1.6.02
Um mal die Phrasendreschmaschine anzuwerfen:
Es wird eine WM der Underdogs.
Dann hat Deutschland vielleicht sogar eine reelle Chance ... ![]()
Ne Dreiviertelstunde noch, dann gehts los.
Warmgehört inclusive Gänsehaut haben wir uns schon mal hier [via Dija-Jörg]
Und falls sich jemand noch nicht so ganz sicher ist, wann er "ABSEITS!", "ECKE!" oder "FOUL! DAS WAR EIN FOUL, DU PFEIFE!" brüllen soll, möge sich vorher nochmal hier umgucken.
Das war gestern vielleicht noch ein Zirkus, bis wir unsere Klamotten komplett hatten!
Ich beneide Frank, da war die Sache gleich erledigt: Anzug ist vorhanden und paßt noch, also hat er sich noch ein weinrotes Hemd dazu gekauft - ohne Anprobieren, Größe paßt eh immer.
Sache von einer Viertelstunde, incl. Anfahrt und Parkplatz suchen.
Und ich?!
Ich hab nen schwarzen Samtblazer, das ist schon mal ein Anfang. Die dazugehörige Hose paßt auch noch, hatte ich aber zur letzten Hochzeit schon an, also eher suboptimal. Im Paket eines großen Versandhauses, das gestern ankam, liegt eine dunkelrote Hose, die 1A paßt - schön, nächstes Problem gelöst!
Bluse dazu ... hm, nix Passendes im Schrank. (Nicht lachen, ihr Kerle - is wahr! Die grünen und die blaue passen nicht zur roten Hose, die einzige schwarze Bluse, die ich besitze, ist aus Cord und unübersehbar abgetragen.)
Da müssen wir wohl nochmal los.
Es kann doch eigentlich nicht schwer sein, eine schwarze Bluse in Größe 44 ohne Schnickschnack zu finden, dachte ich mir.
Doch meine Naivität wurde eines Besseren belehrt:
Nur weil da Größe 44 draufsteht, passe ich noch lange nicht rein. Schließlich habe ich ein Kreuz und eine Schulterpartie wie ein Preisboxer, wenn man der Paßform mancher Teile selbst im Größe 46 Glauben schenken mag. Doch Aufregen bringt nix, ich weiß, das Größenschild lügt, denn wenn ich von hier bestelle, verschwinde ich teilweise hoffnungslos in Teilen mit Größe 44.
Zum Größenproblem kommt erschwerend hinzu: Es ist gar nicht so leicht, eine einfache schlichte schwarze Bluse zu finden. Mal abgesehen davon, daß Schwarz im Sommer aus thermotechnischen Gründen sowieso nicht der Renner ist, hat sich die Modeindustrie einen neuen Knaller ausgedacht:
Geraffte Puffärmelchen und Rüschen sind wieder in!
Woah ... habt ihr sie noch alle?!
Wenn unter Puffärmelchen meine Kawenzmänner von Oberarmen rausgucken, ist das NICHT witzig (und schon gar nicht schön anzuschauen).
Und Rüüüüüüüüüschen - pah, ich bin doch kein Yorkshire-Terrier (sorry, Silvi! ;o))!
Nachdem ich lange genug gefrustet durch die Stadt gelaufen war, in meiner Wut sogar ein Eis abgelehnt habe ("Die Klamotten sagen, ich bin eh schon fett genug!") und außerdem der Ladenschluß nahte, mußte was passieren. Also nochmal rein zu H&M und beschlossen, vorrangig Augenmerk auf Paßform zu richten und die Farbe zu vernachlässigen. Zwei weiße Blusen (OHNE Rüschen, mit NORMALEN Ärmeln) paßten auf Anhieb.
System SKR angewandt (Schnappen, Kaufen, Raus).
Ab zum Supermarkt, zwei Packungen schwarze Stoffarbe gekauft, heimfahren, färben.
Ergebnis:
Ein überaus akzeptabeles Tiefschwarz, nur die Nähte blieben weiß.
Sieht aber eigentlich auch nicht soooo schlecht aus.
Ich hoffe einfach mal, andersfarbige Nähte sind auch grad in.
30.5.02
Nadine: *guckt provozierend zu Frank* Wie gut, daß ich keinen Golflehrer hab, nicht?
Frank: *vollkommen gelassen* Wozu auch - hast ja auch keinen Golf.
Langsam aber sicher treibt mich dieser Mann in den Wahnsinn ...
Gestern, aus welchen Gründen auch immer, ist mir eine Geschichte eingefallen, die mir meine Mutter mal erzählt hatte und die sich vor rund 35 Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Sie handelt davon, daß sich die Sparkasse in meiner kleinen Heimatstadt eine Oma "gekauft" hatte.
Und das kam so:
In unserer kleinen Stadt gibt ziemlich genau in der Stadtmitte (vom "Zentrum" zu sprechen, wäre übertrieben *g*) und somit in bester Lage, eine Sparkassen-Filiale. Schräg gegenüber davon, also auch in bester Lage, gab es ein Haus, dessen Besitzer durch einige heikle Geschäfte und dem Hang zur Faulheit in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Über kurz oder lang würde er wohl das Haus verkaufen müssen, um seine Schulden tilgen zu können.
Er selbst fand auf die Schnelle keinen Käufer, und darum interessierte sich die Bank für das Haus. Sprach ja nichts dagegen, das Haus war recht gut in Schuß und würde sich sicher bald gut verkaufen lassen.
Nur hatte das Haus ein großes Manko:
Die Mutter des Schuldners, eine alte, aber noch ganz rüstige Dame, wohnte noch in diesem Haus, und sie hatte dort ein sogenanntes "Leibgeding". Und wer jetzt laut: "Hä?! Wassn das?!" ruft, dem geht es genauso wie mir. Ich wußte es auch nicht und ließ es mir erklären: Leibgeding heißt, daß derjenige, der das Haus besitzt, für die Dame Sorge zu tragen hat, d. h. sie da wohnen bleiben kann und vom Hausbesitzer versorgt wird.
Was nun?
Die Bank hätte die Schulden doch gern zurückgezahlt bekommen, aber außer dem Haus war beim Schuldner nichts zu holen.
Und so entschlossen sich die Verantwortlichen, das Haus zu kaufen.
Und was wurde aus der Oma?
In der heutigen Zeit würde die Bank wohl einen Pflegedienst beauftragen und bezahlen, der die Versorgung der alten Dame übernimmt. Doch da sich der Filialleiter "unserer" Bank durch ein heute eher unübliches Kostenbewußtsein auszeichnete, sagte er sich "Zeich do, des braung mer nedd, des mach mer selber!".
Jeden Morgen also konnte man einen Angestellten der Bank dabei beobachten, wie er über die Straße zu dem verkauften Haus ging, bei der Oma nach dem Rechten sah und kleinere Besorgungen für sie erledigte (ich weiß das so genau, weil meine Mutter zu der Zeit gerade Lehrling in dieser Bank war).
Die Pflege der Bänker bekam der alten Dame so gut, daß sie viel älter wurde als gemeinhin erwartet worden war: Erst viele Jahre später starb die Oma, und die Bank konnte schließlich das Haus an einen anderen Interessenten verkaufen, der es zu einem Ladengeschäft ausbaute.
Und jahrelang spotteten die Bürger und erzählten sich schmunzelnd, daß ihre Sparkasse sich eine eigene Oma gekauft hätte.
28.5.02
Frank hat diesen Fimmel, mich damit aufzuziehen, was ich tagsüber, während er in der Arbeit ist, mit anderen Männern anstellen könnte. Mein Argument "Ich kenn doch hier kaum wen!" zählt nicht, denn schließlich kommen der Postbote, Handwerker, Heizungsableser und sonstige Kerle auch ins Haus, wenn ich sie nicht kenne.
Großes Gelächter gab es vor einigen Monaten, als der Dachdecker was repariert hatte und am nächsten Tag nochmal da war, weil er Werkzeug bei uns vergessen hatte, genauer gesagt, den Hammer.
Nadine: Der Dachdecker war heut nochmal da ...
Frank: Ach so ...? Ich dachte, der war gestern fertig!
Nadine: Ja, er hatte was vergessen.
Frank: Und was?
Nadine: Der kam wegen seinem Hammer nochmal.
Frank: *kichert*
Nadine: Ja, der war noch oben!
Frank: *kichert noch mehr*
Nadine: Menno ... oben am Dachboden!
Frank: *sammelt sich mühsam* Und wo warst du?
Nadine: Na, mit oben und den Hammer runterholen!
Frank: *bricht in schallendes Gelächter aus*
Ständig geht das so - als er neulich früher von der Arbeit kam, hat er mir extra ne SMS geschickt, mit dem Text:
"Schick den Postboten wech - bin gleich da!"
Heute war so ein Schornsteinmensch da, der den Schornstein auf Dichtigkeit überprüfen wollte (oder so). Dazu hatte er eine Art Kabel dabei, an dessen Ende eine Sondenkamera war. Die Bilder davon wurden gleich auf einen kleinen Monitor am Lesegerät übertragen. Dummerweise mußte er auf halbem Weg aufhören und die Aktion auf morgen vertagen, weil der Akku leer war und somit keine Bildchens mehr auf dem Monitor erschienen.
Als ich Frank das berichtete, ging es schon wieder los:
Frank: *belustigt* Und, was hat der Schornsteinfeger gemacht?
Nadine: Sein Ding in den Schlot gesteckt.
Frank: *lacht* Soso ...
Nadine: Mann, nicht so ... so ein Gerät ... das war voll lang ...
Frank: Aha ... *kichert*
Nadine: Ja, und damit hat er Bilder gemacht!
Frank: *lacht sich kaputt*
Nadine: Aber nicht lange, dann mußte er aufhören, weil der Akku leer war.
Frank: *kann sich kaum noch halten*
Nadine: Den lädt er aber wieder auf und kommt morgen nochmal.
Frank: *bricht entgültig zusammen*
Ich werd noch blöd mit dem Kerl ...
Hui, was ist so ein Vorstellungsgespräch was Aufregendes!
Eigentlich nicht das Gespräch an sich, sondern das ganze Drumherum ...
Aber von Anfang:
Wie es in jedem ordentlichen Bewerbungsratgeber steht, hab ich mich über meinen Arbeitsbereich und den potentiellen Arbeitgeber kundig gemacht, mich meiner Stärken und Schwächen besonnen und ein paar Argumente zurechtgelegt, wieso ausgerechnet ich und niemand sonst diese Stelle haben soll.
Diese Zettel habe ich ergänzt, verbessert, strukturiert und üppig studiert, die ausgedruckte Wegbeschreibung lag vor mir und harrte ihres Einsatzes.
Nun noch eine nicht zu edle grüne Bluse gebügelt, zweimal über die Schuhe gewischt, geduscht und sich mit den Haaren rumgeärgert: Waschen, trocknenlassen, zweimal mit dem Kamm durch - sehen aus wie Ödd, nochmal angefeuchtet, mit einem Stoßgebet im Geiste wieder aufgeföhnt, mit ein bißchen Haarspray versehen und gehofft, daß die Fülle auch mal länger als eine halbe Stunde hält.
Das dezente, aber hochdeckende Makeup aufgetragen, auf daß eventuellen Hektikflecken im Gesicht jegliche Chance geraubt wird.
In Gedanken nochmal meine Stärken und Qualifikationen gesammelt, bis ich mich selbst unwiderstehlich halbwegs erträglich fühlte.
Sind wir nervös?!
Nein, niemals!!!
Ich nicht - wäre nur nett, wenn jemand meiner Nervosität begreiflich machen könnte, daß es nur zu einem Vorstellungsgespräch, nicht jedoch zu meiner eigenen Hinrichtung gehen soll.
Realitätsflucht hilft in so einem Fall fast immer:
Was würden denn meine Helden aus Aventurien in diesem Fall machen, wie würden sie sich verhalten?
Letzter Check von Unterlagen, Outfit und Puls, dann ab ins Auto.
Noch ein Paket zur Post bringen ... verdammt, Zettel mit der Anschrift des Empfängers vergessen!
Zurück ins Auto, hoch zur Post ... verdammt, Geldbeutel vergessen!
Halb so wild - ich weiß, daß ich in solchen Situationen schusselig bin, aber wenn es drauf ankommt, die Ruhe selbst sein kann: Bei meinem Colloquium, was sehr gut ablief, hatte ich kurz davor den Namen des Kommilitonen vergessen, mit dem ich geprüft werden sollte - dabei hatten wir auf der Berlinfahrt nächtelang miteinander philosophiert und Wein verkonsumiert, und selbst jetzt wüßte ich seinen Namen auf Anhieb!
Das mit dem Paket lassen wir, kann Frank erledigen.
Avanti, Dilettanti! Auf in den Kampf, ihr kompetenzschwangeren Helden!
Bei den Zwölfen, Phex steh mir bei!
Das Gespräch lief - wie erwartet - ganz gut.
So ausführlich will ich dazu nicht schreiben, da diese Einrichtung ja vielleicht doch noch mein Arbeitgeber werden könnte, und ein klein wenig Stillschweigen im Blog wollte ich im Bezug auf Job doch bewahren (zumindest noch in der Probezeit *ggg*)
Allerdings glaube ich nicht, daß ich die Stelle kriegen werde:
Ich wäre die einzige meiner Art (also SozPäd) in diesem Bereich und müßte mich auch allein reinarbeiten. Stört mich zwar nicht im Geringsten, ich arbeite gerne allein (obwohl ich natürlich immer laut "Natürlich! Unbedingt!" rufe, wenn die Frage nach Teamfähigkeit und Kooperation kommt, aber pssssst ;o)) und würde mir den Bereich auch gern allein erschließen. Doch die Frage des Personalchefs "Trauen Sie als Berufsanfängerin sich das denn zu?" klang so, als sei sie nicht an mich gewandt, sondern als wolle er den Beisitzern sagen "Laßt da mal besser wen mit Erfahrung ran!"
Pah! Ich punkte liebend gern mit Überraschungswürfen, wenn mir etwas micht zugetraut wird. Aber wenn ich noch nicht mal in der Mannschaftsaufstellung bin, wie soll ich dann werfen?!
Nun ja - Anfang der Woche bekomme ich Bescheid, und vielleicht sind ja meine Mitbewerber nicht so berauschend.
Aber ich denke mal, daß ich mich ganz gut präsentiert habe (so gut es eben in 30 Minuten geht ...), und wenigstens bin ich mit meinem Auftritt ganz zufrieden und hab vielleicht ein bißchen weniger Nervosität vor anderen Vorstellungsgesprächen.
Ne Erfahrung war es allemal, und eigentlich gar keine allzu schlechte ...
27.5.02

Der Samstag war im Großen und Ganzen doch ganz passabel. Unsere "Junggesellin" wurde als Pippi Langstrumpf verkleidet, und da sie sowieso schon lange rote Haare hat und relativ klein ist, wirkte sie sehr echt - was wir dann sofort in unserer ersten Station, wo wir Essen gingen, zu spüren bekamen: Es war ja noch relativ früh am Abend, und darum waren auch noch einige Kinder unterwegs, die vor Staunen den Mund nicht mehr zu bekamen. Jeder wollte mal mit "Pippi" reden, auf ihrem T-Shirt unterschreiben oder ein Bild für sie malen. Sogar auf Toilette wurden wir von einer Frau angesprochen, die "Pippi" bat, mal bei ihrer Tochter an einem der vorderen Tische vorbeizugucken: "Die hat sich so gefreut, daß "Pippi" auch da ist!"
;o)
Apropos Toilette - Was der Großstadtmensch und die Frau von Welt vielleicht kennt, versetzte mich an diesem Abend erstmal in Angst und Schrecken:
Kennt ihr diese Toilettenbrillen, an denen eine Bürste mit Desinfektionsmittel befestigt ist, die durch Rotation der Klobrille für die Reinigung derselben sorgt?
Dann is gut, ich kannte die nicht.
Und sie trat in Aktion, während ich "in medias res" war.
Verwirrend, wenn es beim Pinkeln unter einem brummt und dreht ...
Während die Kinder sich an "Pippi" begeisterten, gab es für mich eine Sache, die mich ähnlich faszinierte:
Die Kellnerin hatte lange Fingernägel, die mit Kuhmuster lackiert waren.
Fingernägel mit Kuhmuster ... wow!!!
Mußte mir angestrengt das Quieken verkneifen.
Beim anschließenden Gang durch die Stadt wurde uns klar, daß wir nicht die einzige Junggesellenabschiedsgruppe waren: Bestimmt noch fünf andere Trupps waren unterwegs, doch wir hatten es geschafft, "unseren" Jungs, die "Pippis" Zukünftigen begleiteten, nicht über den Weg zu laufen. War nicht wirklich schwer, denn in BI war Leinewebermarkt und die Innenstadt war gestopft voll.
Perfekt - und ich mittendrin in der Meute, darauf steht die Panikerin.
Dummerweise lief ich auch noch am Ende unserer Gruppe und hatte jemanden hinter mir, der anscheinend eine organische Fusion mit dem Obermaterial meiner Jacke anstrebte. Ich bat ihn, doch zumindest ein klein wenig Abstand zu halten, da ich mit sowas ein ernsthaftes Problem hätte. Er meinte, ich solle halt woanders hingehen. Als ich ihm klarmachte, daß ich mit den Mädels da vorne unterwegs bin und ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bin und ihnen zu folgen gedenke, erwiderte er nur, ich hätte halt zu Hause bleiben sollen.
Dankeschön für Ihr Verständnis.
Mögen Sackratten und Impotenz sein Gemächt heimsuchen.
Nun gut ... nach dieser Begegnung ein Crepes für die Mädels, für mich nichts - ich legte eher Wert darauf, meine Sauerstoffzufuhr wieder in geregelte Bahnen zu bekommen und das Hyperventilieren einzustellen. Was Süßes brauchte ich eh nicht mehr, da jemand einen selbstgemachten Likör dabeihatte, der aus Maracuja, Sahne und irgendwas Alkoholischem gemixt war und dem wir aus unseren um den Hals gehängten Pinnekens reichlich zusprachen.
Hossa ... Kennt ihr dieses Solero-Eis?! Der schmeckte haargenau wie dieses!
Unglaublich ...
Zwischendrin erreichte mich eine SMS aus Irland und erheiterte mich mit frechem Geläster über den Grand Prix. Antworten konnte ich nicht, weil die Dame dort ohne Händieh sitzt und ihre Nachrichten über das Internet verschickte.
Blöd, nicht antworten zu können - Besonders dann, wenn sie das Endergebnis geflissentlich verschweigt und zehn Mädels darauf warten ... *grins zu Staschi*
Nach einigen anderen Kneipen bildete das Stadtpalais den Abschluß - zumindest für mich war dies die letzte Station, denn es war schweinevoll. Der einzige Ort, an dem ich klarkam, ohne das Bedürfnis zu haben, um mich zu treten oder am liebsten gleich in Ohnmacht zu fallen, war der Flur und das Foyer. Aber dort rumstehen, während die Mädels tanzen ist nicht wirklich die Art, einen Samstagabend zu verbringen.
Drum Abflug für mich um halb drei Uhr Ortszeit, mit dem Taxifahrer noch Gemeinplätze zum Thema "Teuro - Euro" ausgetauscht (Ne, war echt 'n Netter) und dann ab ins Bett.
Sonntag kein Kater, das ist gut, und auch sonst war es ein ziemlich gelungener Abend ...
Und am Samstag kommt Pippi dann unter die Haube!
;o)
