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Angekommen in Lummerland... Der Besuch "daheim" war recht witzig. Da mein Opa Geburtstag hatte, war ich seit ewigen Urzeiten mal wieder bei den Großeltern und der ganzen Sippe im Nachbarkaff. Meine Mutter hat noch immer den Zwang, sämtliche verfügbaren Früchte in Alkohol zu werfen, und so hatte ich die Ehre, eine Ladung beschwipste Himbeeren nebst Flüssigkeit in einem überdimensionalen Cognagschwenker auf der Hinfahrt irgendwie überschwappsicher zu balancieren - das Leben hält eben immer wieder neue Herausforderungen bereit *g* Auf dem anderen Fest hab ich bereits verschollen geglaubte Bekannte wiedergetroffen, x-mal meine Übersiedelungspläne geschildert, reichlich Bier gekostet und viel gelacht. Laut, hektisch, hibbelig und verworren war es, und ich weiß nicht, ob das am leckeren Lagerbier oder an Lummerland lag - irgendwas mit L war es jedenfalls. Auch auf der Zugfahrt konnte ich wieder tolle neue Erfahrungen sammeln.
Während ich im popeligen RE von einer über das Normalmaß
hinaus funktionierenden Klimaanlage überrascht und schockgefrostet
wurde, gab es im ICE nur eine defekte Klimaanlage und etwa 30°. Als
die Eisverkäuferin kam, vermutete jemand vor mir, daß die die
Klimaanlage so lange auf heiß stellen, bis sie genug Eis verkauft
haben - eine Spekulation, die ich für gar nicht so weit hergeholt
halte. Als ich letzte Woche die genaue Zugverbindung ausgedruckt hatte, war mir schon klar, daß das alles ziemlich hektisch werden würde: Dreimal umsteigen mit den Anschlußzügen jeweils mindestens drei Gleise weiter und dafür nur zwischen sieben und zwölf Minuten Zeit. Mittlerweile habe ich da ja Routine und weiß, daß die Anschlußzüge meist warten, doch etwas wohler war mir doch, als der Feuer-ICE die fünfminütige Verspätung wieder wettgemacht hatte, als er in Göttingen war. Bedauerlicherweise mußte er zwischen Göttingen und Hannover nochmal unvorhergesehen auf freier Strecke halten, kam zehn Minuten zu spät an, und die Meldung, daß alle Anschlußzüge erreicht werden bis auf den IC auf Gleis 12, brachte mein Herz auch nicht zum Singen - denn der auf Gleis 12 war meiner! Wohlgemerkt: war. Ich verstehe nicht, warum Züge nicht noch 5 Minuten warten können,
wenn sie so oder so nie pünktlich ankommen, aber das half mir in
dem Moment auch nicht weiter und ich begann am lauschigen Bahnhof von
Hannover, mit einer megaschweren Reisetasche voller Prüfungsliteratur
und Klamotten für zehn Tage beladen, nach Anschlußzügen
zu forschen. Doch netterweise wurde ich von der Kontrolleurin darauf hingewiesen,
daß mein Ticket nur bis Herford gilt. Meine Anmerkung, daß
ich da auch hinwolle und nur aufgrund des verspäteten Zuges unfreiwillig
hier sitze, erwiderte sie mit "Aber dieser Zug ist nicht freigegeben!"
WIE BITTE????Ich hoffe doch schwer, daß mir sowas in Zukunft nicht mehr passiert!
Und als anspruchsvolle Endverbraucherin bin ich der Meinung, die Bahn
solle sich bei mir entschuldigen, wenn ich ohne eigenes Versehen eine
Verbindung nicht so nutzen kann, wie ich sie gekauft habe! Denn: Ich habe
den Zug nicht verpaßt, weil ich am Bahnsteig zu lange in der Nase
gebohrt habe, sondern es wurde hochoffiziell bestätigt, daß
dieser Zug schon weg ist. Und ich habe bezahlt, um gegen halb vier in
Herford anzukommen - und nicht zwei Stunden später und auch nicht
15 Kilometer weiter in Bielefeld. Ziemlich geschafft und genervt kam ich also an und bemerkte beim Duschen,
daß ich vom Schleppen der Reisetasche breite dunkelrote Striemen
auf der Schulter hatte. Schade, daß ich keine Webcam hab, der Anblick
ist grandios.
Ich bin mir sicher, daß das heute ein ganz zerfusselter Eintrag werden wird. Schließlich springe auch ich in Gedanken von einem Punkt zum anderen und hab gar keinen Plan, was als nächstes zu tun ist. Bis gestern nachmittag hab ich an dem Fall für die Theorienprüfung gearbeitet. Aber es ist seltsam, sich darüber alleine Gedanken zu machen statt in der Arbeitsgruppe. Man sollte meinen, daß drei Leute durcheinanderer (wow - das Wort erkläre ich zum Komparativ des Tages!) arbeiten als einer allein, aber ich hab es auch allein geschafft, mich zu verzetteln, glaub ich, und warte noch auf Rückmeldungen und Schimpfen unserer Task Force. Meine Vorbereitungen für die anderen beiden Prüfungen beschränken sich derzeit auf Hin- und Herschieben von Material und Früh-Aufstehen-Trainieren - bei 7.15 Uhr bin ich schon angelangt. Sei still, du arbeitende Bevölkerung dieser Republik, ich will hier nichts von faulen Studenten hören! Es ist nämlich nicht so, daß ich den ganzen Tag nur rumgammele; Wenn ich mir meine Zeit frei einteilen kann, stelle ich im Sommer wegen der Hitze immer auf Nachtschicht um. Die beiden schriftlichen Prüfungen sind aber um 9 Uhr, das Colloquium sogar schon um 8.30 Uhr - da muß ich um 6 Uhr raus, mein Sprachzentrum braucht mindestens zwei Stunden Vorlauf ... *g* Zu all dem Chaos hat Franks Mama auch noch beschlossen, das Gästezimmer
bereits VOR meiner Ankunft zu renovieren. Das wollen sie nächste
Woche machen, wenn ich schon wieder weg bin. Ich hoffe, sie ist mir deshalb
nicht böse (irgendwie hatte sie mich wohl schon einkalkuliert) -
aber jetzt sind Prüfungen an der Reihe, und ich hätte kein Problem
damit, das Zimmer erst im August herzurichten ... Ein bißchen wehmütig wurde ich, als ich gestern erfuhr, daß Netaddress ab August kostenpflichtig wird. Mönsch, meine Adresse da war meine allerallererste Email-Adresse seit irgendwann im Herbst 1998. Hihi, wenn ich überlege, wie unbeholfen ich da im Netz rumgestolpert bin ... es kommt mir vor wie eine Ewigkeit und fühlt sich ziemlich sentimental an. Doch diese Nostalgie ist mir keine 30 Dollar pro Jahr wert, und so ging heute eine Rundmail mit dem Verweis auf die web.de-Adresse raus. Nachdenklich hat mich Maloramas
Eintrag gemacht, der sich nach Jahrzehnten bei einer "gemobbten"
ehemaligen Klassenkameradin entschuldigt hat. Ich weiß nicht, ob
ich die Größe besessen hätte, oder ob ich nicht doch den
einfacheren Weg a la "wir waren halt jung, und jetzt sind wir
erwachsen und wissen doch beide, daß Kinder solchen Unfug machen"
eingeschlagen hätte. Vielleicht sollte ich mich doch wieder an die Arbeit machen. So wichtig Herzensbildung auch ist, das Grübeln über die Vergangenheit hilft mir bei der Politikklausur sicher nicht weiter. Ich schließe einen Vertrag mit mir: Ich setze mir einen Meilenstein für heute, und wenn ich bis dahin gekommen bin, dann darf ich in der Zeit, die noch übrig ist, Pizza Connection zocken ;o)
Es ist heiß. Es ist verdammt heiß. Alles in Allem fördert die Hitze weder meine Lernmotivation noch
mein logisches, strukturiertes Denkvermögen, versetzt mir aber ein
schlechtes Gewissen, wenn ich das Buch mal wieder in die Ecke pfeife,
weil die Buchstaben so gar nicht in einer Reihe stehen wollen und die
Zeilen lustig auf- und abhüpfen.
Vorgestern sind wir durch Herford getaumelt. Eigentlich wollten wir bummeln und eigentlich bin auch nur ich getaumelt. Es ist ein Glück, daß ich Frank dabeihatte, der mich irgendwie wieder ins Auto verfrachtete. Alleine wäre ich wohl entweder mitten in der Stadt umgekippt oder die Belegschaft vom Telekom-Laden hätte um 20 Uhr die Polizei gerufen wegen einer kleinen rothaarigen Kundin, die sich standhaft weigert, den Laden zu verlassen und innige Loblieder auf die Klimaanlage singt *g*. *** And now for something completely different... Kaum ein Wort zum Tod von Hannelore Kohl von mir. *** Melody schreibt über tatschende
Männer und sich-das-gefallen-lassende-Frauen (Ein heftiger Applaus
für den Kinnhaken und den Spinnenschrei *g*). Blase 1: Blase 2: Blase 3: Blase 4: Mittlerweile bin ich nicht mehr auf dem Bau, der Kollege hat eine Entziehungskur gemacht und soll sich total geändert haben, ist nicht mehr bei der Firma, sondern lebt mit einer Frau zusammen irgendwo in Hessen. Eines ist sicher: P.S.:
"Wundäääääähhhr gibt es imma wiedaaaaaaa
...", Der Grund: Nach zwei Stunden Taumeln durch Bielefeld, was mir nicht vorkam wie eine Stadt, sondern eher wie die Sahara, haben wir auch ein Geburtstagsgeschenk für Franks Mama gefunden - nie hätte ich gedacht, daß es einen so glücklich machen kann, einen Tortenheber zu kaufen ... Somit kann ich guten Gewissens ins Wiesenfest starten. Allerdings wurde gar schau(d)erhaftes Wetter gemeldet, und ich spiele schon mit dem Gedanken, den Montag zugunsten von trockenen Füßen und Prüfungsvorbereitungen in Bamberg zu verbringen. Mal sehen ... Ich bin jetzt jedenfalls wech - ein wildes Wochenende Euch, tut nichts, was ich nicht auch tun würde ;o) - bis nächste Woche!
Wieder in BA. Na denn, ein paar mühselig transkribierte Gedankenschnipsel vom Wochenende für Euch ... Am Samstag bei Regen und Gewitter ins Bierzelt verzogen, dem Bierbank-Hopping nur zaghaft gefrönt. Bei nachlassendem Regen die Bar aufgesucht und mit Holländer über Fremdsprachen und Singen unterhalten. (Vor fast zwanzig Jahren wurde nämlich einst durch den Festzug eine holländische Bläsertruppe vom Weiterfahren abgehalten. Warten war ihnen zu doof, als ausgestiegen, Instrumente geschnappt und einfach mitmarschiert. Seitdem sind sie eigentlich immer dabei.) Das Titellied von Alfred Jodokus Quak auf holländisch gewünscht und gesungen bekommen, Erstaunen beim Schließen der Bar, daß ich ohne Nachzudenken in die Fluch-Orgie der Holländer mit einstimmen konnte und kleines Augenzwinkern derselben; ich hätte mir aus dem Kurs wohl die wichtgsten Dinge gemerkt ;o) Ein Mann fliegt mir schwungvoll und mit erwartungsvollem Blick um die
Hüfte. Mein Bruder war hochbegeistert, mich zu sehen und wollte gern mit mir
nach Hause laufen. Ich habs bis heute noch nicht so ganz kapiert, aber
er schien ein Alibi gegenüber seiner Freundin zu brauchen. Er hatte
wohl ein schlechtes Gewissen, denn hämisch bemerkte er, daß
ich mit anderen Männern "rummache". Auf mein "Wie
bitte?!" erklärte er mir, ich habe den einen ja umarmt (er meinte
damit einen Uralt-Bekannten, wir haben uns ewig nimmer gesehen und daher
erst mal geknuddelt). Als ich diesem das erzählte, meinte er, ich
solle meinem Bruder sagen, da ist nichts; denn ich habe ihn umarmt, und
er hat zurück-umarmt, das hebt sich gegenseitig auf und dann war
da nix (ah so ... ) Der Sonntag war kürzer, alkoholfreier und lustiger. Daß man mit Seifenblasen so viel Spaß haben kann, wußte ich gar nicht. Wir machten eine ganze Menge: große, kleine, welche mit Rauch drin, wobei die Frage aufkam, ob man auch Töne hineinpacken könne und ob die dann genauso rauskommen wie der Rauch, wenn die Blase zerplatzt, und aufgrund der guten Thermik (die Blasen stiegen eeeewig weit hoch) wollten wir doch wissen, wie wohl die NASA auf Seifenblasen im Weltraum reagieren würde. Den Einstieg zur Bar hatten wir verpaßt: Als wir drüben waren,
sahen wir nur rotzbesoffene Gestalten. Entweder waren die Leute gestern
nüchterner oder wir betrunkener. Mein Cousin erzählte mir wirre
Geschichten und fragte - unvermittelt ohne jeglichen Zusammenhang - nach
meiner Oberweite. Dieses Ratespiel ließ ich mir noch gefallen, aber
einen manuellen Konsistenztest lehnte ich vehement ab. Das störte
ihn nicht weiter, denn viel lustiger fand er es, seine eigenen Brustwarzen
mit denen eines Kumpels zu vergleichen. Ich bin froh drum, heute nicht den Kopf dieser Leute durch die Gegend tragen zu müssen, gedenke ein wenig wehmütig aller, die heute abend den Wiesenfest-Chillout zelebrieren und stürze mich mal wieder auf die Prüfungsvorbereitungen ...
Waaaaaaaah! Die Tage teilen sich auf in hochproduktive Phasen und absolute Durchhänger;
Zuversicht a la "Das haben schon Dümmere vor mir geschafft!"
wechselt mit verzweifeltem "Das schaff ich nie und nimmer!" Neueste Mode hier übrigens und auch nicht zur Besserung meiner Laune
tauglich: Zu allem Überfluß "klaute" mir Freenet heute morgen noch eine Stunde, weil ich weder mein Passwort noch das LogIn finden konnte zum Abmelden. Ich hab mir das einfach nicht notiert, weil ich von denen weder Mail, SMS noch Webspace nutze, und für die Einwahl werde ich über die Telephonnummer identifiziert; da dachte ich, das reiche für eine Kündigung auch. Nach einer halben Stunde verzweifeltem Rumgeklicke rief ich bei zwei Hotlines an (eine teuerer als die andere) und bekam schließlich eine Adresse, an die ich meine Kündigung schicken durfte - so richtig mit Brief und so ... ewig nimmer gemacht, aber dennoch irgendwo eine Briefmarke und Postkasten gefunden! ;o) Total begeistert bin ich von Ingrids
Special Diary. Wenn ich an das Coming Out eines Freundes und die Reaktion
seiner Eltern darauf zurückdenke ... Uffz, ich glaube, ich hätte
sie zu Ingrid zum Lesen geschickt ;o) Uffz - schon wieder so spät?! Ich krieg die Krise ... wer hat meine
Zeit gestohlen? Sofort raus damit!
Ganz zuallererst: Wie verwunderlich ... Gestern haben wir unseren Donald-Fall fertigbekommen, morgen tippe ich
die fertige Version nochmal sauber. Ich bin mir aber unsicher, ob ich
es schaffe, in vier Stunden Prüfung den Fall (zwölf Druckerseiten)
aufs Papier zu bekommen und die Fragen dazu noch zu beantworten. Werd
ihn heute mal abschreiben, Zeit stoppen und dabei noch meine eingerostete
Fähigkeit, von Hand zu scheiben, trainieren. Wolfgang hat mir gestern 40 Fragen zu Kommunalpolitik geschickt, von
denen der Dozent mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Großteil in
der Prüfung fragen wird. Was Malorama
aus dem Fitness-Studio berichtet, stärkt mein Vertrauen in solche
Einrichtungen auch nicht unbedingt. Ich will nicht wo sein, wo man Geräte
"Oberschenkelquetscher" oder "Vaginator" nennt, Gott
bewahre! Aber nicht jetzt - ich prügel mir besser das Material fürs
Colloquium in die Birne.
Ich komme mir vor wie im Lateinunterricht, wenn ein Satz nach Subjekt,
Prädikat, Objekt zerlegt werden und jedes zweite Wort nachgeschlagen
werden muß. Wenn ich je herausfinden sollte, was das bedeutet, werde ich es für mich behalten, mich still freuen und im Tagebuch über schönere Dinge schreiben.
13. Juli 2001 - Teil 1 - Mitternacht Erfreuliches zuerst: Da guckt man nach Post (echter, nicht e-post), hat sich gedanklich schon auf Telekomrechnung und Werbung eingestellt, und dann sowas - Kartenpost von Anne!
Anne bringt es fertig, ans Meer zu fahren und ne Kuh-Karte
zu finden, das ist ja wohl der Hammer. *** Von Kühen zum Kuriosen: Dat tabu-benny
fährt als waschechter Lipper in die Alpen ... Keine Kommentare zu seelischen Ursachen solcher Abneigungen und Anwandlungen bitte - ich fahr einfach ans Meer und gut is. *** Traum heute nacht (Grund dafür wohl der gestern ausgefüllte
Lotto-Zettel für Samstag): Erschreckend: Ist das nicht krass?! *** Vom Träumen zum Megastress: Donnerstag mittag: So muß der komplette Wahnsinn aussehen ... Daheim erstmal Hirn mit scharfen Nudeln saubergepustet (jaja, Engelbert - mußte sein *g*) und weitergelernt bis abends. Kopf brummt, Theorien rotieren, raus, spazierengehen und mal sehen, was von dem Zeugs noch im Kopf ist. Ernüchternd: Ich muß mich einfach drauf verlassen, daß ich
dann - in acht Stunden - vollkommen logisch, am besten auch noch schnell
denke und mich nicht ständig verhaspel (na, das dürfte nicht
das Problem sein - bisher hab ich noch jeden an die Wand geredet). Die Note bekommen wir übrigens gleich im Anschluß. Ob ich das gut finde oder nicht, weiß ich in gut neun Stunden ... Himmel - es geht hier um ein miniwinziges Colloquium, und
ich mach so ein Gewese - wie soll das erst bei der vierstündigen
Theorienprüfung am Montag werden?! Ich meld mich - vergeßt das Daumendrücken nicht!
Teil 2 - Yippiejayey, ihr Schweinebacken! Mein Konzept ist komplett aufgegangen ... Noch gestern nacht war mir klar, daß ich einfach nicht
auswendiglernen kann (wenn es nicht gerade um lustige Lieder oder schweinische
Gedichte geht) und ich mir daher irgendwas anderes einfallen lassen muß.
Meine Taktik war, statt ellenlange Aufzählungen von Merkmalen etc.
runterzurattern, Beispiele aus der Praxis zu finden und einzubinden. Die beiden Dozenten haben auch total gut gefragt, nicht
so a la "Zählen Sie die Stärken und Schwächen von
Wohlfahrtsverbänden auf" sondern "Stellen Sie sich
vor, sie sind ein freier Anbieter. Wie machen Sie dem Entscheidungsträger
klar, daß Sie besser sind als der Wohlfahrtsverband, der sich auch
auf die Ausschreibung gemeldet hat?". So richtig schön praxisorientiert
- da waren meine Beispiele natürlich gerade richtig. Das Buddy-System
der Aidshilfe und Franks Damenmannschaft mußten für die Verdeutlichung
der Vielfältigkeit von Freiwilligenengagement herhalten ... *g* Ach ja - ihr wollt auch die Note wissen?! Es wurde ne
glatte 2! Und nun werd ich noch ein bißchen vor mich hingrinsen, mir die Ohren mit Musik volldröhnen lassen und mich dann aufs Material für die nächsten beiden Prüfungen stürzen ... *grmpf*
Örgs Nr. 1 Sahne schlagen wollen. Bemerken, daß nur noch der Schickimicki-Vanillezucker
(mit echter Vanille und Rohrzucker) da ist. *** Örgs Nr. 2 Kabellose Maus mit Leidenschaft nutzen und Batterie leer wenn Läden
zu. Ich kann so nicht arbeiten!!! An all die blauen Umweltengelchen da draußen: *** Örgs Nr. 3 Hab dermaßen keine Lust auf Sozialwirtschaft, und ein kleines Teufelchen auf der Schulter flüstert mir tausend tolle Dinge ins Ohr, die man stattdessen machen könnte. Schokolade&Koffein updaten etwa. Anderer Leute Gästebücher vollschreiben. Franks Homepage bauen. Loretta softwaretechnisch reparieren (weiß eigentlich jemand, wie ich es dem Acer Note Light abgewöhne, nach einer gewissen Zeit inaktivem Touchpad von selbst zu klicken?!). Nette Mails an nette Menschen schreiben. Bei guter Musik und diversen Gläsern Wein drüber nachdenken, ob ich jemals seriös, emsig und strebsam werde. *** Schnipsel: Vielen vielen Dank für die Gratulierungen zur 2! Hoffentlich seid ihr nicht böse, daß meine Motivation dennoch im Keller ist (naja, ausbaden muß ich es ja ... ) Anne
ist wieder da, und wenn ich das richtig verstanden hab, züchtet jetzt
Muscheln und See-Igel ( <- muß einfach mit Bindestrich, zusammengeschrieben
siehts recht oll aus ...) Der Franke geizt nicht mit Variationen des Relativsatzes;
es gibt exact drei Möglichkeiten, aufgezeigt am Beispiel "Das
ist derjenige, welcher...": Warum eigentlich klingt "Gefrierbrand" und "Haarbruch" in der Werbung dramatischer als "Hausbrand" und "Einbruch" in den Nachrichten? Einst mitgehörter Dialog, soeben wieder erinnert: Alltime favorite:
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"Towandas Turbulenzen" ist ein Projekt von Towandaweb
und erblickte am 5. Mai 2001 das Licht der Welt.
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