25.9.02
100% ACK.
Und zwar nicht, um den angeblichen Antisemitismus zu schüren oder fishing for compliments zu betreiben.
Sondern weil ich mir ernsthaft Sorgen drum mache, was man an Fakten und Tatsachen in dieser Welt noch ungestraft ansprechen kann, ohne gleich ein häßliches Stempelchen aufgedrückt zu bekommen.
P.S.:
Das Flugblatt selbst habe ich als NRW-Bürgerin nicht bekommen, weil mein Anti-Spam-Filter zumindest für Papierpost ("Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen") ganz gut funktioniert. Im Nachhinein und in diesem speziellen Fall ist es fast ein bißchen schade drum.
Das Internet hat seine Anarchie aus Anfangstagen schon lange verloren; Aber ich hätte nicht für möglich gehalten, daß es zu einem Mittel für Diktaturen werden könnte.
Ist grundsätzlich eine feine Sache, datenschutztechnisch geht das bei denen auch okay. Wegen Angst vor Mangelernährungen und zur Beruhigung lasse ich sowieso alle zwei Jahre einen Check beim Hausarzt machen - Allerdings habe ich hier noch keinen Hausarzt (ich bin zu gesund für sowas *g*), und darum habe ich das da gleich mit in Auftrag gegeben und bin gestern morgens um sieben *örgs* munter halbwegs bei Bewußtsein und nüchtern in der Arbeitsmedizin erschienen.
Zur Klarstellung: "Nüchtern" bedeutet mit leerem Magen.
Also auch ohne Kaffee.
Ich.
Weia.
Drum hatte ich die "Zapferin" schon mal vorgewarnt, daß ich zwar grundsätzlich keine Probleme beim Blutabnehmen habe, aber in diesem speziellen Fall doch etwas wackelig auf den Beinen sein könnte ;o)
Blut abnehmen geht bei mir immer wunderbar: Ich hab ganz helle und daher so halbtransparente Haut und Venen wie aus dem Bilderbuch. Wenn auch der Rest meines Körpers eher durchschnittlich ist und kaum der Erwähnung wert - aber die Venen sind eins A. Wenn für sowas ein Bedarf bestünde, hätte ich das Zeug zum echten Weltklasse-Venen-Model, jawoll ;o).
Mit ein wenig Druck auf die Einstichstelle direkt danach hab ich normalerweise sogar fast keine blauen Flecke nach dem Blutabnehmen, also eigentlich problemlos.
(Bis auf den kaffeelechzenden Restorganismus, dem es wieder prima ging, sobald ich den im Auto wartenden Milchkaffee weggezogen hatte. Und ihr könnt mir glauben: DAS war der beste Milchkaffee, den ich je in meinem Leben getrunken habe!)
Heute morgen, einen Tag nach der Blutabnahme, wollte ich dann mal nachsehen, ob das mit dem perfekten Einstich und den nichtexistierenden blauen Flecken wieder so gut geklappt hatte wie beim letzten Mal und nahm das Pflaster ab.
Paßt, nur die Stelle, an der das Pflaster klebte, war etwas rot. "Kommt sicher vom Pflaster-Abreißen", dachte ich mir, und beließ es dabei.
Doch heute abend, über zehn Stunden nach Pflasterentfernung, begrüßt mich dieser Anblick:

Aber beim nächsten Mal nehm ich meine eigenen Pflaster mit!
24.9.02

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Danke, Jacques!
23.9.02
F: Machs gut, viel Spaß und laß Dich nicht ärgern!
N: Niemals!
Seit ich arbeite, hat sich das geändert:
F: Machs gut, viel Spaß und laß Dich nicht ärgern!
N: Niemals! Und wenn doch, ist's nicht schlimm: Ich krieg ja jetzt Geld dafür.
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Und jetzt nicht lange debattiert und herumgeeiert, sondern ab ans Werk, ihr verläufig amtlichen 306 Regierungssitzinhaber.
Gibt massig zu tun hier!
Und Glückwunsch.
22.9.02
Ich bin echt hart im Nehmen, aber ich mußte danach eine Minute auf einen blanken weißen Bildschirm gucken.
Trotzdem ein dickes Dankeschön an Niela!
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Zu den Wahlen sag ich nix, solange ich nicht sicher weiß, wer mich die nächsten vier Jahre regieren wird.
Nur eines hat mich irritiert:
Sagt mal, Sabine Christiansen kann man doch als Sterblicher mit durchschnittlich belastbarem Nervenkostüm nicht ohne Spätschäden gucken, oder?
Sowas von einem Durcheinandergerede, daß man zwei Drittel der Aussagen nicht verstehen kann. Und sie macht noch nicht mal den Versuch, da etwas Struktur und Zuschauerfreundlichkeit reinzubringen, sondern stachelt die Lage eher noch an, indem sie ihrer eigentlichen Frage eine Stichelei voranstellt, die den Befragten erst mal zur Rechtfertigung zwingt. Nach zwei halben Sätzen (der Befragte schafft nur halbe Sätze, weil die anderen Anwesenden sich auch noch bemüßigt fühlen, rumzusenften und nicht gestoppt werden) wirft sie dem armen Kerl dann vor, nicht auf die Frage einzugehen, sondern schnappt sich einen der anderen Reinreder und greift die Aussage von dem auf (die er in einer strukturierten Debatte gar nicht gemacht hätte, weil er dort einfach nicht hätte reden können, ohne gefragt und an der Reihe zu sein).
Keine einzige der (zugegeben interessanten) Fragen hatte auch nur ansatzweise eine Chance, über "Angerissen-werden, eine Meinung dazu halb hören und dann formschön in Polemik zu enden" hinauszukommen, und Sabine Christiansen wirkte wie eine überforderte Kindertante.
Ts... da les ich lieber Zeitung, dort quasseln die sich nicht immer gegenseitig dazwischen!
