10.11.01
Wußtet ihr eigentlich ...
... daß man meinen Lieblingsbrowser Opera auch auf Gälisch downloaden kann?
Ich wußte gar nicht, daß das eine noch existierende Sprache ist ...
... daß Google mich immer häufiger indiziert und ich daher in die zweifelhafte Ehre komme, bei der Suche nach "Crown Parfumery" auf Platz eins und bei der Suche nach Edelstahlseife auf Platz drei zu sein.
Isse ja selber schuld, wenn sie sich über so komische Läden in ihrem Weblog ausläßt und dann noch in ihren Referrern rumsnifft ... Aber Google wird auch noch lernen, die Beiträge vom Archiv zu verlinken ...
... daß Australien in der WM-Qualifikation American Samoa mit 31:0 geschlagen hat?
Was und wo ist American Samoa? Gegen die könnte Deutschland doch auch mal spielen und ein hart erkämpftes 2:1 rausholen.
... daß man immer neue Features an technischen Geräten entdecken kann, auch, wenn die schon monatelang benutzt werden?
Wenn man auch so doof ist, die Gebrauchsanweisung vom Trockner nur halb zu lesen, das Flusselfach immer mit halb in der Tür gequetschter Hand ausräumt und nur durch etwas härteres Hineingreifen in den Spalt merkt, daß man die Klappe auch abnehmen kann, um dranzukommen, ist das ein typischer Fall von "Gebrauchsanweisung ist was für Doofe" gepaart mit "Ich mach das mal so, da geht schon nix kaputt" ... Eigentlich dumm, offenbart aber immer wieder neue und überraschende Erkenntnisse.
... daß der Sandmann früher ein ganz Oller war?
Ohne das Pastalog hätte ich das nie erfahren!
... daß sich niemalsnimmernicht drei computerinteressierte Menschen in einer Wohnung zum Weggehen treffen können und dieses Vorhaben auch zustande kommt, wenn die Rechner noch hochgefahren sind und ein neues Spiel danebenliegt?
Nix Kneipe und Restaurant, nun hocken sie doch wieder am Rechner und warten auf den Pizzadienst ;o)
9.11.01
8.11.01
Was ich derzeit anpacke, ist nicht gerade von Erfolg gekrönt; zumindest, wenn es mit Internet zu tun hat. Erst der Ausfall gestern, und vor lauter nexgo/arcor-Gerödel wußte der Browser wohl nicht mehr wo er hingreifen sollte, als meine CSS-Datei verlangt wurde.
Häßlich, wenn man im jugendlichen Leichtsinn auf die h1-h6-Reihenfolge gepfiffen hat mit einem locker-fröhlichem "Hach, die Größe definier ich eh selber, was kümmert es mich?!" So schafft man es, daß Einträge miniwinzigklein erscheinen und die Unterzeile mit Author - Uhrzeit - Kommentar dem Betrachter in Größe sechs förmlich in die Fresse springt. Und alles in Times New Roman ... oh Graus! Aber das macht ja nix, dachte ich mir. Denn wenn der Browser nicht weiß, wo die CSS-Datei liegt, dann verrat ich es ihm halt und schreib den absoluten Link dafür ins Template.
Am Arsch, denn Blogger mag grad nicht, weil die auch ihre Server grad rumschubsen (ist das grad in Mode?!).
Einen Tag offline, einen halben Tag in Times New Roman und mit verzerrten Schriftgrößen ... na, das hab ich ja mal wieder fein erwischt!

Es ist aber auch zum Ausrasten: Der große Onkel Amerika hat seine ganzen schönen teueren Spielzeuge ausgepackt und macht nen Krieg. Ein bißchen gemein ist das schon, daß er Gerhard noch nicht mal gefragt hat, ob er mitspielen will - schließlich hat Gerhard ja gesagt, daß er gerne mitmachen möchte. Daher hat Gerhard seine 3900 Spielsachen eingepackt, vielleicht darf er ja dann doch mitspielen. Seine Spielsachen sind zwar nicht so schön und so groß und so gut in Schuß wie die vom Onkel, aber es könnte ja sein, daß er sich trotzdem dafür begeistern kann und Gerhard dann mitmachen läßt.
Hat er fein gemacht, der Gerhard, nur sind da ein paar von den anderen ziemlich sauer auf ihn, weil die finden Kriege spielen doof. Für die hat er aber auch was vorbereitet. Denen erklärt er nämlich nochmal ganz genau, warum das Kriegespielen wichtig ist (schließlich ist der Osama ein ganz Oller, und weil er dem Onkel seine zwei großen Türme kaputtgemacht hat, ist es auch okay, wenn die Leute in dem Land von Osama nichts zu essen haben oder mal getroffen werden. Ist ja ein Krieg, und da kann das schon mal passieren, wenn es auch nicht absichtlich war.). Außerdem, sagt Gerhard, war der Onkel Amerika immer so lieb zu uns, und dann muß man auch mal Spielzeuge abgeben können. Und wer dann immer noch dagegen ist, daß Gerhard beim Onkel mitspielen darf, dem streckt Gerhard die Zunge raus, sagt: "Bäh, du bist doof und dir verrat ich nienienie mehr, was ich beim Spielen mit dem Onkel so mache!"
Nene, unser Gerhard ist schon ein schlaues Kind.
Die walisische Sprache ist ungefähr das, was immer beim Scrabble übrigbleibt
*lol* Und verdammt wahr. Ich erinnere mich dran, daß vor ein paar Jahren zwei junge Menschen nach Cardiff fuhren, nur um etwas zu essen.
Und dann wieder zurück in ihr Kaff mit seltsamen Namen (Tonyrefail oder so, aber das war der englische Name) wollten.
Cardiff aber hat den Bug, daß es stadteinwärts zweisprachig beschildert ist, stadtauswärts die Namen aber nur in der walisischen Variante auf den Schildern stehen hat. Die walisischen Namen haben rein gar nichts mit den englischen gemein, es half wirklich nur raten und auf Wiedererkennungseffekte in der Umgebung hoffen, denn unsere Karte war auch englisch und somit kein Vergleich zu den Städtenamen auf den Schildern möglich.
Ganz Wales ist eine Konsonantenwüste, und solltet ihr jemals Konsonanten übrighaben - bringt sie um Himmels Willen nicht nach Wales, die haben davon schon reichlich!
(Und nun auf, ihr Kerls, laßt den Daniel nicht so alleine hängen. Im Grunde eueres Herzens wollt ihr es doch auch ...)
Sooooooooooooo´n Hals!!!
Mittwoch, acht Uhr in Deutschland, eine Diplomandin verläßt verschlafen und mit verspanntem Rücken das Bett. Mehrere Tassen Kaffee und ein Frusteintrag im Blog könnten ihre Laune erheblich bessern.
Doch nix da – das Blog ist offline.
Warum?
Kontent, der Provider für die Domain, hatte Wartungsarbeiten für die Nacht angekündigt, die sich aber nur auf Änderungen von Inhalten bezogen (sprich: Domain kann aufgerufen, aber nix hochgeladen werden). Betrifft mich nicht, ich hab ja keinen Webspace von denen.
Als ich die Fehlermeldung der Seite sah, auf der groß und fett „ARCOR“ oben drüber stand, wo ich doch eigentlich bei Nexgo bin, dämmerte es mir: „Stimmt, die fusionieren ja ...“
Unbegreiflich ist mir aber, warum Arcor/Nexgo
- dem Kunden auf der eigenen Homepage (die natürlich funktioniert) drölfzigmal versichert, die Domain sei weiterhin erreichbar
- niemandem verrät, daß fusioniert wird und wann die Umbauarbeiten stattfinden (die Info von der Fusion hab ich aus irgendeinem Blog)
- Serverumzüge nicht nachts macht, wo die Leitungen kaum benutzt sind und nur wenige Surfer betroffen sind.
Na gut, kann sich sicher nur um ein paar Momentchen handeln, dachte ich mir.
Dachte ich mir. Es wurde neun, zehn, der Vormittag strich ins Land, und auch um drei war noch Schicht im Schacht. Sandra hat netterweise bei sich gepostet, daß ich wegen Serverpanne offline bin (DANKÖ!!!), so daß sich niemand Sorgen machen muß (außer ich um den Server und mein Blog).
Acht Uhr abends, noch immer diese gräßliche blaue Fehlerseite.
HALLO?!
Habt ihr sie noch alle?! ZWÖLF STUNDEN und kein Ende ... Wo sind die Webmaster (Klar, snowboarden, das wissen wir ja aus der Werbung.)?! Wutanfälle erschüttern die Bude, gegen deren Wortgewalt Edgar Geenens Anpfiff beim Club nur ein sanftes Säuseln war.
Und in mir reift ein Entschluß:
Ich will keinen Billigprovider mehr.
Ich will einen Server, der rennt wie der Teufel und immer für mich da ist.
Und eine eigene Kommentarfunktion, für deren Fehler ich allein verantwortlich bin.
Jawoll.
Später:
Hab ein bißchen rumverglichen, bin zwischen Hosteurope, Puretec und Domainfactory geschwankt (wobei letztere testmäßig am besten, allerdings schweineteuer ist für meine Verhältnisse), hab mich dann auch auf Liisas Rat hin (Danke für die Sahne *g*) für Puretec entschieden und werde nächste Woche meine Bits und Bytes in die Tasche packen und dorthin pilgern.
Kostet zwar 300 DM im Jahr, aber das schenke ich mir selbst zu Weihnachten. Rechnet sich auch, denn ich spare mit weniger Ärger hier auf Dauer jede Menge Geld für Anti-Falten-Creme, Beruhigungsmittel und Haartönung zum Graue-Haare-Abdecken *g*.
P.S.: Auch um 24 Uhr noch nichts Neues aus dem Servergrab.
P.P.S.: Wenn ich dieses Arcorblau sehe, könnt ich kotzen.
6.11.01

Das ist nicht schon wieder eine Kuh, die einen Platz im Regal bekommt, um einfach dort rumzuliegen und einen guten Eindruck zu machen, sondern das Teil hat an der Unterseite, quasi am Bauch, Fensterleder und ist dazu gedacht, um die Scheiben im Auto sauberzumachen.
Ui, wat drollisch!
Ich werd sie "Helga" nennen.
Man kann die tollsten Eigenschaften eines perfekten 17"-Monitors nicht ausnutzen, wenn er ringsum mit Merkzettelchen beklebt ist, die in die Anzeigefläche ragen. Seit Tagen trachte ich danach, diese Dinger loszuwerden und scheitere immer wieder an meiner Motivationslosigkeit. Sicher könnte ich sie einfach nur wegwerfen, aber das ist ähnlich naiv, als würde man glauben, Rechnungen wären bezahlt, nur, weil man die Mahnung in die Altpapiertonne geworfen hat.
Also abarbeiten.
Und während ich die Zettel so betrachte, surrt ein leises "flappflappflapp" durch den Raum und das Engelchen landet auf meiner linken Schulter. Kurz darauf spüre ich die Wärme an meiner rechten Schulter, auf der sich das kleine Teufelchen niedergelassen hat.
"Sieh mal, es sind doch gar nicht so viele Sachen", säuselt mir das Engelchen besänftigend ins linke Ohr. "Du wirst dich besser fühlen, wenn du einige von den Sachen erledigt hast, und es ist gar nicht schlimm." "Papperlappapp!", ruft das Teufelchen von der anderen Seite. "Willst du wirklich diesen Schwachsinn erledigen? Fahr lieber Ultima hoch und laß uns den Monstern in Britannica die Fresse polieren!" "Neinnein," flötet das Engelchen, "Man kann doch nicht den ganzen Tag nur zocken. Du solltest wirklich an der Diplomarbeit arbeiten. Einen Fragebogen für die Administratoren zu entwerfen, wäre doch ein guter Start."
Ein wütender Tritt der Füße des kleinen Teufelchens trifft meine Schulter. "Nix da, du wirst jetzt den Medicus von Saragossa fertiglesen, schließlich hast Du unten schon "London" eingelinkt, obwohl du es noch gar nicht liest! Man darf doch gar nicht lügen, und schon gar nicht im Internet", grinst er hämisch zum Engelchen, das leise aufseufzt. "Na gut, wenn du schon was fürs Internet tun willst, dann überarbeite doch deine Blog-Linkliste. Damit würdest du flugs das Zettelchen links unten an deinem Monitor loswerden."
"Hähä, genau, und wenn du den html-Editor sowieso aufhast, dann kannst auch gleich noch ein neues Layout für die Turbulenzen basteln", kichert das Teufelchen.
"Was ist das eigentlich rechts oben für ein Zettel?", fragt das Engelchen, kneift die Augen zusammen und versucht, das Geschriebene zu entziffern. "Da ...dark Age of ... Ca ... Camelot. Dark Age of Camelot? Das ist doch schon wieder so ein Spiel mit diesen gräßlichen Monstern und Gefechten. Also wirklich ... Du weißt genau, daß dir das Zocken nur die Zeit und Besinnung für Wichtigeres raubt, daher wirst du dir in diesem Jahr kein neues Spiel mehr kaufen!"
"Halt bloß die Fresse, du dämlicher Pfaffenvertreter!" braust das Teufelchen quer über meinen Kopf hinweg zum Engelchen. "Mit deinem heiligen Geschwätz brauchst du dich gar nicht zu wundern, wenn Towanda ab und zu die Krise kriegt und draufzuballern muß. Das hält ja kein Mensch aus! Komm, Towanda, wir zeigen dem Engelchen mal, was ein handfester Schwertkampf ist!"
Die sanfte Stimme des Engelchens hält mich davon ab, auf das Ultima-Icon zu klicken. "Sieh mal, du kannst nicht deine ganze Zeit mit Internet und Zocken verbringen. Was wirklich zählt, sind Freunde. Aber wenn man sich die Liste mit deinen Mailschulden so ansieht, könnte man meinen, sie bedeuten dir gar nichts", schnieft das Engelchen betrübt. "Ach herrje, nun versucht der scheinheilige Wicht mit Drohungen zu arbeiten. Aber das zieht bei uns nicht, oder, Towanda?"
"Links oben klebt der Zettel mit der Weihnachtsgeschichte für den Wellenbrecher. Der hängt nun schon am längsten da. Nun ist es auch richtig knackig kalt, mach dir doch nen Kaminfeuertee und stell ein paar von den Dominosteinen daneben, dann schreibt sich eine Weihnachtsgeschichte spielend einfach", schlägt das Engelchen vermittelnd vor. "Ich will aber Monster töten!!!", brüllt das Teufelchen in mein Ohr. "Für die olle Geschichte sind noch zwei Wochen Zeit bis zur Abgabe, und erstmal kann sich Towanda ja beim Lesen ein bißchen Inspiration holen. Na komm, rüber aufs Sofa, Decke dazu und den Medicus aufgeschlagen!"
"Und was ist mit deiner Bügelwäsche? Die bekommst du schon seit einer Woche nicht auf die Reihe, obwohl du wirklich nicht viel zu tun hast. Wie soll das denn werden, wenn du mal eine Vollzeitstelle hast?!", redet das Engelchen auf mich ein.
"Das wird sie dann merken, wenn es soweit ist", entgegnet das Teufelchen. "Und bis dahin kann sie Monster töten und Romane lesen."
"Bitte, Towanda, wenigstens die Linkliste ..."
"Der Medicus, der Medicus!!!"
"Zwei von den Mails, die auf der Liste stehen, könntest du doch ..."
"Komm, ne kleine Runde in Britannica ..."
"So wirst du nie mit der Diplomarbeit fertig."
"Lesen - JETZT!"
"Erst, wenn die Bügelwäsche gemacht ist!"
"ICH WILL MONSTER TÖTEN!!!"
HIIIIIIIILLLLLLFFFFFFÄÄÄÄÄÄÄÄH!!!!!!!!!!!!!!!!!!
P.S.:
Und wer jetzt sagt, daß ich locker zwei Mails hätte schreiben können, während diese Geschichte entstanden ist, behalte das für sich.
Denn er hat leider recht ;o)
5.11.01
P.S.: Melody, um die Vokabularliste kümmere ich mich demnächst ;o)
4.11.01
Zusätzlich zu dem Buntbarsch-Geeiere spielt sich derzeit ein richtig filmreifes Drama bei den Thomasbuntbarschen ab. Hier gingen wir davon aus, zwei Weibchen und einen Kerl gekauft zu haben, nach einem Vierteljahr war aber klar, daß es zwei Kerle und ein Mädel waren. Ging problemlos, der Verlierer wurde kaum gejagt, und das Pärchen laichte sogar ein paarmal ab. Doch seit ein paar Tagen ist eine Konstellation eingetreten, nach der jeder Soap-Produzent lechzen würde:
Das stärkere Männchen umbalzt das Weibchen wie verrückt, doch die zeigt ihm die kalte Schulter. Den Verlierer aber läßt sie ran, er darf sie sogar in die Seite stippsen - bis das stärkere Männchen kommt und den schwächeren zu jagen beginnt. Hat er ihn vertrieben, baggert er die Alte an, die aber nix von ihm wissen will. Wenn er das gespannt hat, jagt er sie in seinem Frust durchs Becken, bis sie irgendwo Unterschlupf findet. Dort wartet auch meist schon das schwächere Männchen, die beiden balzen wieder (Boah, die Kleine ist spitz wie nix Gutes!). Bis der starke Mann kommt und die Idylle stört, so daß es nie zum Ablaichen kommt.
Ob ich nun das stärkere Männchen rausnehmen soll, damit die beiden Königskinder, die nicht zusammenkommen konnten, ihr Glück finden können, weiß ich noch nicht - aber sicher ist, daß unser Aquarium derzeit spannender ist als jeder Film.
Soaps und Hollywood können einpacken!
- Frau, die alleine ist, aber das gerne nicht wäre, die aber niemanden findet, dem sie ihr Herz anvertrauen möchte
- Mann, der unerwartet verlassen wurde
- Frau, die sich nach über acht Jahren getrennt hat und jetzt schlagartig bemerkt, was ihr alles gefehlt hat in dieser Zeit
- Mann, der innerhalb weniger Wochen tausend Abgründe der ehemaligen Geliebten erkennt, die das Zusammenleben unmöglich machen
- Frau, die zu oben genannter Frau sagt: "Ich bewundere, was du gemacht hast, aber ich hätte nicht den Mut dazu." Die Frage, was denn bei ihr in der Beziehung fehle, wurde beantwortet mit einem "Naja, es ist nicht mehr wie früher, aber ich trau mich nicht zu trennen, denn eigentlich geht es uns ja gut."
Merker für mich:
Es ist nicht selbstverständlich, einen Mann wie Frank an seiner Seite zu haben, mit dem mir täglich mindestens einmal das Herz aufgeht und der Seufzer "Boah, hab ich den lieb!" entwischt. Uns geht es nicht "eigentlich" gut, sondern uns geht es wirklich außerordentlich exorbitant supergut.
Und ich will mir vornehmen, das nienienie als Selbstverständlichkeit zu sehen.
Aber ich bin ja erstens gut erzogen und zweitens sehr besonnen, daher hab ich für Zuschreibungen dieser Art nur ein müdes Lächeln übrig.
Und damit ist das eingetreten, was ich schon die ganze Zeit befürchtet hatte: Ich habe mir einen Arminia-Schal gekauft, ohne zuvor einen Club-Schal zu besitzen.
Aber es ist einfach ein besseres Gefühl, mit diesem Schal um den Hals siegreich die Alm zu verlassen als mitleidige Lächeln zu ernten, weil man mit dem Schal eines Vereines durch die Gegend fährt, dessen allwöchentliche Niederlagen in der Liga schon beinahe zum Running Gag werden.
