Towandas Turbulenzen

Teil 2


18 - 20 - 21 - 24

18. September 2001

Das übliche Tralala ...

Mit den täglichen kleinen Ärgereien erobert sich der Alltag allmählich seinen Platz zurück. Alles, was mit Computer zu tun hat, scheint sich derzeit gegen mich verschworen zu haben:

Die Mäuse, die eigentlich schon letzte Woche ankommen sollten (war ja schließlich Franks Geburtstagsgeschenk), haben sich letzte Woche schon eine Lieferverzögerung von zwei Wochen gegönnt; gestern kam die Mail mit dem Text: "Wareneingang bei uns erwartet für ca. 26.11.2001". Hotline anrufen, nachfragen, ob das ein Tippfehler war, zur Not Bestellung stornieren, wenn der Preis auch unverschämt günstig war (nützt ohne Ware ja auch nichts). Netter Mann von der Hotline tappt ins Lager, kramt aus irgendwelchen Ecken zwei dieser Mäuse und schickt sie heute noch raus *JUBÄÄÄÄHL!!!*.
Daher hier eine Empfehlung: Wenn ihr was rechnertechnisches braucht, hier bestellen ;o)

Nicht ganz so einfach ist die Sache mit der web.de-Mail: Seit einer Woche muß ich meine Mails dort "zu Fuß" holen, denn Eudora lassen sie nicht mehr an meine Mails, sondern entlocken ihm stattdessen lustigste Fehlermeldungen (die zwar auch ganz unterhaltsam sind, aber Mails wären mir lieber):

Die obere klingt irgendwie nach "Eudora hatte die Schnauze voll, weil der olle Server immer trödelt", und das "<shhh! Don´t tell anyone.>" bei der zweiten Meldung ist süß ...
Weniger süß ist, daß der Support von web.de sich seit Tagen in Schweigen hüllt *grmpf*

Und dann war da noch das Spiel bei ebay, das angeblich seit Samstag vor einer Woche auf dem Weg zu uns ist, sich aber noch nicht im Briefkasten hat blicken lassen.
Kann ich wohl abschreiben ...

Was mir noch nicht so ganz verständlich ist:

Hier wird seit ein paar Tagen ein ziemlicher Zirkus um mein Auto veranstaltet, vor allem von Anke. Dummerweise ist es genau das Auto, das sie sich auch selbst angeschafft hätte, wenn nicht ein paar Mark gefehlt hätten. Daher liegt sie mir seit Freitag mit einer Probefahrt in den Ohren (nicht selbst fahren, sondern nur mitfahren, was ich noch weniger kapiere). Aber bis Kuri am Wochenende gekommen ist, war ich ja kaum von den Nachrichten und dem Ticker wegzuholen.
Es fühlte sich auch ziemlich komisch an, zu dieser Zeit, in der tausend andere Dinge wichtiger sind, ein Auto zu kaufen, und so richtige Freude wollte sich bei mir auch gar nicht einstellen.
Ich meine, klar, es ist ganz schick, aber es ist nur ein Auto (wenn es auch den unbestreitbaren Vorteil hat, daß es MEINES ist *g*).
Kein Kult drum, keine Vergötterung, es hat noch nicht mal einen Namen, obwohl sonst jeder Gebrauchsgegenstand bei mir einen bekommt, damit man besser darauf schimpfen kann, wenn er nicht funktioniert. Bestimmt fällt mir noch ein Name ein, aber eine große Taufe mit Sektflasche gegen die Karrosserie wird es nicht geben, da bin ich doch etwas heikel.
Ein paar Tröpfchen aufs Armaturenbrett vielleicht ... *g*

Am Wochenende ist die Hochzeit eines befreundeten Pärchens. Daher heute Klamotten kaufen *örgs*. Wenn auch die halbe weibliche Welt entzückt wäre, einen Anlaß zu haben, der intensives Shopping rechtfertigt, halte ich es da eher mit H. D. Thoreau:

Hüte Dich vor Unternehmungen, die neue Kleidung erfordern.

Und morgen der längst fällige Friseurtermin. Ich vertraue meine schwierigen Haare ungern jemandem an, der noch nicht bewiesen hat, daß er damit umgehen kann.
Zahnarzt wäre mir lieber.

20. September 2001

Kleine Sonnenscheinchen...

Na, die Welt ist doch nicht nur schlecht ... Ein paar Pluspünktchen haben sich doch im heutigen - ziemlich hektischen Tag - finden lassen:

Web.de überläßt seit heute meine Mail wieder gnädigerweise in die holden Hände der Eudora ... hatte während der fünf Tage Ausfall schon fast vergessen, wie es sich anfühlt, Mails nicht auf der web.de-Seite zu Fuß abholen zu müssen.

Heute im Kino Shrek gesehen - klasse!!! (Die Seite übrigens auch - viel Spaß mit Flash)
Und nun erzählt mir nicht, daß der schon ewig wie lang läuft bzw. eigentlich schon fast gar nicht mehr, denn wir haben extra lange gewartet, um ihn im Kuschelkino mit Tischservice zu gucken ...

Friseur - war gut, preislich im erträglichen Bereich, nett geplaudert und gut beraten worden. Kam gar nicht dazu, vor der Dauerwelle meinen üblichen "soll lang halten, aber bitte keine Afro-Krause"-Satz anzubringen (die die Friseurin übrigens nicht Afrokrause, sondern Lumumba-Gedächtnislocke nennt).
Photos vielleicht demnächst - denn so richtig wie "mein Kopf" fühlt sich das erst nach der ersten selbst veranstalteten Haarwäsche an ;o)

Ich brauch dringend wieder Tages-Mantras. Das Mantra für gestern hat Sandra geliefert:

Report auf ORF2: Eindrücke aus einer Wiener Volksschule. Die Kinder zeichnen Bilder zum WTC-Terroranschlags. Die Reporterin fragt, an wen die Kinder das Bild schicken würden. Ein kleiner Bub meint schulterzuckend: 'Na an den Bush!' - 'Und was würdest Du ihm sagen?' -

'Dass Frieden viel cooler ist...'

Jo, Mr. Bush, Frieden ist cool, gefälligst merken!

Ganz komisch ...
Wenn ich einem nahöstlich aussehenden Menschen begegne (die Formulierung gehört sich in die Tonne getreten, aber ihr wißt, was ich meine), sei es an der Supermarktkasse, in der Fußgängerzone oder woauchimmer, bin ich seltsam: Ich werfe Lächeln um mich, das ich sonst nicht gegeben hätte, wünsche ein schönes Wochenende, was ich auch nicht immer tu.

Ob es mein zwischenmenschliches Verhalten auch bald wieder in "normal" gibt?

Einer meiner Lieblingstagträume beim Autofahren. Fängt nicht an mit "Wenn ich unsichtbar wäre", "Wenn ich einmal ganz viel Geld hätte" oder "Hätte ich drei Wünsche frei".
Nein, er beginnt mit "Wenn ich das Radioprogramm bestimmen könnte".
Ich meine, die da machen wirklich ganz gute Arbeit, aber ein paar klitzekleine Sachen nerven mich:

Erstens:
Macht mal bitte diesen ollen Sprechgesang wech! Das asthmatische Gestammel und Gehechle, der musikalische Schwanzvergleich, wer wo wann die fettesten und coolsten Beats am Start hat und geile Reime macht und wer nicht, ist uninteressant und löst sicher Ohrenkrebs aus.
Nur Thomas D. bleibt.

Zweitens:
Werft den Naidoo raus! "Deine Straßen" läuft immerzu, und jedesmal hab ich Angst, Pickel zu bekommen von diesem hochakzentuiertem Gejammer.
Naja, vielleicht ist er mir auch nur zu christlich ...

Drittens:
Coverversionen sind was Nettes, aber bitte nicht mit den Träumen meiner Jugend! Nenas "rgendwie, irgendwo, irgendwann" darf nicht mit drittklassigem Dancefloor unterlegt werden, über den dann eine viertklassige Trällertusse "somehow, somewhere, sometime" ventiliert!
Und Selig´s "Ohne Dich" wird gefälligst nicht von einer Damenstimme gehaucht und dahingejammert - es hat eine rauhe Männerstimme verdient, der man anhört, das jemand drei Tage und Nächte aus Liebeskummer geheult, gesoffen und zu viel geraucht hat.

Viertens:
(Und ich hoffe, hiermit niemandem allzusehr auf den Schlips zu treten) "Wenn das Liebe ist" von wemauchimmer (das Lied, nicht die Liebe - aber das wäre auch egal) - WECH DAMIT!!! Das Gewinsele nervt!
Wenn ich Liebeskummer hab, dann will ich richtigen Blues. Oder Opern. Da wird wenigstens noch ordentlich geheult!

Aber ich bin ja nicht Programmchef.
Und ich hab auch keinen Liebeskummer, sondern den liebsten Mann wo gibt.
Darum kein Blues, sondern der arbeitenden Bevölkerung Tribut gezollt und ihm (dem Mann, nicht dem Blues) Brote für morgen schmieren - was der Beitrag einer joblosen Studentin (job- nicht arbeitslos) an den einzigen Einkommensmehrer im hiesigen Haushalt ist *zwinker zu Mishale*.
(Wie viele Klammern verträgt eigentlich der durchschnittliche Turbulenzenleser pro Absatz?! *g*)

Und dann ab ins Bett und ne Ladung Kuschels abgeholt!

21. September 2001

Rotationen

Warum kann ich eigentlich abends nicht nur eine Tasse Pfefferminztee trinken? Wieso muß es immer gleich eine ganze Kanne sein? Zu nachtschlafender Zeit tappere ich mehrfach aufs Klo und nehme mir schlaftrunken vor, das nächste Mal nur eine Tasse zu trinken.
Allerdings fühlt man sich morgens mächtig durchgespült, so richtig geläutert. Wenn ich am Abend auch noch die Kekse und Zigaretten weglassen würde ...
Nö, sonst komm ich morgens womöglich noch auf die Idee, joggen zu gehen.
Pah! Das ginge dann doch zu weit!

Gestern hab ich auf den Postboten mit den Mäusen gewartet (Sind da! FEIN!) und den Tag mit seltsamen Dingen verbracht: Für unser Hochzeitsgeschenk - ich sag mal besser noch nichts, wer weiß, wer alles mitliest - mußte ich einen handelsüblichen Hammer mit Radlenkerband umwickeln und mit einer Schleife dekorieren. Da ich das so selten mache und nicht so in Übung bin, kann man damit gut eine Stunde rumbringen, und nochmal eine Stunde für die zugehörige Karte ... Ich liebe diese sinnstiftenden Beschäftigungen ... ;o)

Und heute warte ich auf den Eismann, der unsere Notrationen aufstockt, und dann geht es wieder ab ins Chaos: Muß noch für die Hochzeit heute abend meine Hose von der Schneiderin abholen. Zu dumm, daß ich so kurz bin - bei jeder Hose, die ich nicht in kurzer Größe kaufe, kann ich gleich noch mal einige Mark an die Schneiderin investieren ...
Dann fehlen noch so diverse Kleinigkeiten, für die ich sicher ne Zeitlang durch die Stadt geistere: Die optischen Mäuse verschlucken sich an unseren gemusterten Mousepads, daher müssen zwei einfarbige her. Morgen hat eine von Franks Fußballmädels Geburtstag, da wäre ein Geschenk auch nicht schlecht.

Fundstücke

Von Sarah - hab grad gesehen, Melody kam mir mit dem Zitieren zuvor, aber ich laß es dennoch drin ;o)

Hab gerade wieder ein Buch ausgelesen. Und jetzt muss ich wie immer nachdenken. Happy End. Was ist das eigentlich? Wenn eine Geschichte in einem Buch oder in einem Film etwa gut ausgeht. Aber im richtigen leben gibt es das nicht. Auch an den Tagen, an denen ich glücklich bin, glaube ich nicht, dass es jetzt ein happy End wäre. Denn das Leben geht weiter und ist nicht zuende. Außerdem gibt es kein Happy End. Man stirbt immer. Nur die Selbstmörder, die können vielleicht von einem Happy End sprechen. Weil sie am Ende das haben, was sie wollten.
[...]
Aber es gibt Leute, die ich nicht mag, Leute, die einen verletzen können. Leute können immer verletzen, ich mag das einfach nich so real erleben. Die Leute, die ich hier aus dem Internet kenne, die haben Taktgefühl. Und viele sind mir einfach egal, ich kann sie vergessen, wenn sie sich gemein verhalten. Aber im Leben bin ich gezwungen, gebunden. Ich kann ein Buch weglegen, wenn es mir nicht gefällt. Ich kann mich über Tatorts amüsieren und mir 10mal die Kassette anhören. Aber im Leben kann ich nichts löschen. Manchmal, wenn ich Dinge immer wieder tun oder schreiben muss, denke ich: Du musste jetzt copy&paste benutzen. Ja, dumm, nicht? Es geht ja gar nicht mit copy&paste.

* * *

Bei xara gefunden und geschmunzelt:

Ich liebe das Internet. Manchmal fühle ich mich digital, und das ist das höchste, was einem echten GEEK passieren kann.

Schnipsel

"Brote schmieren für den Liebsten" klingt zwar langweilig, doch man findet immer wieder Kurioses: Von Le Tatare gibt es einen Brotaufstrich mit "Landschinken" ... komisch - hat von Euch schon mal wer von "Stadtschinken" gehört?!

***

Haushaltstipps von Towanda:

Wir sind kein gutes Team, ich und die Passionsblume.
Die Passionsblume ist ein alter Schluckspecht und will täglich gegossen werden. Ich bin ein alter Schussel und vergesse das Gießen regelmäßig, woraufhin die Blume beleidigt braune und trockene Blätter in die Luft reckt.
Das Braune-Blätter-Abzupfen ist mir zu mühselig, daher halte ich einmal pro Woche den Staubsauger auf niedrigster Stufe gegen die Pflanze - was gesund ist, bleibt dran, die vertrockneten Blätter gehen ab und werden umgehend entsorgt.

Wie lange die Blume sich das wohl noch gefallen läßt?

***

Der Club wird sich wohl morgen in Köln die nächste Packung auf dem Weg in die 2. Liga sichern, ich werde mir wieder keinen Schal fürs Auto bestellen, weil ich dieses Dummgekicke nicht auch noch finanziell unterstützen will.
Dann lieber eine Kuh auf die Hutablage, die paßt immer.

***

Ach ja ... Mantras soll es ja wieder geben.
Für heute hab ich das Zitat aus der Hochzeitskarte genommen:

Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.
( I. S. Turgenjew)

Merken:
Frank sagen, daß ich ihn liebhabe. Täglich. Mehrmals.

So, Eismann war da, und ich bin wech.
Ich wünsch Euch ein wundervolles Wochenende - vielleicht haben wir ja Glück, und es wird ein friedliches.

24. September 2001

Mirssobääääh....

Es gibt Tage, da hat man den Fuß noch nicht ganz aus dem Bett und weiß schon, daß dieser Tag nicht zum Lieblingstag werden wird.
Ein Tag, bei dem ich mich schon von weitem ekle, wie bei einem Pulli aus dubiosem Material. "Wie der schon ausschaut ..." Tatsächlich, ein Hinfassen bestätigt: "Böh, der fühlt sich total doof an!"
Nun kann ich aber den Tag nicht ungekauft im Laden hängen lassen wie einen ollen Pulli - mal sehen, was wir daraus machen, der Tag und ich ...

Die Hochzeit am Freitag war total witzig, eine Mischung aus Polterabend und Hochzeit - Polterhochzeit eben!

Und unser Geschenk hat auch "funktioniert" ... nun kann ich ja sagen, was es war, und vielleicht muß von euch auch wer mal ein Hochzeitsgeschenk ungewöhnlich verpacken und freut sich, wenn er im Internet was findet (wir zumindest haben uns gefreut, als wir die Idee gefunden haben - wenn Dirk auch geschimpft hat, daß das Internet schon wieder mittels zwei Rechnern befragt wird, kaum, daß wir uns zum Planen hingesetzt haben...)

Also, unser Geschenk war ein Geldbaum, und es ging darum, die Sache originell zu überreichen. Daher gab es erstmal einen Klumpen Gips mit Hammer dazu (eben der Hammer, den ich mit Textilband und Schleife dekoriert habe), mit dem Hinweis, es müsse uns ein Losungswort genannt werden, bevor wir das Geschenk überreichen. Im Gips war eine Filmdose mit einem Rätsel drin, das zu einem neuen Ort führte, an dem wieder eine Filmdose mit Rätsel drin lag usw., zehn Stationen insgesamt.
Der Clou an der ganzen Sache ist aber, daß diese Rätselralley gar nicht das Losungswort ergibt - denn das befand sich im Hammer unter dem Textilband ;o)
Zwei Stunden wuselten die beiden durch die Gegend, bis sie den dezenten Hinweis "Klopfklopf" auf den Rätselkarten dem Hammer zuordnen konnten ... *lächel*

Von solchen kleinen Sonnenscheinchen mal abgesehen, ist die Welt anscheinend gerade am Durchdrehen. Elses Bericht über die Gedenkgala für die Opfer von New York bestätigt mich in meinem Gefühl, daß die verbale Kriegs- und Propaganda-Maschine auf Hochtouren läuft:

Die eben erwähnte Verantaltung nimmt sehr rasch eine sehr merkwürdige Wendung. Staatlich organisiertes, nationalistisches Trauern (Home of the Brave, Land of the Free God bless America blablabla). Ein hoher Militär spricht in einer Rede die Terroristen direkt an und sagt: "Ihr habt das falsche Land, die falsche Stadt ausgewählt."
Bitte?? Drehen die jetzt alle durch? Es geht überhaupt nicht um tote Menschen. Es geht um tote Amerikaner. Es geht nicht eine Sekunde um Frieden (doch, ein Rabbi spricht von Peace, wird aber nur müde beklatscht), es geht um Vergeltung. Beim Singen der Nationalhymne flippen alle total aus.
Und sind wir nicht in ein Videogame geraten, in dem Feivel der Mauswanderer (gut) gegen Barbarossa (böse) kämpft, aber in dem Feivels „Güte“ nur an Barbarossas Bosheit nachgewiesen wird? Und sind wir nicht alle Schachfiguren in einem undurchschaubaren Spiel? Was ist wahr, was ist falsch, was ist Manipulation, was echt? Und wer bitteschön hält die Amis auf? Die Deutschen offenbar nicht. Soll denn jetzt dumm in der Welt rumgebombt werden? Und wer verdammt wird davon wieder lebendig?

Der Krieg hat eine häßliche Sprache, und daß er wohl nie einen Nobelpreis für Literatur holen wird, ist auch kein Trost.

Als ob das nicht genug wäre: Ronald "Richter Gnadenlos" Schill holt sich 19% in Hamburg.

Seid ihr denn alle des Wahnsinns fette Beute?!

Wahnsinn hin, Krieg her, essen muß der Mensch.

Aufgrund noch nicht ganz geklärter Umstände befinden sich zwei Dosen Sauerkraut in unserem Besitz. Kraut gibt es ja sonst nur zu Braten, und da ich seit Äonen (naja, nicht ganz ... seit neun Jahren) Vegetarierin bin, wird es wohl dazu keine Verwendung finden.
Recherchen (jaja, das Internet schon wieder ...) brachten mich auf dieses Rezept, und wie es der Teufel so will, sind von gestern Kartoffeln über - muß ein Wink des Schicksals sein.
Kalorienarm ist das Rezept auch noch, also kann ich guten Gewissens einen Schokopudding als Nachspeise dazumachen.

P.S.:
(Aus der Abteilung "Wenn Damen rumkreischend durch die Wohnung springen":)
DER CLUB HAT AM SAMSTAG GEWONNÄÄÄÄÄHHHHHN!!!
;o)

P.P.S.:
Fast hätte ich das Mantra für heute vergessen ...
Und fast glaube ich selbst nicht dran; Es fühlt sich ein bißchen so an wie Lichterketten und Unterschriftenaktionen, die gut sind für das eigene Gewissen und die eigene Betroffenheit, deren Wirkung aber gegen Null tendiert.
Dennoch geistert der Satz in diesen Tagen schon einige Zeit durch meinen Kopf, und träumen darf man ja, daher

Werdet nicht müde, der starken Sprache der Macht
die schwache Macht der Sprache entgegenzustellen.
(Fritz Winterling)


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"Towandas Turbulenzen" ist ein Projekt von Towandaweb und erblickte am 5. Mai 2001 das Licht der Welt.
Die Seite ist auch direkt über http://www.towandas-turbulenzen.de zu erreichen.
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