20.4.02
Na, ich weiß nicht ... wenn ich die Medien Fernsehen, Radio, Zeitungen, Bücher und Internet in eine Reihenfolge bringen sollte, sähe das wohl so aus:
- Internet
- Bücher
- Fernsehen (wenn es um Informieren geht - der Unterhaltungswert tendiert da gegen nahezu null)
- Radio
- Zeitungen (NICHT Zeitschriften, denn Geo und den National mag ich schon!)
Und bei Dir?
18.4.02
Eben hier:
Nadine: Ui, es gewittert!
Frank: Haben sie ja auch angesagt.
Nadine: Echt?! Naja, wußte eh, daß es gewittern würde.
Frank: Wieso?
Nadine: Naja, weil es immer nur ein paar Stunden dauert, bis wir das Wetter bekommen, über das Lydia oder Ingi grad schimpfen.
Der heißt Robinteda und gehört der Gärtnerin, von der Agnes das Blümchen wechhat.
Der Teddy ist auf Reisen und macht da so eine Art miles&more-Aktion für Teddies, wenn ich das richtig sehe ... aber lest einfach selbst!

Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt:
Wenn ich im Zusammenhang mit Computern und Technik die Sätze "Normalerweise sollte es jetzt laufen..." oder "Eigentlich müßte das nun funktionieren..." höre, changiert meine Reaktion grundsätzlich irgendwo zwischen zweifelndem "Soso ..." und irrem Kichern.
17.4.02
Was ich noch weniger leiden kann,
ist, wenn die Packung erst ne Viertelstunde neben mir steht und nur noch ein Drittel Inhalt drin ist.
Und was ich schon gar nicht leiden kann,
ist, wenn Frank sich vier Stück aus der Packung nimmt und dann damit abtigert.
Wem soll ich denn jetzt die verfutterten Toffifees anlasten?!?!
;o)
Ein Mann in einem Heißluftballon hat sich verirrt. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: "Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiß nicht, wo ich bin."
Die Frau am Boden antwortet: "Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und zwischen 59 und 60 Grad westlicher Länge."
"Sie müssen Ingenieurin sein" sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet die Frau, "woher wussten sie das?"
"Nun," sagt der Ballonfahrer, "alles, was sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert."
Die Frau antwortet: "Sie müssen im Management tätig sein."
"Ja," antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wussten sie das?"
"Nun," sagt die Frau, "sie wissen weder, wo sie sind noch, wohin sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt bin irgendwie ich schuld!"
Mit einem Glücksbringer in der Tasche und ein paar frisch gelernten De-Eskalatationstechniken werde ich das gut und heile überstehen.
Und wehe, Arminia gewinnt nicht, wenn ich schon so etwas auf mich nehme ;o)
16.4.02
Wahnsinn ...
Die stellen das ganz unterschiedlich an: Die Fächergarnele hat sich nur gekrümmt, bis der Panzer in der Mitte aufgebrochen war, ist dann oben "rausgekrochen" und hat sich auf ein Blatt gesetzt, damit der neue Panzer anhärten kann.
Die Ringelhandgarnele war etwas uneleganter: Sie legte sich auf die Seite, klemmte sich zwischen Scheibe und Deko-Wurzel und quoll förmlich aus der zu klein gewordenen Hülle. Dann lag sie fast eine halbe Minute reglos auf der Seite, bis sie sich ziemlich ungeschickt hinter die Pflanzen verzogen hat (klar - die Beinchen waren noch so weich, daß sie sie kaum benutzen konnte).
Faszinierend ...
Nur Bilders konnte ich keine machen: Die Kamera war im Arbeitszimmer, und ich klebte förmlich an der Scheibe.
Werd die Cam in Zukunft wohl neben dem Becken parken ;o)
Genau:

Boah, ihr glaubt gar nicht, wie viel Brösel und Brocken aus so einer Decken fallen können ... Wie gut, daß das Arbeitszimmer dieses Jahr sowieso noch renoviert werden muß.
Aber nun kann Norbert surfen.
Doch wehe, er macht mir beim MP3-Saugen die Bandbreite dicht! ;o)
15.4.02
Hier geht man in den nahegelegenen Lebensmittelladen und holt sich Anforderungsaufkleber für den Gelben Sack. Diese füllt man gewissenhaft aus und klebt sie bei der nächsten Leerung auf die abzuholende Tonne, auf daß sie die Müllmänner gegen Gelbe Säcke tauschen.
So geschehen gestern.
Situation heute: Sämtliche drei Anforderungszettel kleben noch klitschnass auf der geleerten Tonne und von Gelben Säcken keine Spur.
Na sauber ...
Deutlich zuverlässiger sind da die Lotto-Callcenter.
Die rufen so etwa zweimal im Monat bei uns an und schwärmen von super Gewinnquoten zu einem lächerlichen Preis. Frank ist da tatsächlich mal drauf eingestiegen, mit dem Ergebnis, daß nach der Kündigung und deren Bestätigung der monatliche Beitrag zuverlässig von einer anderen Firma abgebucht wurde, deren Kontaktadresse nur miniwinzigklein auf irgendeinem Werbewisch stand.
Wir kamen mit dem Rückbuchenlassen kaum noch hinterher, und seitdem lassen wir die Finger von solchen Sachen. Was aber die Agenturen nicht davon abhält, weiter in schöner Regelmäßigkeit bei uns anzurufen.
Diesmal erzählte mir ein netter junger Mann die Geschichte von der unverbindlichen Teilnahme mit 24 komplett ausgefüllten Scheinen und einem Monat Laufzeit für 11 EUR.
Nene, nix da - wer weiß, wer sich dann wieder ohne Einzugsermächtigung bedient und nur durch Drohen mit Anwalt davon abzubringen ist!
"IHRE" VERSION:
Er war ganz komisch, als ich in der Bar ankam. Erst habe ich gedacht, es wäre, weil ich ein bißchen zu spät gekommen war, aber er hat keine Bemerkung dazu gemacht. Irgendwie war unsere Konversation schwerfällig, und ich dachte, es wäre vielleicht eine gute Idee, das Ambiente zu wechseln und irgendwo hinzugehen, wo wir ungestörter sind und mehr Ruhe haben, um uns zu unterhalten.
Wir sind dann also in ein Restaurant gegangen, aber das hat leider nichts geändert. Ich habe versucht, ihn ein wenig aufzuheitern, aber nichts funktionierte, und dann kam mir in den Sinn, dass es vielleicht an mir liegen könnte. Ich habe ihn gefragt, ob irgendwas wäre, und er meinte, nein, es wäre alles in Ordnung, aber wirklich überzeugt hat mich das nicht.
Wie dem auch sein, auf dem Weg nach Hause habe ich ihm gesagt "Ich liebe Dich", und als Antwort hat er einfach nur seinen Arm um meine Schultern gelegt. Wie soll ich das deuten?
Als wir bei ihm angekommen waren, war ich schon ziemlich in Sorge, und ich habe ihn gefragt, ob er vielleicht seine Ruhe haben will, aber er hat sich einfach nur vor den Fernseher gehängt. Ich habe es dann aufgegeben und bin zu Bett gegangen.
Zehn Minuten später ist er dann nachgekommen; wir haben miteinander geschlafen, aber selbst danach wirkte er immer noch, als wenn er gar nicht wirklich da wäre. Ich wäre beinah noch aufgestanden und gegangen, aber am Ende bin ich doch eingeschlafen, mit Tränen in den Augen.
Ich weiß wirklich nicht, was in ihm vorgeht... vielleicht hat er ja sogar eine andere?
* * *
"Die Bayern sollten besser im Leopardenstring auftreten, das würde dem Spiel der Mannschaft viel mehr Glamour verleihen.", sagt Bixente Lizarazu.
Und ich bin mir ziemlich sicher, daß mir elf bestringte Bayern nicht so ein Seufzen entlocken würden wie ein einziger trikot-lupfender Emile Mpenza
;o)
14.4.02
Bad Salzuflen hat die passende Kneipe für mich:

Leider nur im Vorbeigehen mit nach-hause-wollendem Menschen mit defektem Zeh geknipst - aber da müssen wir auf jeden Fall mal hin!
Das Internet und die Menschen, die man dort kennenlernt, schaffen es doch immer wieder, mich vollkommen zu verblüffen. Da kam diese Woche ein Päckchen an, dem eine lange und beschwerliche Reise deutlich anzumerken war - schließlich kam es aus der Schweiz.
Aus der Schweiz?! Mächtiges Grübeln meinerseits ...
Die Karte und der Inhalt brachten Licht ins Dunkel und erklärte auch den Zustand des Päckchens:

Niela hatte eine kleine Kuh gefunden, die unbedingt zu mir mußte.
Und nun isse hier und hat
- mich vollkommen verblüfft
- sich inzwischen von den Reisestrapazen erholt
- schon Freundschaft mit den anderen Kühen geschlossen
- den Namen "Odysseus" wahrhaftig verdient!
Traum vorletzte Nacht:
Ich war mit Frank unterwegs (wo, weiß ich nicht - weiß nur, daß es nicht zuhause war ... sorry, genauer hab ichs nicht *g*).
Es wurde Abend, und alle Leute um uns herum wollten Nachtisch zum Abendbrot kaufen.
Wir hätten gerne Schokolade gehabt und haben uns in die entsprechende Schlange gestellt. Als wir dran waren, sagte der Verkäufer, wir hätten nicht genug Geld für Schokolade, aber da drüben (er zeigte kurz in die Richtung) sei ein Stand, für den unser Geld reiche.
Wir gingen dort hin, und es war so ein Gummizeugs-Stand, wie man sie öfter auf Rummelplätzen findet: Mit Gummibären, Lakritze und tausend anderem Gelee-Zeugs in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Ich weiß noch genau, daß ich mich für die süßen Pfirsiche in gelb-rot, die grünen Frösche mit weißer Unterseite und riesiggroße Gummibären in rot und grün entschieden und total über die riesige Auswahl gefreut habe.
Der Verkäufer dort meinte, wir können so viel nehmen, wie wir wollen, denn die meisten Leute hier hätten wohl Geld für Schokolade, und er habe schon Angst, daß er seine Sachen gar nicht loswerde.
Da sagte ich zu ihm: "Wissen Sie, Sie können uns eigentlich für immer vormerken. Denn wir haben nämlich immer nie genug Geld."
;o)
