14.9.02
Ich, ein Interview.
Die Königin der Verhaspler. Die Heldin des rollenden fränkischen "r", verzweifelt um eine hochdeutsche Aussprache bemüht.
Na sauber.
Na egal, dachte ich mir, gebt den Berlinern was zu grinsen - ich mach das schon.
Und nach ein paar Minuten nettem Plaudern war auch schon alles vorbei... und hat auch gar nicht wehgetan *g*
Heute, zwischen 14 und 16 Uhr ist das Ganze hier im Rahmen der "Internet-Radio-Show" via Stream zu empfangen. Netterweise wurde mir der Mitschnitt zur Veröffentlichung schon vorab zugeschickt.
Wer also neugierig ist und mal hören mag:
der Mitschnitt als mp3
(um die 1,6 MB groß und gut drei Minuten lang)
12.9.02
Der Versuch des Klamottenkaufs fiel also eher in die Kategorie "viel Feind, wenig Ehr Beute", wohingegen ich im Saturn eher fündig wurde (warum kann ich besser Elektronik kaufen als Klamotten? Ist das nicht eher frauenuntypisch? Bin ich überhaupt eine Frau?! Fragen über Fragen...).
Mit viel Selbstbeherrschung konnte ich Saturn nur mit einer Tasche für die Digi verlassen - die war erstens gar nicht so teuer und vor allem auch nötig, ich schlepp das Teil oft genug rum und zittere regelmäßig um das Display.
Danach der Hardcoretest im Spannungsfeld zwischen Kaufverlangen und Kontostand: IKEA.
Mußte sein, weil wir durch spültechnische Unachtsamkeiten inzwischen so viel Bruch verursacht haben, daß wir bei vier Gästen die Getränke nur noch in unterschiedlichen Gläsern anbieten können. Stört mich wie verrückt, und dank günstiger Gläser bei IKEA ist dem ja schnell und billig Abhilfe zu verschaffen.
Doch oh Graus:
Die klassischen V-förmigen IKEA-Gläser mit den Rillen am Rand gibt es nicht mehr!!!
Ich bin entsetzt, Weltbilder geraten ins Wanken, der Untergang des Abendlandes naht (mindestens der, wenn nicht noch Schlimmeres). Stattdessen nur notdürftigen Ersatz mit anders geformten Gläsern mit ungleichmäßigen Rillen am Rand, maximales Fassungsvermögen 350ml... *seufz*.
Ich meine, die IKEA-Gläser mit den Rillen, die waren soooo klassisch - ich dachte, die gäbe es ewig.
Zudem wurde ein alter IKEA-Kaufwunsch wieder wach: So ein Rollwägelchen fürs Arbeitszimmer, mit Ablagefläche oben und Schubladen drunter. Ich hab so viel Krusch am Schreibtisch rumfliegen, der zum Wegpacken zu oft und zum Rumliegen zu selten gebraucht wird, das wäre ein Fall für dieses Wägelchen. Und ich erinnerte mich, sowas im Katalog mal für billig gesehen zu haben.
Richtig: Nero war es. In hellblau. Der paßt perfekt und mußte noch mit.
Und ansonsten war ich richtig IKEA-standhaft, denn bei den Gläsern und Nero blieb es auch, nur ein Mousepad kam noch hinzu (wuh, mein altes sieht wirklich aus wie Wanzenmatte, und mit der optischen Maus gehen ja sowieso nur einfarbige, da kann man nicht viel falsch machen).
Die Marabou-Schokolade und die Marmelade, die wir am Ausgang noch erstanden haben, muß man wohl einfach als IKEA-technischen Kollateralschaden mit einplanen... ;o)
Letzter Weg Supermarkt, um noch Sekt für ein kleines Nach-Geburtstagsgelage unter Franks Geschwistern bunkern.
Und so hatte ich kaum die Sachen ausgepackt und die neuen IKEA-Gläser gespült, da war auch schon alles da und verlangte nach Sekt und Schokolade.
Lecker wars, und diverse Male haben wir angestoßen.
Aber warum eigentlich so mächtig viel Sekt? Schließlich ist Franks Geburtstag ja jedes Jahr, da muß man ja kein solches Gewese drum machen.
Ach richtig, da war ja noch dieser Anruf heute morgen, der mich aus dem (noch vom Nebel auf der Autobahn träumenden) Schlummer gerissen hatte:
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War wirklich ein schöner Ausflug...
Die Hinfahrt ging zügig und bis auf die üblichen Autobahnärgereien ganz schön (nein, damit sind nicht die Raser und Drängler gemeint, die einem auf der linken Spur plötzlich mit 200 linksblinkend und aufblendend im Genick hängen, sondern die notorischen Links- bzw. Mittefahrer, durch die man sich trotz freier Fahrbahnen bis zur linken Spur durchhangeln muß, um überholen zu können, da man sich ansonsten des Rechtsüberholens schuldig machen würde ... aber lassen wir das.).
In KL angekommen, haben wir erst mal die Innenstadt unsicher gemacht, eine leckere Pizza vertilgt, und sind dann Richtung Stadion gefahren.
Und ich muß sagen: Es ist wirklich mächtig schön bei den roten Teufeln!
Als kleine Momentaufnahmen und Highlights habe ich mitgenommen:
;o)))
10.9.02
Egal, nun isses eh längst zu spät. Aber statt eines Kommentares zum Kanzlerduell landet mein aktuelles Lieblingsunwort zumindest im Titletag.
9.9.02
Nun ja, Towanda steht überpünktlich gestriegelt und gebügelt (verdammt, mit meiner Bluse und der schwarzen Hose war ich im Klinikalltag doch etwas overdressed - ICH, OVERDRESSED! Passiert selten, drum halte ich das hier mal fest *g*) und mit StVO-konform geparkten PKW (auch das ist nicht selbstverständlich *hüstel*) überpünktlich (ich betone: überpünktlich!) zur richtigen Zeit am richtigen Ort (sollte man auch mal gesondert erwähnen...).
Nach kleiner Kennenlernrunde der potentiell zukünftigen Kollegen (nett!) war ich schon mittendrin und kam aus dem Gucken nicht mehr heraus: Was muß wo wann von wem eingeholt und dann an wen weitergegeben werden, damit der Laden läuft, sprich, die Anschlußmaßnahmen wie Reha oder Kur an den Klinikaufenthalt auch funktionieren.
Mich faszinieren diese Abläufe in so großen Einrichtungen, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dabei munter mitzumischen.
Nach anderthalb Stunden Frühstück mit Team in der schicken und günstigen Cafeteria. Genaugenommen merkt man eigentlich nur auf den Stationen, daß man sich in einer Klinik befindet: Alles (besonders eben die Cafeteria, aber auch der Eingangsbereich) sieht sehr modern, aber dennoch zum Wohlfühlen aus und nimmt diesem großen Gebäude den "Schrecken".
Danach der erste Gang auf Station: Mit den Patienten abklären, was nach der Behandlung im Haus passieren soll - was wünschen diese, was ist machbar, was soll eingeleitet werden (die ganze Palette von Pflegedienst über Nachsorge bis Kur bzw. Reha). Sollte ich tatsächlich dort anfangen, werde ich mich da sicher desöfteren in den tausend Gängen verlaufen die falschen Türen und Abzweigungen erwischen... verdammt, ist das groß! Aber die Schwestern sind genauso nett wie das Team, und das krieg ich auch noch hin.
Mittagessen ist eigentlich auch in der Cafeteria und wieder mit Team, doch ich zog es vor, meinem inzwischen nicht mehr korrekt geparktem Hugo einen neuen Platz zu verschaffen, da ich gebeten wurde, noch ein bis zwei Stündchen länger als eigentlich geplant zu bleiben (ein gutes Zeichen?! Ich hoffe es...).
Danach noch eine Runde auf Station und Arbeit im Büro beobachten. Ich hatte ja Angst, daß mir keine intelligenten Fragen einfallen, die eine Hospitantin eigentlich stellen sollte, aber ich hatte tausend Fragen, was nicht zuletzt mit der Größe des Hauses und den (für mich bisher absolut undurchschaubaren) Kommunikations- und Handlungsstrukturen zu tun hatte.
Das war es dann... Die andere Hospitantin wird am Mittwoch dort sein, und bereits am Donnerstag wird die Entscheidung fallen.
Und ich hoffe doch, daß sie zu meinen Gunsten ausfallen wird, denn ich glaube, ich würde mich dort ziemlich wohlfühlen...
*hibbelig bin*
