vor.
Im Winter aber öffnet er die Türe und wird von einem kalten, ungemütlichen Wind mit Regen und/ oder Schnee begrüßt - da geht macht gleich wieder einen Schritt zurück ins Haus.
Simpel, aber hilft!
*umfall*
Die ganze Bude stand heute irgendwie Kopf, durch alle Stationen.
Ein doppelt gelieferter Rollstuhl, tausend plötzliche vorgezogene Umdisponierungen überall, davon zwei auf meiner Station (eine erfolgreich bewältigt, eine leider nicht mehr geschafft und dafür den zuständigen und zu Cholerik neigenden Arzt charmant beschwichtigt). Die werfen hier die Leute raus wie am Fließband, ich glaube, die operieren derzeit im Akkord.
Und als Sahnehäubchen obendrauf noch einen Patienten zur Reha für morgen (was der seit drei Tagen weiß), der bei uns bis auf einen Schlaf- und Jogginganzug ohne Klamotten steht und so natürlich nicht in die Rehaklinik gehen kann (also den Abholdienst überzeugen, daß er doch auf dem Weg zwischen Klinik und Rehaeinrichtung sicher noch einen halbstündigen Umweg zur Wohnung des Patienten machen könnte, um den von der Ehefrau fertig gepackten Koffer mitnehmen zu können).
Kurz mit einer Kollegin überlegt, ob es helfen würde, wenn sich jeder aus dem Sozialdienst auf seiner Station quer über den Flur legt und ganz laut "Ich kann so nicht, ich will das nicht!" brüllt und die Idee wegen zu hohem Rolli- und Bettenaufkommens am Flur wieder verworfen.
Grinsen mußte ich, als in der Mittagspause bei fast jedem auf dem Tablett ein Pudding zu finden war... oft hilft eben einfach nur Schokolade ;o)
Und aktuell ein leckerer Zinfandel, der erste Alkohol in dieser Woche.
Herr, laß Freitag werden!
;o)
23.10.02
Danköschön, Andreas!
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Heute hingegen ging das alles locker durch. Eine ehemalige Patientin von mir hat einen relativ hohen Betrag für den Sozialdienst gespendet, weswegen ich mich doch ziemlich geehrt und "mitschuldig" fühle. Nächste Woche arbeite ich zur Abwechslung mal wieder Teilzeit, weil meine Chefin im Urlaub ist und mir damit nachmittags die Anleitung fehlt. Und seit eben weiß ich, daß meine recht zügige Teilnahme am Straßenverkehr von neulich auch nur 20 Euronen kostet.
Gleich geh ich noch zum Versicherungsmenschen, um mit ihm meine Kontensanierung weiter voranzutreiben, und dann werden wir mal wieder ne Runde in Aventurien drehen, auf daß meine schnepfige Elfin auch mal wieder Auslauf bekommt.
Und das Beste ist:
Dazu wird Pizza geordert!
*sabber*
21.10.02
Und mit einem ganz gehässigen Grinsen ist mir doch gerade ein "Das hätten sie ja auch vorher per Mail ankündigen können!" entfleucht!
Samstag:
Person A ruft an und teilt mit, er würde gern am zweiten Novemberwochenende in Lummerland auftauchen, weil er Urlaub hat. Die Angerufene (nennen wir sie einfach T wie Towanda) berichtet, daß Personen B und C (miteinander liiert) auch gern demnächst nach Lummerland fahren möchten, aber über keinen langstreckentauglichen PKW verfügen und fragt bei A an, ob er B und C eventuell mitbringen könnte.
A sagt zu.
Sonntag:
T berichtet B, daß A sie und C mit nach Lummerland bringen könnte; sie müßte die näheren Umstände wie genaue Abfahrt etc. nur noch mit A klären; C hört inzwischen mit einem Ohr dem Telephonat zu.
B (für ihre eigentümliche und nicht immer korrekte Wortwahl bekannt): "Jau, dann werd ich die Woche mal A beglücken..."
T: "???"
B: "Nee, ..."
T: "'kontaktieren', vielleicht?!"
B: "Hmmm..."
(währenddessen großes Protestgeschrei von C)
T läßt sich C ans Telephon geben: "Daß die B den A beglücken will, ist nicht richtig!"
C: "Natürlich ist das nicht richtig. Aber was soll ich denn machen, wenn sie das tun will...?!"
20.10.02
Ich seh die Zweite Liga kommen, und das bereits am 9. Spieltag...
Clubberer sein, das heißt leiden können zu müssen!
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Wie soll ich das mit dem Kerl nur aushalten...?!![]()
