11.5.02
Nein, es ist nicht der "pianoman", bei dem ich hängengeblieben bin in meiner Playlist.
Sondern ein Lied mit ganz viel Erinnerungen an alte Zeiten und liebe Menschen.
Daheim bei meinen Eltern, da gab es ein paar Kilometer weiter diesen Ort. Ein alter Steinbruch mitten im Wald mit einigen Seen, die so eigentlich nicht geplant waren: Der Granit wurde vor vielen Jahrzehnten dort abgetragen, die Arbeit hinterließ ihre Spuren in Form von tiefen Gruben im Stein, die mit der Zeit mit Regenwasser volliefen.
Und wer sich jetzt einen kleinen Tümpel mit brackigem Wasser vorstellt, der liegt falsch: Angeblich bis zu 30 Meter tief waren diese drei Seen. Das Wasser war erstaunlich klar, und die Größe taugte zum Schwimmen - so man sich denn traute, denn das Wasser war bis auf wenige Tage im Hochsommer fürchterlich kalt und taugte somit tagsüber nur zum kurzen Abkühlen nach einem langen Sonnenbad.
Nachts jedoch gaben die Granitplatten, die an der einen Uferseite des Sees hoch aufragten, die am Tag gesammelte Wärme an das Wasser ab. So saßen wir da, viele Abende, aßen, redeten und lachten am Lagerfeuer, und mehrmals im Laufe des Abends gingen wir hinunter zu Wasser. Wir zogen uns aus und schwommen unsere Runden in dem warmen See, der schwarz glänzte. Es war kein bedrohliches Schwarz, sondern es war ... elegant.
Ich weiß nicht, ob ein See das sein kann, aber ich empfand es so.
Anfang der 90er ging der Abbau von Granit wieder los, und wir waren auf den Beinen, um "unseren See" zu retten. Vorrangig natürlich unsere Möglichkeit, uns dort zu treffen und zu baden, doch es war erstaunlich, wer sich in dieser Kleinstadt alles für diesen See einsetzte.
Erst, als der Abraum weiter vorangeschritten war, wurden uns die Wunden bewußt, die der See mit dem Abbau erfahren hat: Ganz nah an einer Seitenwand des Sees wurde Granit abgebaut, und obwohl uns versprochen wurde, daß der See keinen Schaden nehmen würde, hat er einen Riß in dieser Wand erlitten, durch den wenig, aber kontinuierlich Wasser drang. Im Nachhinein wurde uns gesagt, daß eine Sprengung (die für den Abbau notwendig war) natürlich nicht so präzise und vorhersagbar sei und mit so etwas immer zu rechnen sei.
Ich glaube, der See hatte damals einen halben Meter Wasserstand eingebüßt, und jeder Zentimeter wurde von uns mit Sorge beobachtet.
Es muß wohl damals gewesen sein, als ich zum ersten Mal gemerkt habe, wie klein und hilflos man gegenüber so großen Instanzen wie Mutungsrecht und großen Firmen sein kann.
Das Problem mit dem Abbau löste sich damals recht unkonventionell, denn der Betreiber ging pleite. Der See hat - so habe ich mir sagen lassen, ich war zu der Zeit schon umgezogen - seine Wunden von selbst geschlossen: Der Spalt in der Wand hat sich anscheinend durch Schwebstoffe und Zweige zugesetzt, und der See verliert inzwischen kaum mehr Wasser.
Als ich letzten Monat bei meinen Eltern war, wollte ich den See besuchen.
Doch, ich habe ihn vermißt.
Das Wetter, die Zeit und meine Erschöpfung haben mir jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht, und nun wünsche ich mir, ich wäre dort gewesen.
Heute ist so eine Nacht, wo ich gerne dort wäre.
Viele Dinge erzählen, ins Lagerfeuer starren, sich wohlfühlen.
Langsam zum Wasser gehen und quer über die große schwarze Fläche träumen.
Sich vom See willkommen heißen lassen.
Und wenigstens mal die Füße ins Wasser stecken.
Nightswimming deserves a quiet night.
The photograph on the dashboard, taken years ago,
turned around backwards so the windshield shows.
Every streetlight reveals the picture in reverse.
Still, it's so much clearer.
I forgot my shirt at the water's edge.
The moon is low tonight.
Nightswimming deserves a quiet night.
I'm not sure all these people understand.
It's not like years ago,
The fear of getting caught, of recklessness and water.
They cannot see me naked.
These things, they go away, replaced by everyday.
Nightswimming. Remembering that night.
September's coming soon. I'm pining for the moon.
And what if there were two side by side in orbit
around the fairest sun?
That bright, tight forever drum could not describe nightswimming.
You, I thought I knew you. You, I cannot judge.
You, I thought you knew me.
This one laughing quietly underneath my breath.
Nightswimming.
The photograph reflects,
every streetlight a reminder.
Nightswimming deserves a quiet night,
deserves a quiet night.
... Frank ist vor einer halben Stunde ins Bett gegangen, und ich bin kein Stückchen müde.
Daran konnten auch die zwei Gläser Chardonnay nix ändern.
Erst dachte ich mir noch: "Seltsam, aufgestanden wie immer, auch nicht mehr Kaffee als sonst getrunken ... versteh ich nicht." Aber ein Blick zu Jeeenniii brachte Klarheit:
Vollmond also.
Mein Organismus macht das bezüglich der Mondsensibilität wie er grad mag: Mal schlaf ich wie ein Stein und merke erst am nächsten Tag (an der Konfusität meiner Umwelt), daß wohl Vollmond gewesen sein muß, und dann ist mal wieder so eine Nacht, wo ich gar nicht auf den Kalender gucken muß (tu ich bezüglich Vollmond eh nicht), um zu wissen: Diese Nacht muß eine Vollmondnacht sein.
Na, dann ist es halt so, ändern kann ich sowieso nichts dran. Ich werd noch ne Runde durch die (Netz-)Gemeinde drehen und mich sicher wundern, wer noch alles wach ist. Dabei werden (leise, denn Frank schläft schon) ein paar meiner All-Time-Favorite-MP3s spielen, und Billy Joel bittet zu Recht:
10.5.02
- man auch um 23 Uhr noch bei geöffnetem Fenster im T-Shirt vor dem Rechner sitzen kann
- der Nachbar von morgens bis abends durchgehend lautstark an seinem Gartenhaus werkelt (Entweder er bohrt oder er tackert die Dachpappe fest. Vielleicht sollte man ihm mal sagen, daß nicht genug Holz zum Tackern da ist, wenn er immerzu Löcher reinbohrt ...)
- die ersten Exemplare dieser riesigen langbeinigen Insekten ihre Runden durchs Zimmer drehen, bis sie ihr jämmerliches Ende im Deckenfluter finden
- man ein permanent schlechtes Gewissen hat, weil der Rasen noch immer nicht gemäht ist, während der Nachbar bereits den fünften Schnitt des Jahres zufrieden in die Biotonne stopft
- der Ivar riecht und ein Gefühl von Wald und Sägewerk verbreitet (Is wahr! Ich hab das Teil seit drei Jahren, hab es nie lackiert, und immer, wenn es wärmer wird, riecht er, der Ivar.).
Was mich daran hindert?
Nun, letzteres scheitert pauschal an der Länge des Netzwerkkabels, aber erstmal liegt das Problem bei der Terrasse. Die muß nämlich noch gebaut werden.
Die Steine dafür liegen schon bereit, jetzt müssen nur noch die Herren der Schöpfung zum Verlegen überredet und - ein Platz gefunden werden.


[Die markierten Bereiche sind in etwa gleich groß, die perspektivische Verzerrung täuscht.
Und ja, auch wenn hier gerade darauf hingewiesen wurde, daß es unvernünftig und leichtsinnig ist, das eigene Wohnumfeld zu veröffentlichen, tu ich das mal. Zum einen ist meine Adresse trotz fehlendem Impressum hier über die Denic zu erfragen, und zum anderen ist unser Garten "nach hinten raus" und von der Straße nicht einzusehen. Wer die Perspektive, die auf den Bildern zu sehen ist, sieht, der steht mitten auf dem Hof und sieht so auch, ob wir zuhause sind.]
Allerdings kam ich durch dieses Rätselraten auf zwei Fährten:
- Beim Bloggerschen Rätselraten beschreibt ein User meine Probleme in einem Posting vom März. Ich habe das Problem aber erst seit Mai, und es ist auch nicht so, daß ich so lange nix am Template geändert hätte, denn auf der rechten Seite kommen ja immer mal wieder neue Bücher/ Games dazu.
Was hab ich in den letzten Wochen an meinem System geändert?! Richtig, Win2000 installiert!
Auf dem Loretta mit Win98 gab es beim Text keinerlei Probleme.
Sollte es damit zusammenhängen? Kann sowas überhaupt zusammenhängen?
Weiß ich nicht, ist auch egal - Win2000 bleibt, ich schmeiß wegen Blogger nicht mein Betriebssystem wech.
- Ebenso erklärt im Bloggerforum jemand einen Workaround durch ein Zusatzprogramm. Das nennt sich w.bloggar und ist im Prinzip nichts anderes als ein Programm, das die Blogger-Eingabemaske offline darstellt, Eingaben sammelt und dann zu Blogger schickt, um es online zu stellen. Witzigerweise funktioniert das Ändern vom Template mit diesem Programm fehlerfrei, und auch sonst fühlt es sich nicht viel anders an als die (in Opera und Mozilla sowieso reduziert dargestellte) Blogger-Maske.
Nun denn, das Ganze ist zwar wirklich ziemlich von hinten durchs Knie durch die Brust ins Auge, da ich ja so oder so dank Flat immerzu online sein kann und kein Offlineprog für sowas brauche - aber es tut's.
Zumindest so lange, bis ich ein regelmäßiges Einkommen habe und mir den großen Serverplatz fürs Sunlog leisten kann ;o)
9.5.02
...und schön wars!
Die Digi hat gute Dienste geleistet, und es wird die Tage sicher was Neues in der Galerie geben. Aber nicht heute, ich hab das dringende Bedürfnis, mich mit einer Kanne Tee und nem Buch aufs Sofa zu verziehen.
Nur dieses noch:
Die Pinguine baten mich, dem Robert liebe Grüße auszurichten (die sahen aber gar nicht ordentlich tuxig aus! Ich weiß ja nicht ... ).
Und weil das yoog so lieb gefragt hat, schon mal ne Vorabinfo:
Und ich freu mir fast ein Loch ins Knie, daß Frank keine Gelüste hat, in ausschließlich männlicher Begleitung mit Leiterwagen und Bier durch die Gegend zu ziehen
;o)))
8.5.02
Der Mord an Pim Fortuyn ist ohne Zweifel schrecklich und schockierend.
Trotzdem (oder vielleicht gerade darum) hält uns das nicht von ironischen Randbemerkungen ab. Die Tagesschau wußte gestern zu berichten, daß der mutmaßliche Mörder Umweltschützer und strenger Vegetarier war.
Nadine: "Hoppla ... und wen soll ich nun erschießen gehen?"
Frank: "Du ißt ja Fisch, bist also gar kein strenger Vegetarier."
Nadine: "Na dann ... sollten sich Schill und Haider mal bei den Fischen bedanken!"
Apropos Tagesschau:
Jens Riewa hat die Träller-Michelle gevögelt und läßt uns wissen, daß sie im Bett abgeht wie eine Granate.
Tja, so sind sie, die Tagesschau-Leute, immer fleißig am Informieren und Berichten ...
Nach Jahrhunderten aus dem Wasser geborgene Kanonenkugeln beginnen zu glühen.
Seltsam? Ja, aber erklärbar.
Noch mehr seltsame Phänomene:
Eben bin ich über diesen Bericht auf Mission Germany aufmerksam geworden.
Komische Sache, das ... Guckt das eigentlich wer?
Leider erst heute beim Spiegel gelesen, daß gestern Thomas Helmer auf der Alm sein Abschiedsspiel gegen den FCB hatte - nebst All-Star-Team.
Die Aufstellung entlockt mir einen Seufzer nach dem anderen: Thomas von Heesen, Bruno Labbadia, Ansgar "Dribbel-Luder" Brinkmann, Andreas "the incredible" Köpke und Markus Babbel, der nach einer schweren Nervenerkrankung nach einen Dreivierteljahr zum ersten Mal wieder auf dem Platz stand.
Respekt.
Inzwischen kann ich es echt nicht mehr hören: Jedes Boulevard- und/oder Politmagazin fühlt sich derzeit bemüßigt, was Kluges zum Thema "Computerspiele und Gewalt" abzusondern und unters Volk zu schleudern.
Den Abschuß lieferte gestern der Bericht "Spiel mit dem Tod" in Frontal21 (ZDF).
Das Highlight dieses Beitrags war ein Interview mit einem Vertreter des Spieleherstellers Sierra, der ganz offensichtlich sowieso schon nervös war und zusätzlich mit der Art der Fragestellung in die Ecke gedrängt wurde:
Frontal21: "Warum sollen Kinder und junge Erwachsene so was trainieren?"
Nussbaum: "Warum sollen Kinder und Erwachsene..., die Frage ist extrem in eine Richtung gehend ... Können Sie die Frage..."
Frontal21: "Warum - erklären sie uns das. Warum sollen Kinder und junge Erwachsene erlernen, wie man Menschen beseitigt?"
Nussbaum: "Es geht darum Geiseln zu befreien, es geht darum ... an das Ziel des Spiels zu kommen."
Frontal21: "Aber es werden doch die anderen liquidiert."
Nussbaum: "Es ist definitiv nicht Ziel des Spiels. Es ist nicht Sinn des Spiels, Menschen oder Gegner zu beseitigen."
Damit hat Herr Nussbaum unter Druck einen ziemlichen Unfug gesagt, doch schlimmer finde ich, daß sich Frontal21 solche Interviews mit extrem beeinflussender Befragung zeigen traut, anstatt sich dafür zu schämen.
Ich selbst zocke keine Ego-Shooter, sondern erledige lieber Monster und Aufträge in realitätsfernem Phantasy-Ambiente, sehe jedoch bei Frank desöfteren zu. Und da im Moment sowieso jeder über dieses Thema rumsenftet, ohne ne Ahnung davon zu haben, schick ich meine auch gleich mal in die Öffentlichkeit:
1. Blut, Gehirnmasse und alles, was sonst noch aus einem durchlöcherten Menschen kommen kann, fließt reichlich in diesen Spielen, und die Graphik ist ziemlich realistisch (was ich spätestens dann merke, wenn Frank mal wieder vom Bildschirm zurückweicht, wenn er bedroht wird oder wenn er sich zur Seite beugt, weil er hinter eine Begrenzung gucken will *g*).
2. Das eben Gespielte begleitet einen noch ein Stück weiter, auch, wenn der Monitor ausgeschaltet ist. Doch das tut es bei einem Film oder anderen Spielen auch: Ich erinnere mich daran, ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben, als ich meinen Koch in Pizza Connection entlassen mußte (echt - is wahr!).
3. Es hat einen ziemlichen Reiz, bei schnellen Spielen die eigene Motorik so zu trainieren und zu verfeinern, daß man im Spiel weiterkommt (gebts zu, diese Erfahrung hat jeder schon gemacht, und wenn es nur bei Tetris oder Pinball war) - ein sportlicher Aspekt ist durchaus dabei.
4. Ich mir nicht vorstellen, daß jemand sein Verhalten im Spiel 1:1 in die Realität umsetzt - selbst, wenn er Extrem-Gamer ist. Ich glaube, daß ein Jugendlicher durchaus zwischen den Welten im Spiel und der Realität unterscheiden kann. Und wenn ihm Werte vermittelt wurden wie gewaltfreie Konfliktlösung, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Achtung des anderen etc., dann kann er tage- und nächtelang Counterstrike, Wolfenstein, Quake und Co. zocken, ohne seelischen Schaden zu nehmen.
Vielmehr wird er das Spiel als das nehmen, was es ist: Eine Herausforderung, die mit verdammt guter Animation und starken Gegnern daherkommt, die es zu beseitigen gilt.
5. Was auch immer der Grund für den Amoklauf von Erfurt war - die Spiele waren es meiner Meinung nach nicht, und die Berichterstattung der Medien (die gleichzeitig massenweise Filme zeigen, in denen Waffen eine große Rolle spielen) und die Empörung der Politiker (die mit Spendenskandalen und Kürzungen im Erziehungswesen deutlich zeigen, wo ihre Schwerpunkte liegen) geht mir auf den Geist.
Informiert euch doch erstmal über das, worüber ihr debattiert und redet nicht wie ein Blinder von Farben.
Oder, um es anders zu sagen:
7.5.02
Gestern noch die Vita meiner Magierin umgeschrieben.
Eigentlich sollte sie in einem mittelreichischen Dorf geboren sein, das von den Orks überfallen wurde. Sie hat dadurch ihre Eltern verloren und ist im Alter von fünf Jahren mit ihrem Bruder geflüchtet.
Auf der Flucht wurden ihre magischen Fähigkeiten entdeckt, als sie an einem Marktstand einen Apfel geklaut hatte und die Marktfrau NICHT schimpfte, sondern ihr noch einen Apfel dazu gab ("Bannbaladin, Dein Freund ich bin" ist ein sehr hilfreicher Zauber *g*).
Ein Magier beobachtete die Szene, wurde ihr Gönner und zahlte ihr die Ausbildung an der Akademie.
Aus dem Erlebnis mit dem Ork-Überfall erklären sich auch ihre Vorurteile gegenüber Orks, aus denen sich weitere Generierungspunkte für Eigenschaftswerte ergeben.
Diese Art der Vorurteile ist sehr beliebt, die haben mehrere Spieler in unserer Gruppe:
Frank: "Welche Vorurteile gegen Orks hat sie denn genau?"
Nadine: "Orks sind brutal, dumm, häßlich und stinken."
Kommentar vom Dieb quer durch den Raum: "Das sind keine Vorurteile - das sind Tatsachen!"
;o)
Frank schmeckte die Geschichte mit dem tragischen Verlust der Eltern nicht so wirklich, da sie wohl so selten gar nicht ist: "Frag mal rum in Heldengruppen, was ihre Eltern gemacht haben; Da hörst du dutzendemal 'Meine Eltern sind bei einem Ork-Überfall ums Leben gekommen' und 'Orks haben meine Eltern getötet'. Mal davon abgesehen, daß es langsam langweilig wird: So viele Orks gibt es in ganz Aventurien nicht!"
Na, dann halt nicht.
Jetzt wurde sie in eine Magierfamilie hineingeboren, und ihr Vater ist Lehrender an der Akademie, an der sie auch ausgebildet wurde. Nach dem Abschluß ihrer Ausbildung verfügte der Vater, daß sie erstmal abseits von der protegierten Atmosphäre der Akademie Erfahrungen sammeln und sich auf sich gestellt in Aventurien bewähren sollte.
Und so alles gut geht, trifft sie diese Woche noch auf die Heldengruppe, der sie sich anschließen und mit der sie ihr erstes Abenteuer bestehen wird (das ich als Spielleiterin gestalten soll ... ob das gut geht? Ich werde dann hier berichten, damit Liisa nicht mehr über die leere Startseite schimpfen muß *ggg*).
Als ich Frank davon erzählt habe, meinte er, ich solle in meine Träume einfach nen langen Löffel mitnehmen, dann wäre ich für solche Fälle gerüstet.
Doch das mach ich nicht - dann kommt noch einer mit einer Caprisonne ohne Strohhalm oder einem Döner ohne Serviette. Schließlich will ich träumen und nicht als halber Gastronomiegroßhandel durch die Nacht ziehen.
Update:
Jau. Halleluja.
6.5.02
Das Template spinnt noch immer, die Kommentare schmeißt er jetzt alle in eine einzige Datei, in der folgerichtig alle Kommentare zu sämtlichen Themen angezeigt werden. Die steht dann unter jedem Eintrag.
Na sauber ...
Und wenn es mir Jenny nicht in ihren Kommentaren gesagt hätte, hätt ich noch nicht mal gemerkt, daß die Turbulenzen gestern Einjähriges hatten.
Es scheint meine Bestimmung sein, einjährige Jubiläen zu vergessen - den Jahrestag von Frank und mir hatte ich auch vergessen und erst zwei Tage später dran gedacht ... Frank zum Glück auch, und so war niemand beleidigt *g*.
Vielleicht trink ich da heut abend nen Sekt drauf.
Aber jetzt will ich erstmal Kartoffeln.
Mit Fisch. Und Spiegelei.
Und ein riesiges Glas Apfelsaftschorle.
<a name=><$BlogItemNumber$>">
Aber es muß doch heißen:
<a name="<$BlogItemNumber$>">
Hab ich im Template geändert - erfolglos, denn Blogger schreibt es mir wieder um, und beim nächsten Öffnen hab ich just denselben Schrott wieder drinstehen.
Dieses nicht zu entfernende > macht auch den falschen Archivlink und verlinkt die Kommentare falsch:
<a href="archive/>2002_05_05_archiv.php#76213072">
statt
<a href="archive/2002_05_05_archiv.php#76213072">
bzw.
onclick="commentPopUp('/comments.php?dir=archive&comment>76213072')
statt
onclick="commentPopUp('/comments.php?dir=archive&comment76213072')
Klasse ... das hab ich nun begriffen, aber die Änderung entzieht sich komplett meinem Wirkungsbereich.
Es muß ein Montag sein ...
... jetzt hab ich zum ersten Mal bei antville gepostet und bin nun auch drin im Rollenspiel-Blog!
Danke fürs Erstellen, Erklären und Freischalten, F_A!
Bin gespannt, wie es weitergeht und werde eifrig unsere Erfahrungen mit dem neuen DSA-Regelsystem dafür sammeln und protokollieren.
Und nochmal ein Aufruf an alle Rollenspieler:
Hinsurfen und Mitmachen!
(dazu F_A oder mich anmailen, um posten zu können)
Franks Opa, den wir gestern versorgt hatten, ist 93 Jahre alt. Bis vor seinem Sturz vor ein paar Wochen ging er am Stock - langsam zwar, aber alleine. Inzwischen rollert er ziemlich geschickt so ein Gehfrei vor sich her, und für 93 ist er erstaunlich fit; Auch essen kann er alleine.
Natürlich hat er etliche Eintrübungen in der Wahrnehmung und Probleme, Dinge zu verstehen. So fragte er fünfmal nach meinem Namen, und "Nadine" ging ja schon gar nicht (von "Nasin" bis zu "Madim" war alles drin - ich glaube, mit "Towanda" hätte er sich leichter getan *g*); Auch, daß das, was wir gerade essen, ein "Nudelauflauf" und kein Nudel"auslauf" oder -"ablauf" ist, wurde ihm nicht so ganz klar.
Aber er wußte schon, daß wir sonst nicht hier sind und sich normalerweise jemand anders um ihn kümmert: So fragte er beim Frühstück und auch beim Mittagessen ganz erstaunt: "Seid ihr zu Besuch oder bin ich zu Besuch?"
Klar, Ort und Personen paßten nicht zusammen, also mußte irgendjemand beim anderen zu Besuch sein ...
Inzwischen kam Franks Bruder von der Arbeit zurück, und während wir uns unterhielten, wurde Opa nicht müde, im Fünfminutentakt zu fragen, wem das schicke blaue Auto gehört ... Endlosschleife erwischt, der auch durch mehrmaliges "Das ist Franks" nicht zu entkommen war.
Und während ich mich noch fragte, ob ich auch mal so werden würde und wie sich das wohl für mich anfühlen würde, spricht Franks Bruder den Opa auf seinen Bart an: "Sag mal, du siehst ja auch wie ein Neandertaler - warum rasierst du dich denn nicht mehr?"
Da guckt der Opa schelmisch und meint: "Das muß ich dir doch nicht erzählen - ich mach das einfach, wie ich will!"
Beinahe wäre ich vor Lachen vom Stuhl gefallen.
Inzwischen sind wir doch tatsächlich so weit, daß wir Netzwerkfreigabe, Dateienzugriff und Druckerfreigabe in unserem dreiteiligen WIN2000/WIN2000/WIN98-Netzwerk bewerkstelligt haben.
Klappt auch ganz gut, bis auf einige Aussetzer:
Norbert macht einen KFZ-Versicherungsvergleich online, und nachdem er sich durch tausend Abfragen gehangelt hat, bekommt er die günstigsten fünf Anbieter angezeigt.
Jetzt wäre ein Ausdruck nicht schlecht.
Also Drucker alarmiert und ihm einen Auftrag gegeben - aber er druckt nicht. Druckauftrag wieder gelöscht, neuen Versuch gemacht - er druckt nicht.
Auftrag wieder gelöscht, die Möglichkeit in Erwägung gezogen, daß die Firewall den Auftrag blockt. Firewall deaktiviert und nochmal versucht - er druckt nicht.
Norbert Zettel und Stift in die Hand gedrückt, denn fünf Versicherer und die Summe daneben abzuschreiben, ist ja nicht sooo stressig. Noch kurz an Murphys Law gedacht, nach der der Drucker dann zu drucken beginnen müßte, wenn Norbert alles abgeschrieben hat.
Die Daten sind schließlich auf dem Papier ... und am anderen Ende des Schreibtisches rattert es.
Fünf Minuten, um einen Druckauftrag von drei Seiten zu beginnen ist heftig.
Aber war ja irgendwie klar, oder?
5.5.02
Nein, wir waren nicht auf der Alm und haben dem Triumph der Arminen beigewohnt; Zuerst sollte Frank heut selbst spielen, was gestern abgesagt wurde
*grmpf - wär also doch gegangen*.
Stattdessen haben wir vormittags Franks Opa versorgt, weil seine Eltern zu einer Konfirmations-Hochzeit gefahren sind (jau - coole Kombi, nä? Papa heiratet und Sohnemann konfirmiert *g*).
Pünktlich zum Anpfiff waren wir wieder hier und wie die Irren am Ticker geklebt. Bisken gejubelt, für mehr war nicht Zeit - war so ne Art Instant-Jubel *g*, denn wir mußten gleich weiter. Nein, nicht nach Bielefeld in die Fanhorden und den Einzug der Gladiatoren gucken - was für mich Panikerin glatter Selbstmord gewesen wäre - sondern ab nach Halle/Westfalen, damit ich mein Weihnachtsgeschenk bekomme:
Heute abend hier gewesen.
Witzig war dann noch glatt noch die Szene mit Zuschauern auf der Bühne, von denen einer für seine Mühen einen Arminiaschal geschenkt bekam (denn auch dort wurde der Aufstieg gewürdigt).
Der Hammer war: ER LEHNTE DEN SCHAL AB!!!
Hat er aber nur einmal gemacht, das Pfeifkonzert bewegte ihn, den Schal doch anzunehmen.
Tja, in Ausnahmefällen führen wir auch die Lynchjustiz wieder ein ... *PRUUUST!*

