Towandas Turbulenzen

Teil 1


2 - 5 - 6 - 9 - 11 - 12 - 16

02. September 2001

Streichkonzert

Tja, es wird wohl Herbst ... die Zeit, in der man das Fenster gerne aufgelassen hat, um die laue Luft der Außenwelt ins Zimmer zu lassen, scheint definitiv vorbei, und nun geht es los mit Abschotten, Winterklamotten rausholen, Heizung auf, Tee her. Zum Glück hab ich mich mit genug Lesestoff eingedeckt - bald ist das und das und das dran ;o)

Von den Motten will ich erstmal nicht weiter berichten, denn die letzten Einträge waren eklig genug, und außer, daß nun wirklich alle Lebensmittel, die Motten lieben, in Frischhaltedosen verschwunden sind und ich damit nochmal um einige Märker ärmer wurde, gibt es nichts neues von der Kammerjägerfront. Zum "Trost" hat mir meine Mama am Telephon von einer Fliege erzählt, die ihre Eier genau in ... Ne, lassen wir das ;o)

Weil mir das Küchenchaos momentan anscheinend nicht ausreicht und weil ich doch bald mal Besuch standesgemäß hier beherbergen möchte, haben wir am Donnerstag mit dem Gästezimmer angefangen. Natürlich war es nicht getan mit Ausräumen, Farbe an die Wand, Möbel raus, Teppich rein, Möbel rein; Schließlich muß eine ordentliche Renovierung immer ausarten und zumindest eine weitere Aktion nach sich ziehen *g*.

Angefangen hat es damit, daß wir das kleine Fenster, das zuvor verdeckt war, zuerst mit einer Regipsplatte zumachen wollten - aber als ich die Verkleidung abgenommen hab, war ich so begeistert davon, daß das Zimmer nun von zwei Seiten Licht bekommt und hab beschlossen, daß das Fenster offen bleibt, was natürlich Fenster streichen und neu verkitten bedeutet.

Die Fensterfarbe war im Baumarkt ja schnell gefunden, aber da der Baumarkt eine recht unkonventionelle Art der Produktanordnung hat, haben wir nach dem Fensterkitt ähnlich lange gesucht wie vor ein paar Wochen nach den Wäscheklammern (die weder bei den Wäscheleinen noch bei den Haushaltssachen lagen, sondern beim Malerzeugs - logisch, oder?!).

Frank: "Wo würdest du Fensterkitt einräumen, wenn der Laden dir gehören würde?"
Towanda: "Öhm ... bei der Fensterfarbe oder dem Türdichtungszeug wahrscheinlich..."
Frank: "Gut, dann gucken wir da schon mal nicht!"

Ich glaub, der Kitt war dann beim Tapetenkleister, während wir die Teppichbodenmesser beim Tapezierzubehör gefunden haben (klar, in der Teppichabteilung sicher nicht).

Einen kleinen positiven Effekt der Mottenplage hab ich beim Streichen der Fußbodenleisten erlebt: Vorher war ich ein bißchen panisch, was Spinnen angeht. Als ich jedoch so streichenderweise am Boden liege, beobachte ich in einem Staubknäuel etwas, was sich nicht analog zum Luftzug bewegt und verdächtig viele Beine hat. Während ich früher schreiend aufgesprungen wäre und das Zimmer nicht eher betreten hätte, bevor mir jemand dieses Teil tot zeigt, hab ich mich gestern nur gelangweilt aufgerappelt, mir mit einem genervten "Och nööö..." den Birkenstock vom Fuß gezogen, damit auf die Spinne gepatscht und mit normalem Adrenalinspiegel weitergearbeitet ... *g*
Und ich weiß auch endlich, warum das Fenster, das bisher immer geschlossen war, immer geschlossen war. Das Öffnen brachte nämlich nicht nur Frischluft in den Lösungsmitteldunst, sondern auch jede Menge Obstfliegen, die in der Biotonne darunter wohnten. Die Viecher waren so dermaßen scharf auf meine Weinschorle am Freitag, daß ich sie ihnen um Mitternacht genervt für ein schickes Besäufnis überlassen habe. Den nüchternen Rest von ihnen werden die Kälte und die Fliegenstreifen an den Fenstern erledigen, und die Biotonne bekommt demnächst nen neuen Platz.
Obstfliegen, ts ... So etwas ist Pillepalle verglichen mit Lebensmittelmotten und kann mich nicht schrecken *g*.

Am Freitag war schließlich die Farbe an Wand, Decke, Fenster und Fußbodenleisten, und fast hätten wir laut HURRA gerufen - wenn nicht im Lichte von zwei Fenstern und neuem Wandanstrich die Tür so dermaßen schmuddelig ausgesehen hätte, daß jeder vernünftige Mensch sich einfach erbarmen muß und ihr einen neuen Anstrich spendiert. Zumindest der Rahmen hat schon eine Schicht Farbe bekommen, und natürlich ist heute noch ein zweiter Anstrich nötig (war eh klar); Aber morgen kommt dann entgültig der Teppich rein, denn so langsam sollte in diesem Raum alles angemalt sein, was anzumalen geht!

Die Tür vom Gästezimmer geht auf den Hausflur, und nun wollten wir doch vermeiden, daß irgendwer in die frische Farbe reingriffelt. Frank meinte, daß ein Schild nach dem Motto "Vorsicht, frisch gestrichen" erst recht zum Anpatschen motiviert, aber ich bin der Meinung, damit hat man zumindest gewarnt und ist aus dem Schneider, was farbverklebte Klamotten und Finger anbelangt. Schleifen und Neustreichen läßt sich aber so oder so nicht vermeiden, wenn wer reinfingert, also hab ich ein Schild gemalt, was beiden Aspekten gerecht wird:

 

 

Und sonst ... ?!

Die Autoaktion ist nochmal um ein paar Tage verschoben, denn der Unfall-Renault wird erst gegen Mittwoch fertig, und Preis konnte uns der nette Herr auch noch nicht sagen. Bis sechszehneinhalb geh ich, und wenn er mehr will, dann soll er sich nen anderen suchen und ich hol mir nen nagelneuen Peugeot 206 mit schicker Finanzierung ;o)
Bis Ende nächster Woche sollte ich also schon motorisiert sein, und damit hat Frank die Einkaufsfahrerei vom Hals und ich kann vernünftig auf Jobsuche gehen ...

Und Fußball - och ne ...
Kacke am laufenden Band! Der Club verliert immerzu und läßt sich auch von Regionalligisten eine Packung nach der anderen verpassen, mein Zweitfavorit bei der WM, nämlich die Niederlande, stehen in der Qualifikation vor dem Aus, und die deutsche Mannschaft ... Ne, ich sag nix!
Aber vielleicht kann ich mich ja auf den einen oder anderen Trainerposten bewerben ... *ggg*

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05. September 2001

Die entscheidenden Zentimeter

Gleichmäßig ziehe ich hier meine Bahnen, und außer dem üblichen Tamtam passiert nix. Aber das ist nicht schlimm, denn ich muß nicht immerzu unerwartete Ereignisse/Katastrophen/Schicksalsschläge/Pannen haben ;o)

(Das erinnert mich an einen Sketch von Badesalz, vor ewigen Urzeiten mal live gesehen: Bühne ist fast leer, Typ sitzt auf einem Stuhl, kaut eine Möhre.
Monolog: "Sie warten jetzt sicher drauf, daß irgendetwas passiert. Daß wer kommt und mich vom Stuhl wirft oder so. Aber das wird nicht passieren. Es muß ja nicht immer irgendetwas passieren, oder? Das sehen Sie doch: Ich kann hier einfach gemütlich sitzen und eine Möhre essen. Und Sie gucken mir dabei zu. So geht das auch. Ist doch mal ganz nett, oder?! Nicht immer Action und Krawall hier. Muß doch nicht immer was passieren ... "
So ging das etwa fünf Minuten lang, und ich hab mich echt beömmelt vor Lachen - aber recht hat er! ;o))

Sollte ich mich heute noch dazu aufraffen, Teppichmesser und Farbrolle in die Hand zu nehmen, wird auch das Gästezimmer fast fertig sein, und die Zeit, wo man im Flur über Werkzeug und Gerümpel stolpert, nähert sich dem Ende. Allerdings werden wir am Wochenende nochmal IKEA unsicher machen müssen, da mir der riesige, alte, öddelige Schrank erstens nicht gefällt und zweitens mein Einrichtungskonzept durch fünf Zentimeter zu viel Länge zerstört hat:

So ist das doch eher suboptimal ...
aber daß es immer nur um ein paar Zentimeter gehen muß *seufz!*

 

Wo wir statt einem Schrank zwei Schränke sehn,
kann auch das Bett ganz lustig stehn (oder so...)

Und so werden wir nach IKEA pilgern und uns dank Sponsorengeldern beider Eltern diverse Dinge schießen: Schrank 1 und 2, Lampe (die Lampe im Gästezimmer ist seit 40 Jahren da drin, aber trotz Retro-Trend glaube ich, daß die nie mehr modern wird!), Vorhänge und einen Schuhschrank, denn so langsam bin ich es leid, vor jedem Außeneinsatz in einem Haufen Schuhe von etwa 1x1x0,3 Metern nach einem zusammenpassenden, witterungsgemäßen Paar Schuhe richtiger Größe zu fahnden ;o).

Extrem toll ist übrigens, daß man sich bei Marktkauf für den Transport dort gekaufter Waren einen Anhänger kostenlos leihen kann. Da verschmerzt man das wirr sortierte Einkaufsangebot doch gerne und ist von dieser Oase in der angeblichen Servicewüste Deutschland so überrascht, daß man nicht mal bemerkt, wie man im eigenen Tagebuch Werbung für einen Baumarkt macht *g*

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06. September 2001

Lieferprobleme, doofe Werbung, überflüssige Klos und Presseschau

Na, eigentlich verwende ich meine Überschrift hier seltenst als Inhaltsübersicht, aber diese Themen aneinandergereiht haben irgendwie was ;o)

Auf zwei Geburtstagsgeschenke, die ich am Sonntag bestellt habe, warte ich schon die ganze Woche wie verrückt. Bis Dienstag / Mittwoch brauch ich die nämlich! *drängel und zwinker zu Kuri und Frank*. Na, vielleicht kommen sie ja auch heute mit der Mittagspost. So ganz begriffen hab ich das mit der Post hier nie, manchmal klingelt der Paketmann um acht Uhr morgens eine verschlafene Noch-Studentin an die Türe, und dann wieder kommen Pakete erst mittags. Wenigstens klingelt er und läßt nicht diese ollen Abholkarten im Briefkasten, wie bei Ariana schon einige bemängelten (kann man/ darf man/ soll man auf die Comment-Seite eines Tagebucheintrags linken? Egal, ich tu es einfach! *g*). Und wenn er ein Päckchen einfach vor die Tür stellt, ist das auch okay, normal verläuft sich niemand zu dem Eingang, der der Straße halb abgewandt ist.

Doofe Werbung im Sparpack - naja, nicht nur doofe. Über einen Radiowerbespot könnte ich mich derzeit nur noch schlapplachen:

Frau [genervt und zickig]: "Du, Herbert - irgendwie kann ich dein Gesicht nicht mehr sehen."
Mann [eben der Herbert, bißchen doof, aber sehr lässig]: "Ach ... dann stell doch einfach die Tuffi-Milchtüte davor!"
Werbespruchsagestimme: "Tuffi - macht das Leben schöner!"

***

Hat was, im Gegensatz zur neuen Plakatoffensive der CDU Herford (nein, ich hab keinen Bock, den Link zu suchen). Da hat Herford nun ein Parkleitsystem bekommen. Man kann drüber streiten, ob das bei einer Stadt unter 100.000 Einwohnern und mit lediglich einer handvoll Parkplätzen (nein, nicht nur Platz für fünf Fahrzeuge, sondern fünf Orte, an denen Parkplätze sind!) sinnvoll ist. Wenn man die regierende Partei ist, kann man aber auch so tun, als habe man den Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Leitsystem ein großzügiges Geschenk aus reiner Menschengüte gemacht und dies auf Plakaten lauthals verkünden. Für diesen Weg hat sich die CDU entschieden und preist auf Plakaten die Vorzüge dieses Systems ausgibigst, so daß man denkt, damit sei die Welt gerettet und alles in Butter. Abgesehen davon, daß die Scheiße Sache wohl von den Bürgern und nicht von der CDU bezahlt wurde, ist der Slogan der CDU unter den Plakaten einfach nur lachhaft:

Herford muß man richtig machen!

Aha. Dankeschön.
Man sehe mir nach, daß ich trotz Digicam neben mir kein Bild vom Plakat liefere, ihr müßt mir den Slogan einfach so glauben. Denn ich komm mir irgendwie doof vor, wenn ich an einer Hauptverkehrsstraße CDU-Plakate ablichte ...

***

Neulich entdeckt, aus Interesse gleich gekauft, schmeckt: Brotaufstrich von Homann. Richtig übel wird einem aber, wenn man die Verheißungen auf Verpackung und Website liest:

Mit HOMANN Bread & Dip kommt jetzt eine neue frische Idee aufs Brot. [...] Und: HOMANN Bread & Dip schmeckt nicht nur auf Brot oder als Sandwichbelag hervorragend, sondern eignet sich auch prima zum genussvollen Dippen! Ob als gesunder Zwischendurch-Snack oder auf dem Party-Buffet: Probieren Sie Bread & Dip zu knackig-frischem Gemüse, würzigen Tortilla-Chips oder einfach pur. Wir wünschen fantasievollen Appetit!

Hach, das ist fein! Was haben wir letzten Abend wieder genußvoll gedippt! Danke dafür, liebe Firma Homann, aber bitte merke:
Ein "Snack" ist immer "zwischendurch", daher kannst Du auch dieses häßliche Wort "Zwischendurch-Snack" weglassen. Und was bitteschön soll "bread & dip" heißen?! Gehe ich davon aus, daß dieses Zeug zum Dippen ist, stehen beide Wörter als Verben da - aber "bread" gibt es nicht als Verb (was soll das auch schon sein, "broten" - das heißt ja "backen"!). Schlußfolgere ich also, beide Wörter sind Substantive. Dann geht das mit dem Dip okay, aber das Zeugs, was so schmierig in der Dose ist, gibt auch unter Hinzugabe von Halluzinogenen und mit viel Phantasie kein Brot.
Apropos Phantasie: Das mit dem "fantasievollen Appetit", der mir gewunschen wird, ist nett (wenn mir auch eine Phantasie mit ph lieber gewesen wäre). Ob dieses "Au ja, das ess ich jetzt!", was ich beim Blick in den Kühlschrank verspürt habe, sehr phantasievoll war, weiß ich nicht, aber beim Tippen (nicht Dippen *g*) dieses Textes hat mich der Brotaufstrich doch sehr inspiriert.

***

Der letzte Kandidat in der Reihe ist Diebels. Die haben ein superleckeres Bier auf den Markt gebracht, das sogar Frank ab und zu die Lust auf ein Bier entlockt (Als ich noch nicht hier wohnte, hat er es tatsächlich mal geschafft, einen halben Kasten schlecht werden zu lassen, und bevor wir dieses eine Bier entdeckt haben, war beim Einkaufen immer ich diejenige, die daran erinnert, daß das Bier leer ist. Ich Schluckspecht, ich *g*).
"Plato 13" heißt das Teil, ist dunkel, hat massig Stammwürze (13%) und schmeckt wohl deshalb so gut. Nun bedeutet mehr Stammwürze natürlich auch mehr Alkohol (6%) - was uns nicht stört, wir trinken dann halt weniger davon.
Doch Diebels hat diese Tatsache gleich als Werbemittel eingesetzt und verkauft Plato jetzt wohl als Ablötmittel und Absturzbeschleuniger, wie der Slogan vermuten läßt:

Plato 13 - schmeckt schneller!

Fein - wenn ich in Windeseile ordentlich dicht bin, dann war das Bier also gut, oder wie?!
Entweder habe da ich oder Diebels etwas falsch verstanden ...

Weiß von euch eigentlich jemand, was man macht, wenn man kein Klo mehr braucht?

Nein, weder leide ich unter solcher Verstopfung, daß ich das Klo mangels Nutzung gleich ausbauen könnte, noch habe ich alternative Lokationen für diverse Geschäfte gefunden *g*.
Hier im Haus gibt es zwei Etagenklos, die früher dringend nötig waren, weil es in den Wohnungen selbst keine Toiletten gab. Nun hat aber mittlerweile jede Wohnung schon seit einiger Zeit ihr eigenes Örtchen, das Etagenklo ist überflüssig und könnte damit gut als Abstellkammer dienen. Müßte eigentlich sogar, da die vormalige Rumpelkammer ja jetzt Gästezimmer ist und die Getränkekästen mit den gelben Säcken und dem Altglas nun ein neues Zuhause suchen - irgendwie hab ich ein ungutes Gefühl dabei, wenn ich nachts Gäste zwischen Abfall und Bierkästen lagere *g*.
Die Kloschüssel behindert den Einsatz des Etagenklos als Abstellraum jedoch erheblich, und daher hätte ich die Schüssel gerne raus. Unten ist die verschraubt, das weiß ich - aber wenn ich die Schüssel wegnehme, hab ich doch ein Wasserloch im Boden, oder? Und wie mach ich das zu? Deckel drauf und mit Silikon, dem Allheilmittel des Heimwerkers, verklebt, oder geht das professioneller?

Werd mich mal auf die Suche begeben und mir eine Lösung googlen. Sollte sich demnächst jemand über Referrer wie "Klo weg" oder "Schüssel abmontieren" wundern, dann wißt ihr ja, wer es war ;o)

Zwar ein bißchen jahreszeitenungemäß, aber dennoch interessant ist diese Meldung. Hilft bei mir trotz hohem Pizza- und Tomatenkonsum leider trotzdem nichts. Oder aners: Wie würde ich mir erst die Fresse verbrennen, wenn ich meine Ernährung umstelle?!

Melody, hast Du da Deine Finger mit im Spiel?! *g*

Manchmal schafft er es doch, der Verbraucher, daß er ein klein bißchen Einfluß auf den Markt nimmt und den Großen zeigt, was geht und was nicht. *Jubel und hämisches Grinsen*

Das ist sicher auch ein netter Job.

Und wenn ich das lese, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob mein Friseurtermin wirklich schon so dringend nötig ist ;o)

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09. September 2001

Bericht von der Baustelle

Hach, hier läuft nix so, wie ich das gerne haben möchte ... *grummel-knatsch-nöl*
Franks Geburtstagsgeschenk kommt nicht rechzeitig (Nein, ich werd bestimmt nicht sagen, was es ist! Zwar liest er hier nicht regelmäßig mit, sondern läßt sich von mir berichten, was ich ins Tagebuch schreibe, aber wie es der Teufel so will, wird er wohl exact dann lesen, wenn ich hier sein Geschenk verrate *g*).
Ich hab mit dem freundlichen Herrn von der Hotline telephoniert, der echt freundlich war, und erfahren, daß sie selbst Lieferprobleme haben und das Geschenk wohl am Mttwoch ankommen wird - suuuuuuuper! Dienstag ist der Geburtstag ... *grmpf!*

Der Renault-Fritze, bei dem wir das Unfall-Auto angeguckt haben, hat sich auch noch nicht gemeldet. Ich befürchte fast, der andere Interessent hat den Zuschlag erhalten, weil wir doch etwas drastisch gehandelt haben. Allerdings finde ich es nicht unverschämt, den Preis um etwa 3% auf den nächsten 500er-Betrag herunterhandeln zu wollen - alternativ auch in "Naturalien" auszahlbar wie etwa Winterreifen oder kostenlose Inspektionen.
Na, Montag morgen werde ich da nochmal annerven und danach wohl flugs über die Straße zum Peugeothändler eilen ;o)

Für das Toilettenproblem hab ich noch keine Lösung, aber das ist auch nicht so dringend, weil wir noch immer am Gästezimmer hängen. Mit den Möbeln war keine Einigung zu finden, und auch hartnäckiges Extreme-Möbelhäuser-Plündern brachte nur zu breite/ zu teuere/ zu häßliche Schränke zutage. Auch für einen Vorhang, wie ich ihn mir vorstelle (schlichter langer Schal auf Schlaufen, leichter, halbtransparenter Stoff), bin ich schwuppsdiwupps zwischen 100 und 200 DM los.

Doch seit gestern haben wir eine Idee. Den Zuschlag beim Hardcore-Einrichten bekommt wohl mal wieder - wie sollte es anders sein - der alte Schwede. Dort kamen wir nämlich von unserer Zweischrankplanung auf die Schrank-Kommode-Kombi, und ich kann nur hoffen, daß beides vorrätig ist, wenn wir am Mittwoch mit größerem Auto hinfahren:

"Aneboda" heißen die beiden netten Teilchen, aber Sinn hinter den Namen muß man bei IKEA ja keinen finden ...
Hauptsache, der Preis paßt - und zusammen für gut 400 DM, da kann man doch mal zuschlagen!

 

Vorhänge gab es bei IKEA zwar günstig, aber nur in Farben, die höchstens ein Blinder in unser Zimmer hängen würde. Waren die Regale vor ein paar Monaten nicht noch voll mit gelb-orangem Stoff?! Wo ist denn das Zeugs alles hin??? Na, egal - vielleicht finde ich noch was, sonst gibt es Rollos dran.
Selbst nähen tu ich mir bei meinem Talent sicher nicht an!

Außerdem hab ich beim Abbau vom Schrank und Aufbau vom Bett gelernt, daß es mehrere Methoden gibt, auf einer Baustelle das Licht auszumachen. Manche Menschen nehmen den Schalter, aber eine Spanplatte vom Schrank gegen die Lampe knallen zu lassen und damit sowohl Gehäuse als auch Birne zu zerdonnern, ist sicher einer der ungünstigsten Wege - was mich aber nicht davon abhält, es dennoch zu tun ;o)
Vielleicht ein Zeichen meines Unterbewußtseins, daß nach Sonnenuntergang Feierabend sein sollte oder daß die potthäßliche Lampe tatsächlich schleunigst ausgetauscht werden soll?! Egal, jedenfalls hängt dadurch seit Samstag die Türe und eine neue Lampe im Gästezimmer, was auch durch den Besuch von Cativo beschleunigt wurde, der gerade wieder mit Frank Monster im Netzwerk jagt und eventuell das Gästezimmer einweihen will *g*. Daher ist meine Graphik heute wohl eher suboptimal, denn auf dem Laptop Bilder zu bearbeiten mit einem Programm, mit dem man kaum arbeitet (PSP wollte ich der arbeitsspeicherarm hechelnden Loretta doch ersparen - seh hier ja eh nicht viel), ist nicht sehr aufschlußreich ...
Bis Freitag muß auf jeden Fall alles komplett sein, denn da kommt der erste Besuch mit richtig langer Anreise - ich freu mich schon auf Dich und hoffe, daß alles klappt, Kuri! Und alle anderen können sich nun natürlich auch gerne anmelden: Rein mit Euch, Farbe ist schon trocken ;o)

Schrecklich ist, daß der Club heute schon wieder verloren hat ... Drei Punkte in fünf Spielen, das kann es ja nicht sein!
Hab es die Woche vor lauter Schämen erstmal verschoben, mir einen Clubschal fürs Auto zu bestellen (Ja!!! Guckt nicht so entsetzt! Will ich wirklich machen! Nein, ist gar nicht proll, eher ein Stück Heimat ... Ein Clubberer im Norden *g*)
Frank hat mich auch ganz lieb getröstet: "Schau mal, Arminia ging auch schon mal mit nur sechs Punkten in die Winterpause." "Geil, dann haben wir ja schon 50% geschafft!" Nur Cativo machte wieder alles zunichte: "Ja, aber mit dem Winterpausenstand waren die damals auch abgestiegen ..."
Tröstend ist, daß ich bei einem Abstieg den Club auf der Bielefelder Alm spielen sehen kann - eklig ist es dann aber, inmitten von Arminia-Fans zu sitzen *schonmalindeckunggeh*.

Ansonsten liegt mir der eine oder andere Kommentar zu Geschichten aus dem Netz auf den Lippen bzw. den Fingerspitzen, aber an einem um einen Meter zu kurzen Netzwerkkabel am Boden zu kauern und die Maus mühselig über den Fußboden zu schubsen, um an URLs und Neuigkeiten zu kommen, ist nicht das, was ich mir unter lustigem Surfvergnügen vorstelle ... vielleicht demnächst und vom großen Rechner aus (oder mit längerem Kabel)!

11. September 2001

Unsägliche Koinzidenzen

Heute wurde das World Trade Center von einem Attentat zerstört; Wie viele tausend Menschen dabei ihr Leben verloren, ist noch immer unklar.

Heute hat der Mann meines Herzens Geburtstag.

Dümmer können die Ereignisse wohl nicht zusammenfallen.

Die Feier war nicht von gedrückter Stimmung und nicht nur wegen des Werktages bald zuende.
Für kurze Zeit haben wir versucht, Amerika und den Schock zu vergessen.

Nun sind die Gäste gegangen, die Fassungslosigkeit hat uns wieder.
Das alltägliche Tralala ist zur Nebensache geworden; es wird irgendwie passieren, aber für die nächsten Tage nicht Thema dieses Tagebuchs sein.

Ich hasse es, wenn die Welt so grausam ist, daß sie mir die Worte verschlägt.

12. September 2001 (1)

09.37: Der Messeturm in Frankfurt ist geräumt worden. Die Hintergründe sind noch unklar. Die Angestellten sollten die Aufzüge allerdings nicht benutzen.
09.38: Laut NTV soll in London der Regierungssitz in London geräumt worden sein. Es soll angeblich eine Bombendrohung gegeben haben.
09.41: Der NTV-Korrespondent berichtet aus London. Journalisten mussten die Gegend um Downing Street 10 verlassen. Es ist nicht offiziell gesagt worden, dass es eine Bombendrohung gibt. Der Luftraum über London ist bereits gesperrt worden. Der Korrespondent berichtet über eine angespannte Atmosphäre in London. Zivile Flugzeuge werden umgeleitet. In London herrscht Angst, ebenfalls zum Ziel terroristischer Anschläge zu werden.
[via rp]

Und gestern war noch alles so friedlich ...

12. September 2001 (2)

Das Oktoberfest, zu dem wir uns vielleicht mit lieben Menschen aus dem Netz treffen wollten, wird möglicherweise abgesagt. Sogar das Radio klingt dumpfer als sonst. Ich hätte als Programmchef auch nicht den Nerv, Gute-Laune-Sonnenschein-Mix zwischen den Meldungen unterzubringen. Und könnte es mir nicht anhören.
Ich weiß, daß der Schock sicher nicht nachlassen wird, wenn ich permanent am Radio und Ticker hänge. Aber ich würde verrückt werden, wenn nicht.

Fühlt sich heute alles seltsam an. So unwirklich. Ich glaub, ich mach den Laden hier erstmal dicht. Aber zuvor noch:

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Kuri - trotz allem ...

12. September 2001 (3)

 

Wegen Sprachlosigkeit vorübergehend geschlossen

16. September 2001

Da wäre ich wieder ...

auch, wenn mich die Normalität noch lange nicht wieder erwischt hat.

Doch habe ich gemerkt, wie gut es mir tat, die Tagebucheinträge der anderen zu lesen; es ist nicht fair, immer nur zu konsumieren und sich der Kommentarfunktion der anderen Tagebücher und Logs zu bedienen, um Gedankenschnipsel loszuwerden. Doch das Schreiben dort half zu sortieren, Gedanken wieder in Worte zu packen, und das Weiterschreiben der anderen machte Mut.

Mein Tagebuch war nicht wegen der Anteilnahme off, sondern wie das Bild eben sagte, wegen der Sprachlosigkeit. Claudia hab ich folgendes in die Kommentare geschrieben, als sie nach dem Schweigen fragte und klarstellte, daß es nicht ihr Weg ist:

[...] Am Mittwoch habe ich noch versucht, das Geschehen in irgendwelche Worte zu packen, in der Hoffnung, daß es leichter wird, wenn ich es formulieren kann. Aber ich konnte nicht. Es standen immer nur Worte da, die bei weitem nicht die Kraft hatten, das auszudrücken, was ich fühle.
Es ist kein Zeichen der Achtung für die Opfer, daß meine Seite off ist (ich wette, die haben gerade andere Probleme, als zu kucken, ob ein popeliges Diary aus Deutschland on oder off ist), kein Streik (was sollte ich damit schon bewirken können?!) - sondern nur die Art, die ich gewählt habe, um meine Fassungslosigkeit auszudrücken.
Viele kleine Alltagsgeschichten möchte ich gerne schreiben, von Ärger, Lächeln, kleine Lästereien und Erzählungen. Aber sie passen gerade nicht ins Tagebuch, werden halb eingetippt, starren falsch zurück und wirken deplaziert für mich. Vielleicht hätte ich mein Tagebuch auch bei anderen, vielleicht weitaus persönlicheren Anlässen geschlossen. Eben wenn es mir die Sprache verschlägt.
Wenn ich meinen Alltag wieder zurückhabe, wird das Tagebuch wieder geöffnet.
Und ich wünsche mir so sehr, daß das bald ist.

Ich habe meinen Alltag noch nicht wieder zurück, aber mich hat nachdenklich gemacht, was ich bei Melody gelesen habe: Alle rücken spürbar ein Stückchen näher zusammen in diesen Tagen. Das habe ich gespürt, und diesem Gefühl mit Schweigen zu begegnen, ist nicht gerecht. Zumal ich nun ja wieder ein paar Wörter hier gefunden hab *lächel*

Wir alle hatten ganz verschiedene Wege, mit dieser Katastrophe umzugehen, und gerade das fand ich schön zu lesen. Viele Wege davon wären nicht meine gewesen, in manchen hab ich mich wiedergefunden, einige waren mir nicht verständlich - und doch hatte diese Vielfalt etwas Belebendes bei meinem täglichen Rundgang zwischen Nachrichten, Mails und Newsticker.
Umso unverständlicher ist es für mich, daß über diese verschiedenen Arten offensichtlich gelästert wird. Aus diesem Grund hat wohl auch Else Buschheuer ihr Tagebuch aus dem Netz genommen. Ein Kopfschütteln mehr zu den vielen vielen in den letzten Tagen: Wer seid ihr, daß ihr aus einem friedlichen und beschaulichem Land heraus jemanden quer über den großen Teich hinweg rührselig, sensationsgeil, hysterisch oder wasauchimmer nennt? Habt ihr Schock, Gestank, Fassungslosigkeit und Angst vor euerer Haustür?
Nein? Dann seid still und lest.
Beziehungsweise lest eben nicht, denn Else Buschheuer berichtet nicht mehr.
Und ich vermisse ihr Tagebuch.

Ein klein wenig Alltag hab ich mir zurückerobert, und ein bißchen konnte ich mich auch ablenken mit dem neuen Auto und den IKEA-Möbeln, die ja abgeholt und aufgebaut werden mußten. Doch es reichte gerade so lange, wie es eben dauert, die imbusschlüsselbestückten Überraschungseier für Erwachsene zu montieren und einzuräumen, und schon hatte mich der Ticker und die Nachrichten wieder.
Es ist so verdächtig ruhig gerade, daß ich fast glaube, der Schock direkt nach der Katastrophe mit seinen tausenden von Meldungen war leichter auszuhalten als diese Spannung gerade. Wann wird es losgehen, und welche Wellen wird es schlagen? Wie genau - wie schlimm exact - wird die so drohend angekündigte Vergeltung Amerikas ausschauen?
Diese Fragen fesseln mich noch immer an die Nachrichten, fast so schlimm wie in der Mitte dieser Woche.

Für Verhandeln und Schadensbegrenzung scheint jetzt kein Spielraum mehr zu sein, der Schlag wird erfolgen. Die Sache rollt und ist nicht mehr aufzuhalten, nur noch eine Frage der Zeit.
Und daher wünsche ich mir beinahe, es würde gleich losgehen.

...

(Bestimmt schreibe ich heute noch etwas dazu, aber dieses Wochenende ist ja Kuri zu Besuch. Diese halbe Stunde schreiben habe ich mir nach Shopping, lecker Essen und viel Gequatsche gerade geklaut, Kuri und Frank sind schon im Bett, ich bin hundemüde, weil ich mit einem Tag Verspätung wohl dieselbe Erkältung bekomme, die Frank eben rumtreibt - aber diese Sätze wollte ich unbedingt noch loswerden.

Nun geh ich mal Erkältung kurieren ... und ich freu mich auf den Sonntagsbrunch ;o))

16.September 2001, Nachmittags:

Nach einem superleckeren Brunch und einer Runde Altstadt hat sich die anrollende Erkältung wieder verzogen, der Besuch auf den Weg zum Seminar gemacht, Frank ist noch nicht wieder vom Fußball zurück (er spielt natürlich trotz Erkältung, klassischer falsch verstandener männlicher Heldenmut *g*), und ein bißchen verloren sitze ich am Rechner.
Es wäre Zeit, die Gedanken, die mir die ganze Zeit im Kopf rumschwirren, zu ordnen und niederzuschreiben, aber ich bekomme keine Systematik rein. Am besten versuche ich es gar nicht erst, sondern werde euch mit einem Wirrwarr in sinnbildenen Absatzunterteilungen erfreuen ...

Es ist ein seltsames Gefühl, den Alltag wieder zuzulassen. Denn plötzlich ist alles wieder präsent, der Schock und die Ungewißheit drängeln sich wieder frech nach vorne, wie auch Kathinka und Ingrid schreiben. Buntes Druckerpapier auswählen, quiekend einen kleinen Kuh-Anhänger als Glücksbringer fürs Auto einpackt - und auf dem Weg zur Kasse ein Kalender mit der Skyline von New York. Wroooms, hat mich die Wirklichkeit wieder.

Gespräch mitgehört: "Also, so langsam könnten die ruhig mal aufhören mit Krieg und dem World Trade Center, denn mittlerweile nervts."
Ja, Kindchen, die New Yorker kotzt es sicher auch an, dieser Dreck und Gestank immerzu, und die verpfuschte Skyline ist auch eine Beleidigung fürs Auge, gelle?
Zwei Möglichkeiten in diesem Falle: Nachdenken oder Maul halten.

Rückblickend auf die letzten Tage war der Mittwoch wohl der schlimmste Tag. Bis nachmittags war ich am Rechner, immer wieder den Rundgang zwischen Nachrichten, Ticker, Else und Melody abgegangen. Der Tag wollte gar nicht so richtig beginnen, und ich freute mich aufs Möbelabholen und das anschließende Aufbauen, in der Hoffnung, es würde etwas ablenken.
Doch dann rief Frank an, er müsse wohl bis Mitternacht arbeiten. Also keine Möbel, keine Ablenkung - und am Abend fehlte er mir wie verrückt. Ich wäre gerne in den Arm genommen worden, hätte so gerne Gedankenschnipsel gestottert und welche gehört ... aber es gab nur Nachrichten, die Gesellschaft dutzender selbsternannter und anerkannter Experten für Wasauchimmer und mein ewig kreisendes Hirn.
Ich hätte telephonieren können, hatte aber gleichzeitig keine Lust auf fassungslose Stimmen ohne körperliche Nähe. Ich bin niemand, der viel Wert auf Körperkontakt legt, meist ist er mir sogar unangenehm, aber in diesem Moment hab ich ihn vermißt.

Irre, was das mit einem macht.

Und mir fällt ein, daß ich mal wieder mit meinen Eltern telephonieren möchte. Seit "es" passiert ist, haben wir nicht mehr telephoniert, fällt mir ein.

Ich nenne es "es", denn ich weiß nicht, was ich sonst sagen sollte. Meist schreibe ich "seit Dienstag". Das Wort "Katastrophe" klingt zu glatt dafür, "Attentat" zu klein (bisher sprach man von Attentat, wenn Terroristen es auf eine bestimmte Person abgesehen hatten).
Der "Anschlag auf das World Trade Center"? Nein, es trifft es nicht, denn es ist ja nicht nur das Gebäude, sondern auch die getöteten und verletzten Menschen, die Welt, die den Atem anhält, ein Gefühl, das bisher nie da war.

CNN benutzt die Unterzeile "America´s new war", und mir wird schlecht. Hallo, CNN, Amerika hat noch keinen Krieg, es wurde Opfer einer terroristischen Handlung. Denn zum Krieg braucht es mindestens zwei. Aber Bush schafft das mit dem Krieg schon noch (ja, Simone, man glaubt fast, Bush wollte einen Krieg aus Image-Gründen, er wäre nicht er erste).
Vielleicht wird man bald Worte finden für diesen Tag und ihn "Beginn des Afghanistan-Krieges" nennen. Wenn alle westlichen Staaten weiter so fleißig nach Vergeltung schreien und auch mit Waffen und militärischem Gerät ihre Solidarität mit Amerika zeigen wollen, kriegen wir auch das mit dem Dritten Weltkrieg noch hin, da sehe ich keine Probleme.
Dann können wir den 11. September 2001 auch "Beginn des Dritten Weltkrieges" taufen.

Fein.

Verdammt, ich hab wohl nen Zyniker gefrühstückt.


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"Towandas Turbulenzen" ist ein Projekt von Towandaweb und erblickte am 5. Mai 2001 das Licht der Welt.
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