16.3.02
Das Problem liegt beim Acrobat Reader: Mal eben schnell so auf ein pdf-File klicken und dadurch den Reader anzuwerfen, is nicht - denn das provoziert einen Absturz mit Pauken und Trompeten. Selbige Sache, wenn man den Acrobat anwirft, solange noch andere Anwendungen (Browser, Mailproggi) auf sind.
Gibts ne Lösung? Ist das normal? Gibt es irgendeine Alternative zum Acrobat?
Bin mächtig planlos ...
Soeben reingetickert, keine Ergänzungen meinerseits (nur die Links hab ich euch erspart):
In meinem ganzen Leben hab ich mich noch nicht mal ansatzweise für Wachsjacken interessiert. Wieso denken die, daß ich in die Zielgruppe gehören könnte? Bitte, wenn Spam, dann doch etwas zielgerichteter - von mir aus könnt ihr mich zuschütten mit Links zu Kuh-Dekogeraffel, Aquarienbedarf und günstiger Software ... aber nicht mit Wachsjackenlinks. Selbst dann nicht, wenn sie sogar das Königshaus begehrt (ich denke und hoffe doch, daß meine Bedürfnisse sehr von denen Ihrer jeweiligen Hoheiten abweichen).
Unübertroffen ist dennoch die ausführliche Beschreibung des Produkts; gefällt mir besser als "wenn Du leicht bekleidete frühreife Minderjährige sehen willst, dann klick doch mal" (hab ich, aber Lisa Simpson bekam ich nie zu sehen ... schade!).
Doch wenn ich mir es recht überlege - der Spam ist recht unterhaltsam. Schließlich hatte ich noch nie eine Jacke mit "Unterarm-Ventilation". Wie das wohl ist?
Schön ist auch, daß die Jacke "atmen läßt". Ich leg schon Wert drauf, Kleidungsstücke zu tragen, bei denen ich nicht gleich blau anlaufe und vor Atemnot umkippe.
Und sie "nimmt nichts übel". Meine Damen und Herren, nichts ist schlimmer als eine Jacke, von der man beim Gang über den Rummel lauthals angemeckert wird, Kiddies mit Zuckerwatte doch bitte zu meiden - kann mit diesem Teil nicht passieren.
Und die "Armabschlußbündchen vermeiden kriechende Kälte" ... uuuhaaah, da kommt die Kälte gekrochen, aber ohne Chance prallt sie an meinen wunderbaren Armabschlußbündchen ab! Der hab ich aber ein Schnippchen geschlagen!
Klingt alles ganz lecker.
Was mich nur stört, ist, daß sich "die Prominenz am Wochenende damit zeigt". Scheiße, dann kommt grad mal Prinz Charles zur Tür hereingewitscht, murmelt was von "Sorry, it´s weekend, may I have ... " und wech ist der Kittel.
Ne, ich bleib bei meinem Schweizer Armeemantel und Papas alter Lederjacke, die wollte noch kein Promi!
15.3.02
Danke, Agnes!
*freu+strahl*
Update:
Geschafft! *fett grinsend von dannen schleicht*
Und ich mußte mich dran erinnern, daß ich zu dieser Musik im zarten Alter von 16 Jahren gestrippt habe. Zwar auf der Schwarzlichtbühne, was bedeutete, daß ich selbst in schwarzer Kleidung nicht sichtbar war, sondern das Publikum nur die - immer weniger werdenden - weißen Klamotten zu sehen bekam.
Aber immerhin habe ich mir vor vollem Saal Kleidungsstücke vom Leib gerissen ;o) ... und zwar zu diesem Lied:
Yes, Sir!Man nennt mich Miß Vane, die Berühmte, Bekannte - yes Sir!
Die nicht sehr Beliebte bei Onkel und Tante - no, Sir!
Man fürchtet, ich könnt die behüteten Neffen
im Spielsalon oder im Himmelbett treffen.
Ich könnt Sie verführen mit tausend Listen,
zu etwas, das sie vielleicht doch noch nicht wüßten.Yes, Sir! Yes, Sir!
So bin ich am ganzen Leibe ich, so bin ich und so bleibe ich.
Yes, Sir!So wie ich hier stehe, so bin ich eben - yes Sir!
Die Schönheit ist mir nicht umsonst gegeben - no, Sir!
Die tausenden kleinen pikanten Histörchen,
die leise geraunten Alkovenmärchen,
die sind nicht umsonst mir angedichtet,
denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet.Yes, Sir! Yes, Sir!
So bin ich am ganzen Leibe ich, so bin ich und so bleibe ich.
Yes, Sir!
Und muß ich mein irdisches Gastspiel beenden - yes, Sir!
Sollt ihr euch nicht gleichgültig von mir wenden - no, Sir!
Ich habe geliebt, und ich habe geküßt,
weil die Liebe doch dazu erfunden ist,
wie alle es hier tun seit tausenden Jahren,
nur darf man um Gottes Will`n nichts erfahren.
Yes, Sir! Yes, Sir!
So bin ich am ganzen Leibe ich, so bin ich und so bleibe ich.
Yes, Sir!
[Zarah Leander aus dem Film " zu neuen Ufern"]
14.3.02

Leckerst!
sehr unterstützenswert!
Als ich gestern so vor meinem kleinen Becken saß, den Garnelis beim Algensuchen zuguckte und die Blätter von den Blubberblasen umströmt sah, hatte ich genau dieses Gefühl:

13.3.02
Hätte ja gestern schon drüber schreiben können, warum ich nicht so viel am Rechner/ Internet sitze wie sonst, aber ich wollte ganz sicher gehen, daß es diesmal auch stimmt, nachdem der letzte Laich zu Welsfutter umfunktioniert wurde.
Aber da den Kleinen nun schon ihre zweite selbstschwimmende Nacht frisch aus dem Ei bevorsteht, kann ich nun ja schreiben, daß die Purpurs diesmal ihren Nachwuchs durchgebracht zu haben scheinen ;o)
Hier die stolze Mama nebst Klein(st)en:

So ganz der Bringer ist das Bild nun nicht, und hätte ich die Kleinen nicht umrandet, würde man sie wohl kaum sehen mit ihren zwei bis drei Millimetern Länge. Aber ich wollte ihnen gestern nicht allzuviel Getümmel vor dem Becken und Blitzlicht zumuten (ist ja ein Barschweibchen und nicht Jenny Elvers *fg*).
Gestern lag ich bestimmt eine Stunde auf der Lauer und hab die Meute beobachtet. Zu drollig und erstaunlich, wie die beiden Elternfische es mit Wedeln und Stupsen schaffen, den Jungtierschwarm zusammenzuhalten.
Nachts halten sie sich noch immer in der Höhle auf, in der sie auch die Eier großgezogen hatten. Gestern nachmittag jedoch schickte die Dame den Vater mit den Kleinen auf Beckenrunde und hat offensichtlich währenddessen die Kinderstube auf Hochglanz gebracht: Während von ihrem wilden Gewedel düstere Mulm- und Kleinstzeugschwaden über der Wurzel aufstiegen, schwamm sie mehrmals mit irgendwelchen Teilen (Pflanzen- und Wurzelteile?!) im Maul nach draußen und legte sie dort ab ...
Ich kann sie verstehen, ich kann das auch nicht haben, wenn mir beim Staubsaugen immer wer zwischen den Füßen rumsteigt ;o)))
Und heute konnte der Erstbesatz in "mein" kleines Becken: drei Fächergarnelen, vier Zwerggarnelen, eine Rennschnecke (eigentlich zwei, die wir schon im großen Becken haben, aber ich konnte nur eine fangen; die andere war nicht zu schnell für mich, sondern ich hab sie nicht gefunden *g*), zwei Apfelschnecken, zwei Zwergkrallenfrösche und drei Glasgarnelen scheinen sich ganz wohl zu fühlen ...
Das Ende vom Lied war, daß ich die drei zum 3EUR günstigeren Preis der Zwerggarnelen mitgenommen habe, da der Händler nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob es auch wirklich Glasgarnelen seien - ich glaub, er war froh, die unbestimmbare Art loszuhaben, und ich bin noch immer der Meinung, Glasgarnelen gekauft zu haben und freu mich über den günstigen Preis ...
12.3.02
Arminia ist seit gestern auf dem zweiten Tabellenplatz, denn sie hat gestern Greuther Fürth 3:2 geschlagen, und wir waren dabei!
Hat echt gelohnt ... klasse Spiel, Superstimmung und megaspannend, da Fürth gleich in Führung ging, Arminia kurz vor der Pause ausgleichen konnte, kurz nach der Pause schon wieder Fürth führte (irgendwie tu ich mir schwer, "Fürth führt" zu tippen - mächtiges r-t-h-Kuddelmuddel *g*), Arminia wieder ausglich, aber erst eine Minute vor Schluß den Sieg erballerte.
Ganz tolle Leistung auch vom Schiedsrichter, der die dollsten Dinge gesehen haben wollte und eifrig mit gelben Kärtchen rumfummelte. Grundsätzlich bin ich ja dafür, daß man Sehbehinderte ins Arbeitsleben integriert, aber ich möchte doch darum bitten, daß er das nächste Mal seinen Hund mitbringen darf ...
Gute Chancen als zukünftiger Werbeträger für die Arminia hat definitiv Frank: Seine Haare sind inzwischen doch schon ziemlich lang, was Matthias dazu veranlaßte, ihn zu fragen, ob er eigentlich gar nicht mehr zum Friseur gehe.
Frank prompt: "Ne, das Geld spar ich mir und geh dafür ins Stadion!"
Hätte man genau so direkt auf die Leinwand im Stadion übertragen können ... ;o)
Nun denn, der Tag gestern war am Schluß ein klein wenig blau-weißer und sonniger als zuvor ...
11.3.02
Ich trau mich nicht mal richtig rummeckern, denn eigentlich hab ich es ja prima: Der ganze Tag gehört nur mir, ich kann tun und lassen was ich will, solange es gesetzlich und moralisch erlaubt ist, kann stundenlang lesen, zocken, basteln. Jeder Berufstätige würde sich wohl wünschen, an meiner Stelle zu sein.
Und trotzdem, das taugt mir nicht. Nicht, daß es mir langweilig wäre, es gäbe ja genug zu tun an Wohnung, Garten und Homepages. Aber ich merke, daß ich immer luschiger werde und immer weniger schaffe, je mehr Zeit ich habe. Noch Mails zu beantworten? Nein, nicht jetzt. Einen Eintrag bloggen? Mach ich dann. Abwasch? Ne, später. In Beratungsstellen für Arbeitslose bezeichnet man so etwas als "Verlust der Zeitstruktur". Meine selbstauferlegten "tagesstrukturierenden Maßnahmen" wie täglich vor 8 Uhr aufstehen und Geschirr nicht stapeln lassen sondern gleich abwaschen wenden zwar die schlimmsten "Vergammelungstendenzen" sowohl in der Küche als auch an meiner Person ab, aber richtig glücklich werde ich damit nicht.
Ich fühle mich halb.
Kann hier draußen denn niemand eine Sozialarbeiterin mit reichlich Englisch- und Computerkenntnissen gebrauchen?
