8.3.02

Nix
Wenn Iris nicht darüber geschrieben hätte, hätt ich doch glatt gesagt, daß heut nicht mein Tag war.
Früh aufgestanden, bis Mittag schon genug erlebt, um mein Blog als Motzstelle zu mißbrauchen, doch da war Blogger in den den Untiefen der Wartungsarbeiten verschwunden und ging nicht.

Jetzt hab ich keine Lust mehr, das Ganze nochmal aufzuwärmen. Stattdessen werde ich mir den morgigen Tag genau ansehen, ihn drehen und wenden und mir mit lieben Menschen das schönste Stückchen davon zu Gemüte führen ;o)

Towanda | 10:13 PM | Kommentare


7.3.02

Schlaflos in Herford

Sowas ist mir ja noch nie passiert. Klar, Frank hat gerade Urlaub, deswegen ist unser Schlafrhythmus auch etwas nach hinten verschoben (zocken bis 2 Uhr oder so, Aufstehen gegen 10), aber das gestern war richtig gruselig.
Eigentlich wollte ich heute um 7 Uhr aufstehen, um was beim Arbeitsamt zu erledigen. Zweifelnder Blick um 2 Uhr: Wie lange kann man eigentlich zocken, wenn man um 7 Uhr raus muß? Eigentlich sollten um 2 Uhr die Schotten dicht sein.
Egal, ich hab gut "vorgeschlafen" und kann mich auch nachmittags noch hinlegen, außerdem bin ich gar nicht müde - was soll ich im Bett, um drei versuch ich es nochmal.
Der Versuch war nicht wirklich von Erfolg gekrönt, ich bin (glaub ich) erst gegen 5 Uhr eingeschlafen und hab dementsprechend auch den Wecker um 7 Uhr in seine Schranken verwiesen.

Weia ... es ist auch nicht so, daß ich mich "festgezockt" hätte und schon mit Augen auf Halbmast am Rechner gesessen wäre (sowas soll es ja geben bei manchen Spielen und Spielerinnen *g*) - nein, ich war wie das Mädchen in der Golf-Werbung: Nein, ich bin nicht müde, ich will noch nicht nach Hause ;o)

Heute: Zwei Tassen Kaffee, dann ist Ende.
Denn den hab ich irgendwie im Verdacht, diese schlaflose Nacht ausgelöst zu haben.

Towanda | 12:19 PM | Kommentare


6.3.02

Thema "kaf"

Amarinya macht sich Gedanken zum politisch korrekten Deutsch.
Fakt ist: Seit ich eine fundamental-feministische Dozentin hatte, die generell "frau" oder "mensch" statt "man" benutzte und diverse Unzulänglichkeiten regelmäßig mit "Ach, Göttin!" kommentierte, krieg ich Pickel bei solchen Formulierungen. Ständig bin ich ihren Argumentationen in der Vorlesung hinterhergehangen, weil ich bei so einem "frau" oder "mensch" hängengeblieben war und dann den Anschluß verpaßt habe.
Verkompliziert die Sache nur, und wer der Meinung ist, ich sei Chauvinistin (gibts sowas eigentlich?! Oder ist das eine "Anti-Feministin"?), wenn ich "man" verwende, der soll sich den Finger in eine Körperöffnung seiner Wahl stecken und schweigen.

Doch direkt witzig fand ich es, als ein Gewerkschaftsmann auf einer Demo die Anrede aller Anwesenden (und Anwesendinnen) politisch korrekt hinbekommen wollte:
"Sehr geehrte Studenten und Studentinnen, Arbeiter und Arbeiterinnen, Angestellte und Angestelltinnen ... "

Das von Amarinya vorgeschlagene "kaf" statt "man" erinnert mich eine zutiefst fränkische Eselsbrücke, die mir vorgeschlagen wurde, um nicht immer "konkav" und "konvex" zu verdrehen (danke, Telly!):
Stellt man sich die Krümmung als Schale vor, die mit der Öffnung nach oben zeigt, dann "Konn Kaffee nei", zeigt die Öffnung nach unten, dann "konn der Kaffee wegfließen".

Die Verwendung von "kaf" statt "man" würde also meinen sowieso zu hohen Kaffeekonsum nur noch antreiben, was mich von solchen Formulierungen eher abhält.

Ist aber nur ein persönliches Problem von mir ... kaft ihr nur munter weiter!
;o)

Towanda | 6:28 PM | Kommentare


Happy Birthday, Claudia!
Towanda | 4:23 PM | Kommentare


Kennt ihr eigentlich das?

Ein Arbeitsloser bewirbt sich als Reinigungskraft bei Microsoft. Der Personalleiter lädt ihn ein, einen Test zu machen (den Boden reinigen), darauf folgt ein Interview und schließlich teilt er ihm mit: "Sie sind eingestellt, geben Sie mir Ihre e-mail dann schicke ich Ihnen die notwendigen Unterlagen".
Der Mann antwortet ihm, dass er weder einen Computer besitzt noch entsprechend eine e-mail hat.
Der Personalmensch antwortet ihm, dass er ohne e-mail Adresse virtuell nicht existiert und daher nicht angestellt werden kann.

Der Mann verlässt verzweifelt das Gebäude mit nur 10$ in der Tasche. Er beschließt, in den nächsten Supermarkt zu gehen und zehn Kilo Tomaten zu kaufen. Er verkauft die Tomaten von Tür zu Tür, und innerhalb von zwei Stunden verdoppelt er sein Kapital. Er wiederholt die Aktion dreimal und hat am Ende 160$.
Er realisiert, dass er auf diese Art und Weise seine Existenz bestreiten kann, also startet er jeden Morgen und kehrt abends spät zurück. Jeden Tag verdoppelt oder verdreifacht er sein Kapital.
In kurzer Zeit kauft er sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen, und bald verfügt er über einen kleinen Fuhrpark für seine Lieferungen. Innerhalb von fünf Jahren besitzt er eine der größten Lebensmittelketten der USA.

Er beschließt an seine Zukunft zu denken und möchte einen Finanzplan für sich und seine Familie erstellen lassen. Er setzt sich mit einem Berater in Verbindung, und sie erarbeiten einen Vorsorgeplan.
Am Ende des Gesprächs fragt der Vertreter ihn nach seiner e-mail Adresse, um ihm die entsprechenden Unterlagen schicken zu können. Der Typ antwortet ihm, dass er nach wie vor keinen Computer und somit auch keine e-mail besitzt.

Der Versicherungsvertreter schmunzelt und bemerkt: "Kurios - Sie haben ein Imperium aufgebaut und besitzen nicht mal eine e-mail. Stellen Sie sich mal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!"

Der Mann überlegt und sagt: "Ich wäre Putzfrau bei Microsoft"

Lehre Nr. 1: Das Internet rettet nicht Dein Leben.
Lehre Nr. 2: Wenn Du bei Microsoft arbeiten willst, brauchst Du eine e-mail.
Lehre Nr. 3: Auch ohne e-mail kannst Du mit Arbeit Milliardär werden.
Lehre Nr. 4: Wenn Du diese Geschichte via Internet erhalten hast, sind die Chancen Putzfrau zu werden größer als die Milliardär zu werden.

In diesem Sinne schönen Tag noch.

P.S.: Bin auf dem Markt, Tomaten kaufen....

_____
Danke, tommy und Gruß in die inzwischen sicher stinkreiche Nachbarschaft ;o)

Towanda | 3:13 PM | Kommentare


Warten, warten, warten ...

lautet das Motto der heutigen Woche:

- Warten auf ein gutes Stellenangebot
- Warten auf Rückruf vom Arbeitsamt
- Warten, ob an der FH Bielefeld endlich mal jemand meinen täglichen Anrufversuch entgegennimmt
- Warten auf den Nitritpeak im neuen Aquarium, auf daß ich Tierchen einsetzen kann, wenn der vorbei ist
- Warten auf das bei ebay ersteigerte Spiel
- Warten auf den Providerwechsel für Schokolade&Koffein

Und inzwischen?
Hab ich vor lauter Langeweile der Galerie eine Domain spendiert, die Linkliste aktualisiert, das kleine Becken mit noch zwei Pflänzkens verziert und den schaffenden Helden in der Wohnung drüber mit Kaffee und Futter versorgt. Er kommt anscheinend recht gut alleine voran an allen Fronten (ist schließlich gelernter Maler, wir sind größtenteils überflüssig), kann wohl in ein bis zwei Wochen einziehen und sieht den Umständen entsprechend glücklich aus.

Das ist es auch, was mich in letzter Zeit bewegt:
Binnen noch nicht mal zehn Tagen 18 Jahre Ehe- und Familienleben in die Tonne gekloppt.
Schreiben will und kann ich dazu allerdings nicht viel. Erstens geht es dabei um Verwandtschaft, zweitens weiß der Gute gar nicht, daß ich blogge (weiß er überhaupt, was ein Blog ist?!) und wäre wohl etwas seltsam berührt, wenn ich hier frech irgendwelches Gesumse über seine Trennung schreibe.

Nein, da denk ich besser still vor mich hin und halt die Klappe.
It´s just a family affair ...

Towanda | 3:04 PM | Kommentare


5.3.02

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Liisa!
Towanda | 1:24 PM | Kommentare


4.3.02

Haarscharf
Endergebnis der Bürgermeisterwahlen in meinem Heimatkaff:
20,70% für den Knaben der Freien Wähler, 29,40% für den Schwarzen Mann und 49,90% für den SPD-Kandidaten.
Wow ...
Es geht um genau drei fehlende Stimmen, 31 Stimmen wurden ungültig abgegeben, unter anderem deshalb, weil es manche lustig fanden, hinter diverse Kandidaten variable Schmähworte zu schreiben (manche Leute sind zu doof, um nur ein simples Kreuzchen zu machen *grrr*).

Feinfein ... in zwei Wochen wissen wir mehr.

Towanda | 10:27 AM | Kommentare


3.3.02

Best viewed with...
Robert beschwert sich über Webseiten, die dem Benutzer erklären, wie sein Rechner auszusehen hat, bevor man auf die Seite darf.

Schade, daß Webseiten als Kommunikationsweg so einseitig sind. Gerne würde ich als Nutzer auch Fehlermeldungen ausgeben können, wie z. B.
"Um mich auf Ihren Seiten begrüßen zu dürfen, sollten Sie browserübergreifend darstellbaren Code produzieren und Content liefern, der auch ohne Plug-In-Schnickschnack spannend ist."

Towanda | 7:31 PM | Kommentare


Ear-Candy
Gestern wiederentdeckt, weil ein Lied von ihm auf der Heimfahrt von der Fete lief und daran erinnert, daß ich ja drei Scheiben von ihm rumliegen hab:
Die, die und die.

Hui ... macht Spaß!
;o)

Towanda | 1:29 PM | Kommentare


Schwarzbraun ist die ...

Haselnuß und auch die Parteienlandschaft in meiner alten Heimat.
Nichts wirklich Neues, ist ja Bayern, aber ich erwähne es, weil heute die Chance besteht, daß sich das zumindest kommunal ändert.

In meinem Heimatkaff sind heute Bürgermeisterwahlen, und der geistige Tiefflieger ("Wir brauchen hier keinen Kulturverein, hier ist einmal im Jahr Wiesenfest!"), der dieses Amt seit Jahren Äonen innehat, muß nun endlich abtreten und steht nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Sein schwarzbrauner Nachfolger muß während der Kandidatenvorstellung ziemlich in den Fettnapf mehrere Fettnäpfe gestiegen sein und hat nicht wirklich überzeugt.

Ich bin gespannt, was das gibt ...

Ich glaube, es ist so eine klassische bayerische Krankheit, daß man bei Parteien mit C davor reflexartig Pickel bekommt. Hat sich auch jetzt nicht geändert, wo ich seit sieben Monaten Nordrheinwestfälin bin und in einer Umgebung wohne, wo man den roten Filz und Stillstand satt hat.
Klar, wenn ich mir Schröder ansehe, habe ich beileibe nicht die Tendenz zu glühenden Lobesreden, aber noch reicht es nicht aus, um bei Schwarz "Hurra!" zu rufen; Dafür hatten mich diese Nasen zu lange regiert.

Manchmal glaube ich ja, die Leute wollen hier nicht für Schwarz wählen, sondern gegen Schröder und versprechen sich von der CDU und Stoiber die dollsten Dinge und den Himmel auf Erden. Ich erinnere mich an den Staubsaugervertreter bei uns, den Stoibers Äußerungen von der "Durchrassung der deutschen Gesellschaft" auch nicht vom Schwärmen abgehalten haben. Schließlich habe Stoiber ja Bayern ganz weit nach oben gebracht und es sei ja so ein reiches Bundesland.

Partiell, mein Junge, partiell ... unserer Region hat er die Grenzlandförderung ersatzlos gestrichen, ist von der steigenden Anzahl der Firmenschließung und hohen Arbeitslosigkeit nicht im Mindesten beeindruckt und läßt uns am ausgestreckten Arm verhungern, während um München herum die High-Tec-Industrien wachsen, gelobt und in die Presse gezogen werden.

Ne, Edmund ... ich weiß zwar nicht, wen, aber Dich nicht.

Towanda | 12:57 PM | Kommentare




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