12.7.02
Die Mannschaft daheim ist alarmiert, die Digi gepackt und die Leber vorgewarnt - in 10-12 Stunden fahren wir los.
Beschäftigt euch doch einstweilen mit der Voices-Frage, und ab Sonntag abend bin ich dann auch wieder hier.
Habt ein prickelndes Wochenende und seid wild und ungestüm!![]()
Ich weiß nicht, wie ich drauf gekommen bin, aber neulich mußte ich daran denken, wie sich mein Exfreund vor der Stimme einer Big-Brother-Bewohnerin (erinnert sich eigentlich noch irgendwer daran?) geekelt hatte. Ich glaube, es war diese Kerstin, die dann auch den Kneipier gev*gelt hatte.
Wenn diese Frau nur so tat, als ob sie in der nächsten halben Stunde möglicherweise eventuell was sagen könnte, war es einfach nur noch komisch, meinen damaligen Freund zu beobachten: Die Nackenhaare stellten sich auf, die Gesichtsfarbe changierte ins Weißlich-Grünliche, und er fing an zu schlucken *schamlos übertreib*.
Mehrmals wöchentlich versicherte er mir, daß er diese Frau einfach nicht hören könne. Was genau es war, konnte er nicht sagen.
Für mich ist es die Stimme von Verona Feldbusch, bei der ich Angst habe, schon bei der ersten Silbe übelsten Ausschlag zu bekommen.
Und vielleicht gibt es ja für jeden Menschen da draußen eine "Anti-Stimme".
Welche ist das für Dich?
11.7.02

10.7.02
wir haben:
- eine Bank
-Steine für die Terrasse
wir haben nicht:
- Tisch
- Stühle bzw. zweite Bank
- Grill
- Pflanzkübel und deren Inhalt um die Terrasse herum
- Sträucher, die den hinteren Teil des Gartens vom Nachbargrundstück abgrenzen sollen
Angeguckt haben wir uns sicherheitshalber mal alles, was zu sehen war, denn die richtig zündenden Ideen und ein Bild davon, wie das Ganze fertig aussehen soll, fehlen uns noch - vielleicht würden wir ja auf ein paar Anregungen stoßen.
Anregungen habe ich auch gefunden, aber zusätzlich dazu konnte ich einen Mann wieder mitnehmen, der einen hartnäckigen Floh im Ohr hat.
Dieser Floh fing damit an, daß wir eine sechseckige Hütte erspähten. Erst dachten wir, der Grundriß wäre etwas seltsam für eine Gartenhütte und überlegten noch, ob es wohl eine Sauna sein könnte. Doch im Inneren befanden sich Sitzbänke an der Außenwand entlang, auf denen Felle auslagen, in der Mitte ging ein Rauchabzug zum Dach, und in etwa auf Tischhöhe befand sich ein Grill. Wir stutzten und besahen uns das Beschreibungsschild.
"Finnische Kota" stand da.
Frank war Feuer und Flamme und brabbelte ständig etwas von "Tisch in die Mitte, Kerzen rein ... DSA draußen spielen bei jedem Wetter ... geile Athmosphäre ... woah, wär das geil ... "
Weniger geil war der Preis, welcher in der Grundausstattung reduziert schon bei über 3600 Euronen lag *schluck*.
Aber dennoch, mein sonst so sparsamer unehelicher Lieblingsmann fing immer wieder davon an:
"Wofür brauchst Du die Margerite?" - "Für die Umpflanzung der Terrasse." - "Aber wir holen uns doch die Hütte!"
"Den großen ovalen Tisch?" - "Ja, da paßt die Bank ran, und wetterbeständig ist er auch." - "Aber der paßt nicht in die Hütte."
"Tisch, Stühle, Pflanzen, Pflanzkübel, Grill - mit etwa 400-500 Euronen müssen wir rechnen." - "500 Euro ... ist über ne siebtel Hütte."
(nach einem Gespräch mit dem Mitmieter:) "N. hat noch Tisch und Stühle von seinem alten Haus über, das Geld können wir uns für Nötigeres sparen!" - "Jau - für die Hütte."
Wie soll ich nur die nächsten Besuche im Baumarkt überleben?!![]()
Auch der reisefreudige Teddy Robinteda ist nun verschwunden, denn er hat seine Reise nun beendet. Auf Platz 24 ist er gelandet ... gute Leistung, kleiner Teddy!
Neu hingegen ist mein öffentliches und unverblümtes Bekennen zum Schokoholikertum. In der Gruppe ist es einfach viel leichter, zu seinen Abhängigkeiten zu stehen ... allerdings glaube ich nicht, daß mir diese Bande ernsthaft bei der Schtbewältigung helfen kann und will ;o)
Nachtrag 1:
Nirgendwo hier hab ich davon gesprochen, daß ich an der Bewältigung dieser Sucht ernsthaft interessiert wäre ;o)
Nachtrag 2:
Aus aktuellem und schokoladigem Anlaß:
Vorschläge zu diesem Thema werden noch immer angenommen!

Am Montag habe ich die Wegstrecke testgefahren und mir dabei aufs Heftigste die Fresse verbrannt - schon mal prima.
Eigentlich sind es nur 30km Strecke, doch die geht nur per Landstraße. Und da kann man sich schon mal eine Stunde aufhalten, bis man am Ziel ist; Alternativ dazu auch anderthalb Stunden, wie ich auf der Rückfahrt testen konnte: Landwirtschaftliches Nutzfahrzeug vor mir, tonnenweise Verkehr in der Gegenrichtung, mir knallt die Sonne in den Wagen und ich habe keine Chance, dem zu entkommen: Weder verzweifeltes Herumdrehen an der Lüftung noch Verstellen der Sonnenblenden brachte viel.
Das Schlimme war dabei noch nicht mal die Hitze (da könnte man ja noch sagen: "Wenn ich nur ne Klimaanlage hätte ..."), sondern die Sonne, die langsam aber beharrlich meine Haut durchbriet (ich mußte jetzt glatt im Duden nachgucken, wie die Vergangenheit von "braten" heißt ... weia!).
Ich konnte sogar schon spüren, wie es zu spannen anfing ...
Also durchgeschwitzt heim und mit Wasser und Creme versucht zu retten, was noch zu retten war.
Am nächsten Morgen war noch eine leichte Rötung zu sehen, die problemlos mit Makeup zu überdecken war (ich hasse diese Schminkerei, aber ich hasse es noch mehr, wie ein Feuermelder zu wichtigen Gesprächen zu erscheinen ...).
Und das Gespräch - war gut.
Die Stelle weniger.
Im Frühjahr hatte ich mich ja dort für ein abH-Projekt beworben, mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß ich diesen ganzen Berufschulzirkus in meiner eigenen Ausbildung ja auch mitgemacht hatte und da so viel Einblick bekommen habe, daß ich für so etwas ganz gut geeignet sein könnte.
Die Stelle jetzt bezog sich aber auf BBE-Kurse, und das ist ein hartes Brot: Sozial benachteiligte Jugendliche, Ausländer, Aussiedler, Lernbehinderte etc. auf einen Kenntnis- und Verhaltensstand bringen, der zu einer Praktikumsstelle mit anschließendem Ausbildungsplatz führt.
Ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue oder ob mich so eine Stelle gnadenlos kaputtmachen würde.
Man hat mir Bedenkzeit bis Mitte nächster Woche eingeräumt, und ich werd mal mein Gewissen erforschen, ob das etwas für mich ist.
9.7.02
Später mit Frank im Supermarkt:
T: Halt, ich brauch noch Duschgel.
Frank guckt mich an, ich interpretiere diesen Blick als fragend (klar, wahrscheinlich hat er gesehen, daß eine frische Flasche heute morgen in der Dusche war und wundert sich) - ich starte Erklärung:
T: Hab heut morgen eines aufgemacht, aber das riecht voll össelich, ich nehm besser ein anderes mit.
Wieder guckt Frank nur - okay, er will Beweise ... Ich ziehe suchend durch die Regale und werde fündig:
T: Ach, genau das war es! Riech mal, das riecht echt seltsam!
F: ??? Aber das ist doch das, was ich für mich besorgt hatte!
T: *bricht in schallendes Gelächter aus* Ach so! Na dann wundert mich nix mehr!
F: Was soll denn das nun wieder heißen?!
T: Nixnix ...
*beugt sich schnüffelnd über die eindeutig als "for women" identifizierten Duschgels*
Disclaimer:
Und ich schwöre: Es stand wirklich nicht "for men" auf der blauen Flasche!
8.7.02
Aber statt Kommentaren habe ich eine kleine Rebloggeria für euch, denn so viele schöne Einträge habe ich gelesen, die ich nicht einfach so in der Versenkung verschwinden lassen möchte:
Das Rennen um die Portaldomain (himmelhilf, klingt das großkotzig!) klärt sich so langsam.
worldwidetowanda.de ist zwar witzig, aber es klingt doch eher wie Untermiete bei Konstantin ;o)
Von der towandaswelt-Sache nehme ich auch eher Abstand - ist zu nahe an "Towandawelt" dran, die ich ja schon habe.
Es wird sich wohl zwischen
towandaweb.de (Danke, Sigi!)
towandanetz.de
entscheiden, denn irgendwas mit Towanda muß es definitiv sein.
Schön, daß ich so gut eingrenzen konnte, liegt nur an eueren Kommentaren!
7.7.02
Aaaalso ... ich hab da mal was probiert. Meine Diplomarbeit soll ja demnächst diese Woche online. Dafür hat's erstens ne eigene Domain (die grad noch blitzeblank ist, aber das krieg ich schon noch), und zweitens auch "aweng an Layout", wie der Franke so sagt.
Da ich da jetzt seit drei Stunden draufglotze und nicht mehr weiß, wie blau ein blau und wie textig ein Text sein darf, wäre es ganz lieb, wenn ihr mal euere Meinungen loslassen könntet, bevor ich das Ganze mit Content fülle.
hier entlang, bitte.
Und dann hab ich da noch so ein Problem ...
Inzwischen beherberge ich doch glatt bereits fünf .deDomains, mit der Diplomarbeit werden es sechs sein. So langsam wird es unübersichtlich hier, und von mancher Seite wurde mir auch bereits gesagt, daß meine Email-Signatur beängstigende Ausmaße annimmt.
Mädels, ihr habt recht, und es ist kein Größenwahn, sondern schlicht der Zwang zur Rationalisierung und Lesbarkeit, wenn ich sage:
Es ist Zeit für ein Portal!
Wie soll das Kind, das zu den sieben sechs Zwergen verlinkt, nun heißen?
Definitiv wird es wieder eine .de-Domain.
towanda.de ist leider von einer Augsburger Band belegt, die auch noch fleißig updated, also wohl noch ein Weilchen vergeben.
Alternativ dazu hätte ich
Disclaimer:
Und wenn mir einer von euch alle diese Domains unter der Nase wechholt, dann reiß ich euch langsam, genüßlich und schmerzhaft die Eier ab ... ![]()
Die Geschichte, die das Lied berichtet, ist schnell erzählt:
Es geht um eine einsame junge Zigeunerin, die den Mond anfleht, ihr einen Mann zu schenken. Der Mond geht auf ihre Bitte ein - unter der Bedingung, daß sie ihm ihren erstgeborenen Sohn schenkt. Tatsächlich findet sie einen Mann, der ihr einen Sohn zeugt. Doch dieser Sohn hat hellweiße Haut und graue Augen (der Sohn des Mondes). Der Mann bezichtigt sie darauf des Fremdgehens und will das Kind nicht anerkennen. In wilder Raserei ersticht er seine Frau und setzt das Kind auf einem Berg aus.
Mich fasziniert diese Sage.
Sie stellt die Frage, ob die Frau das Kind lieben kann, wenn sie es an den Mond weitergibt - andererseits, sie war einsam, und das Opfern des Kindes (das sie zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal kannte) erschien ihr als die einzige Lösung.
Interessant wird die Sache vor allem dadurch, daß "der" Mond in den meisten Sprachen ja weiblich ist (gibt es noch eine andere Sprache außer der deutschen, in der der Mond männlich ist?) - eine Frau benutzt also die Notlage einer anderen Frau, um an da ersehnte Kind zu gelangen, das sie selbst nicht empfangen kann.
Doch was will der/die Mond mit einem Kind aus Fleisch und Blut?
Zumindest scheint er/sie sich - nachdem das Kind ausgesetzt wurde - darum zu kümmern.
Denn die Legende erzählt, daß das Kind glücklich ist, wenn der Mond voll erstrahlt.
Und wenn der Mond nur halb zu sehen ist, dann ist das Kind traurig, denn der Mond wird dann zur Sichel, um dem Kind eine Wiege zu sein.
Jammer, was ist das schööööön ....
![]()
P.S.: Toller, bereits ausgebesserter Vertipper: "spansicher" statt "spanischer" ... erinnert mich an Arbeitsschutz bei Holzbearbeitungsmaschinen ... ;o)
