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Ausgleich Nachdem mich Liisa im Gästebuch dezent darauf hingewiesen hat, daß es mal wieder Zeit würde, schreib ich doch mal ein bißchen was ... ;o) Die kluge Hausfrau weiß, daß sich in einem ausgewogenen Haushalt
die funktionierenden und die kaputten Gerätschaften in etwa die Waage
halten sollten. Darum hab ich am Donnerstag auch gleich den Scanner angeschlossen,
nachdem ich die Wohnzimmerjalousie in aller Herrgottsfrühe getötet
habe *grmpf*. Gestern haben wir das Teil im Schweiße unseres Angesichts repariert
- ich muß wohl nicht extra erwähnen, daß wir auch noch
eine neue Führungsrolle kaufen mußten, weil bei der alten die
Feder kaputt war und daß diese Feder erst kaputt ging, als das ganze
Zeugs aus- und wieder eingebaut wurde?!?!
Bakerman is baking Muffins ... Am Donnerstag hab ich schätzungsweise hunderttausend Muffins gebacken.
Karriere und Motorisierung Ja, jobmäßig müßte sich hier nun auch langsam mal
was tun. Zumindest halbtags sollte ich schon mal einsteigen, solange ich
noch an der Diplomarbeit schreibe. Ich bin mir noch nicht ganz sicher,
ob ich mir gleich einen Soz.-Päd-Job suchen sollte oder ob ich nicht
den Sozial-Overkill bekomme während der Diplomarbeit und besser einen
0815-Job anfange (Tanke/Videothek/irgendwas), was aber wiederum durch
meine kaputte Hand recht eingeschränkt ist - Fabrikjob und Supermarktkasse
fällt da schon mal pauschal weg. Mal sehen, was das wird - mein Budget könnte für ein zwei Jahre altes Auto oder sogar einen Jahreswagen mit Finanzierung über zwei Jahre reichen, und derzeit liebäugle ich mit Peugeot, Lupo, Renault oder auch Skoda ... Nun werd ich mir mal Kleber schnappen und die Spuren der Jalousieaktion
beseitigen!
Is ja guuuuuut ... Hier und hier macht man sich auf den Weg zu meinem Gästebuch und beschwert sich, daß es bei mir nichts Neues zu lesen gäbe ... und auch hier klingt in meinem Gästebuch schon wieder dezente Ungeduld aus dem Eintrag - uffz, ihr seid ja echt gnadenlos!!! ;o) Und dabei weiß ich gar nicht so viel Neues ... Heute haben wir versucht, ein Geburtstagsgeschenk für Franks Bruder
zu finden und die erste Runde Autohäuser unsicher gemacht; für
ersteres gibt es noch Null Einfälle, und es wird wohl auf Naturalien
hinauslaufen (Jens, ich hoffe doch, Du liest nicht mit *ggg*).
Aber der allerabsoluteste Clou war dieser Kuh-Bausatz, der um den Rechner geklebt wird:
Hmmm ... und was hab ich sonst noch so für Euch?! Diese Warnung kam am Wochenende reingetickert, und ich halte das doch für sehr übertrieben. So viele Hackerangriffe auf PCs?! Hab zwar Firewall, aber keine Ahnung, wie realistisch das ist - und weil der Router das bei uns alles abfängt, kann ich die versuchten Attacken gar nicht abfragen (doch geht sicher, aber ich hab keine Lust, mich in den Untiefen des Konfigurationsmenüs zu verfangen ...)
Dann noch ein bißchen was mit Musik: Dieses dumme Lied läuft immerzu im Radio und raubt mir noch den
letzten Nerv. Welches ich meine?! Diesen seltsamen Amischrott, wo im Tempo
a la eingeschlafene Füße bzw. Cola ohne Kohlensäure jeder
Satz mit "Fiesta" beendet wird. *** Meat Loaf. Man sollte ihn küssen und lobpreisen, denn bei melancholischen
Anfällen bewirkt er Wunder (sprich: Man wird noch sentimentaler und
heulsusiger als man eh schon ist). Kostprobe wäre hier etwa I want you Das ist wunderschön, und ich könnte dieses Lied lieben und dreißigmal am Stück hören, wenn nicht diese unsäglich blöde und unfreiwillig komische Passage drin wäre: You´ve been cold to me so long So schön könnte es sein, bis ich mir dann vorstellen muß, wie der heulende Meat Loaf in der Cocktailbar als Eiswürfelspender mißbraucht wird. Ich frage mich, ob in diesem Fall die Berufsgenossenschaft wegen seelischer Grausamkeit klagt und ob Tränen überhaupt so schnell gefrieren können wegen des großen Salzgehaltes. Und daß es eine Riesensauerei wird, wenn die Papiertaschentücher am Eis kleben bleiben und dann in kleine Fetzen zerreißen, wenn man sie wieder abbekommen will. Wenn man über solche Dinge nachgrübelt, ist es vorbei mit der Melancholie und dem Weltschmerz. Schade drum ... *** Alte englische Volksweisen werden wieder wie neu, wenn man sie - ungeachtet
von Rhythmus und Melodik - einfach ins Deutsche übersetzt und laut
und fleißig singt: ;o)))
Netzwerke und andere Katastrophen Manchmal läuft das Leben so durcheinander, daß man schwören
könnte, irgendwo sitzt ein kleines Kerlchen mit dem Zufallsgenerator
in der Hand und kichert schadenfroh vor sich hin. Anders kann ich mir
das mit unserem Netzwerk nicht erklären. Zwar wählt sich jeder
Rechner brav über den Router ins Netz ein, aber untereinander erkennen
sie sich nur teilweise (und nicht mal das immer). Wenn ein Zugriff möglich
ist, dann war das in etwa so wie Weihnachten ... Mittlerweile funktioniert noch immer nichts, wir schieben das jetzt rigoros auf die Hardware und behaupten einfach mal, der Router ist kaputt. So!
Auch der Autokauf ist erstmal auf nächste Woche verschoben. Ein
Unfall-Clio, beinahe neu mit sämtlichem Extra-Schnickschnack, den
man sich nur vorstellen kann, kommt nächste Woche aus der Reparatur
und ist 6.000 DM billiger als sonst. Den wollen wir noch abwarten, bevor
wir den Peugeot-Händler nach einem 206-Jahreswagen schicken. Der
Peugeothändler verkauft übrigens nicht nur französische
Autos, sondern ist auch ein Franzose, was uns vermuten ließ, daß
er nicht rechtzeitig aus einem Überführungsauto rauskam *g*.
Skoda und Lupo sind mittlerweile raus aus der Auswahl, da es die in dem Alter und Preis, wie ich sie gern hätte, kaum gibt. Der VW-Händler an der Straße hatte zwar zwei Lupos stehen, von denen der eine aber eindeutige Lackschäden hatte (wenn bei einem Jahreswagen der Lack bis auf Grund an mehreren Stellen abgeht, vermute ich schon fast einen Unfall dahinter). Interessanterweise war der zweite Lupo mit gleicher Ausstattung genauso teuer, zwei Monate jünger und weniger gefahren. Wenn zwei solche Wagen zum gleichen Preis dastehen und sich ein deutlich sichtbarer Lackschaden nicht im Preis niederschlägt, dann macht das keinen wirklich seriösen Eindruck und ich vermute, hier würden auch faule Kartoffeln zum Normalpreis verkauft, wenn der ein Gemüsehändler wäre. Pfui bäh, hier nicht!!!
Vergessen hab ich noch, meine zwei Kuh-Karten zu zeigen, die ich mir am Montag mit geleistet habe - eine Grinsekuh und eine Piercing-Kuh ;o)
Bssssssss ... Man schnappe sich eine Kamera mit manuell stufenlos verstellbarem Zoom, gucke durch den Sucher und drehe den Zoom hin und her und her und hin und hin und her. Das in etwa ergibt die schräge Optik, die ich schon den ganzen Tag
habe, und diesmal sind nicht die Kontaktlinsen daran schuld, sondern die
Hitze. Frank war bei dem Treffen und hat für mich gleich ein bißchen Arbeit mitgebracht, nämlich einen Stapel Bilder zum Scannen für die Hochzeitszeitung. Soll mir Recht sein, so kann ich mich an der Arbeit beteiligen, ohne zu den konfusen Treffen zu gehen *g*. Für Franks Bruder haben wir nun auch das passende Geschenk gefunden und können morgen guten Gewissens auf der Fete auftauchen ;o) Da Jens schon die ganze Zeit am Wuseln ist wegen dem Fest, kommt er bestimmt nicht dazu, hier zu lesen, und ich kann es verraten: Wir bringen Limetten, Pitú, Zucker und Eis mit und versorgen die Meute mit Caipirinha. Zu diesem Zweck läuft die Eiswürfelhortung in der Truhe auch schon auf Hochtouren, und ich genieße die Momente, wenn ich im kühlen Keller mit Eiswürfeln und Wasser rummanschen kann ... *schwelg* Ganz vergessen hab ich die letzten Tage, vom "Nachwuchs" zu berichten. Die Schneckeneier sind nämlich schon am Wochenende geschlüpft, und etwa zehn, kaum sichtbare Punkte drehen seitdem ihre Runden über die Scheibe vom Aquarium. Nur wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man in den ein bis zwei Millimeter großen hellen Punkten schon Schnecken, aber es ist alles dran: Fühler, Mundöffnung und ein winzigkleines Gehäuse ... Faszinierend! Und was gibt es sonst noch?! Jo, Engelbert ist wieder zurück von der Kur - ich freu mich drüber und hoffe doch, daß Du Dich erholt und in neuer Frische wieder zu Hause einlebst! ;o) Mel hat was über mordende Hausfrauen ungefragt geschickt bekommen - unbedingt lesen, ich hab mich kringelig gelacht!!! Simone ist nun drei Jahre in Deutschland und macht sich so ihre Gedanken über die Entscheidung, hierher zu ziehen. Daß es so viele Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland gibt (vor allem in der Mentalität), war mir bisher gar nicht bewußt, und ich kann sie verstehen, daß man an so einem Jahrestag über die Folgen und vor allem die Reaktionen der Umwelt nachdenkt. Simone ist gleich in ein anderes Land gezogen, während ich bereits
mit einem Umzug innerhalb Deutschlands schon "Exotenstatus"
bei manchen Menschen habe. Für einige ist es unbegreiflich, wie ich
denn "alles aufgeben" und "so weit wegziehen" konnte.
Seltsamerweise weniger für die Leute aus der "alten Heimat",
sondern mehr für die Menschen hier. Und ich frag mich, was ich denn aufgegeben habe. Eine Wohnung für mich allein, aber da es sich mit Frank so gut leben läßt, ist das auch nicht wirklich erstrebenswert. Kontakt zu Freunden, ja. Aber meinen ganz alten Bekanntenkreis aus dem Heimatkaff hab ich auch in Bamberg nur zwei- bis dreimal im Jahr gesehen, ebenso wie meine Eltern. Es klappt, den Kontakt via Mail und Telephon zu den meisten lebendig zu halten, und auch wenn ich hier noch keine richtigen Freundschaften geschlossen habe, vermisse ich nichts - aber ich freu mich, wenn bald viele hier nach Lummerland zu Besuch kommen, das Gästezimmer seine Bestimmung erfüllen kann und mal wieder Zeit ist für Treffen, Plappern und Feiern "in echt". Doch bis es soweit ist, werde ich dem weltbesten Mann gegenübersitzen, der gerade am Zocken ist - zwei gegenüberliegende PC-Arbeitsplätze sind was Feines, wie man sehen kann (und noch besser sehen kann, wenn man draufklickt):
Feuerwände - Bericht von der Front Diesmal hab ich wirklich die allerbeste aller Ausreden, warum ich nicht schreiben konnte. Denn seit Sonntag nachmittag hatte ich keinen Rechner, weil das mit dem Netzwerk jetzt funktioniert. Unlogisch? Angefangen hat das damit, daß Cativo auf nen Sprung vorbeikam, um "was Kaltes" trinken zu wollen. Schon das ist ungewöhnlich, denn sonst trinkt er Kaffee in rauhen Mengen. Zwar saßen wir im Arbeitszimmer, aber wir hatten uns geschworen, nach der letzten Pleite mit dem Netzwerk heute nicht an dem Kram rumzufummeln; keine solch nervenaufreibenden Tätigkeiten bei der Hitze!!! Bis dann jemand auf die Idee kam, mal die Firewall auszuschalten - nur
mal so, zum Testen ... Nun könnte man meinen, daß man sich nach dieser Erfolgsmeldung
brav an die Rechner zurückziehen und im Tagebuch die Vorteile von
Dateizugriff und Druckerfreigabe erläutern könnte. Doch das
geht nicht, wenn um kurz vor 19 Uhr zwei erwachsene Männer beschließen,
das Netzwerk mit einer Runde Duke Nukem zu testen. Nicht, daß ich so unbedingt ins Netz wollte, aber ein schlechtes Gewissen wegen dem fehlenden Eintrags hatte ich schon, und so kam mir um Mitternacht der geniale Einfall, daß ja auch noch Loretta, der Laptop rumsteht und durchaus netz- und dreamweaverfähig ist. Und jetzt (kurz nach ein Uhr nachts) freu ich mich, daß Loretta
dem Netz meine Dateien entlocken konnte und hacke mit einer viel zu kleinen
und total ungewohnten Tastatur durch die Gegend, während der Schlachtenlärm
gegen meinen Rücken brandet ... *** P.S.: Meine ganzen Bookmarks liegen auf dem "großen" Rechner, und da ist auch mein Mailprogramm installiert. Ich hab mich also weder bei Euch auf den neuesten Stand gebracht noch Gästebucheinträge und Mails beantwortet, da die Tastatur doch recht mühselig ist und ich auf Surfen mit dem Teil auch keine wirklich große Lust hab - daher heute weder Links noch Antworten.
Bäh, bäh und nochmals bäh Manche Tage sind einfach nur noch doof, und selbst, wenn man fast bis Mittag schläft (uuuups... ), reicht die Zeit immer noch aus, um genügend Unheil zu stiften. Klar, es war nicht alles schlecht, was gestern passiert ist. Immerhin haben wir es organisiert, daß wir morgen den Trockner abholen können und auch einen wunderbaren Teppichboden fürs Gästezimmer entdeckt, den wir morgen auch gleich noch mitnehmen, aber das war´s dann auch schon mit Erfolgsmeldungen. Von der großen Pannenkette abgekoppelt ist Mißgeschick Nummer
Eins: Man kann sich riesiggroß auf den Einkaufszettel schreiben,
daß man eine neue Kartusche für den Mineralwasserbereiter braucht,
und dann denkt man auch beim Einkaufen dran. Eine kleine Pause ohne Chaos war mir noch vergönnt, und dann begann die Kette: Ein interessierter Blick in die Müslikiste offenbart ein Nest mit
Lebensmittelmotten, entlockt mir einen Schrei und leitet die Fahndung
nach weiteren Rebellennestern aus, die dem offenen Gries, den Semmelbröseln
und den Cornflakes sicherheitshalber ihr Ende bescherte und stattdessen
den eben "abgearbeitetem" Einkaufzettel erweiterte: Dieses Mottennest hat mich so angeekelt, daß ich erstmal einen Küchengroßputz veranstaltet und so nebenbei auch noch den Gewürzkorb an die Wand gedübelt hab. Diese ungeplante Putzaktion verbuche ich als Mißgeschick Nummer drei, und eigentlich sollte danach Feierabend sein - ein bißchen blumengießen wollte ich noch. *Schnüffelschnüffel* ... Was riecht hier so eklig? Da es fraglich ist, ob die Pflanzen das Umtopfen überhaupt überleben, wäre es im Nachhinein besser gewesen, die beiden Kollegen einfach wegzuwerfen und sich stattdessen diesen hübschen kleinen Hydrospringbrunnen aus dem Baumarkt mitzunehmen. Denn somit hätte ich mir für nur wenige Mark den Ärger mit dem verstopften Abfluß erspart, der sich wohl an seinem Menü aus Wurzeln auf Hydrobällchen verschluckt hat und gerade von mir ziemlich erfolglos mit Chemikalien traktiert wird. Nach so einem Tag krieg ich echt zu viel. Mit der Erinnerung an die Motten und dem faulen Geruch der Pflanzen noch in der Nase hab ich auch gar keine Lust, was zu essen. Ich glaub, ich werd ein bißchen Summoner zocken. PC-Spiele haben ja den Vorteil, daß man neu laden kann, wenn man Bockmist gebaut hat. ;o)
Immer noch bäh Ach mönsch ... es scheint, der Terror geht weiter. Die Geschichte mit dem Abfluß konnten wir gestern nach Einsatz von Spirale erstmal ad acta legen, bis heute morgen mal wieder gar nichts mehr lief. Sicherheitshalber hat Franks Papa die Spirale gleich dagelassen, so daß wir uns dann nochmal mit dem Teil vergnügen können. Auch die Mottenplage ist noch nicht so ganz im Griff, und das, was ich dazu schreiben wollte, schreib ich besser nicht, denn mir ist seit gestern nur noch übel wegen diesen Biestern, und das will ich nicht noch verschlimmern (wenn jemand schnell zu weinen anfängt, heißt es ja, er habe nah am Wasser gebaut; überlegt euch doch mal die Entsprechung für den Zustand, wenn es einem permanent Oberkante Unterlippe steht *g*). Nur so viel: Und inzwischen scheine ich wirklich diverse Schäden durch diese
Invasion zu bekommen: Na, wenn ich die Biester innerhalb einer Woche nicht los bin, dann hol ich mir nen Kammerjäger. Vielleicht entwickele ich dann eine Giftphobie ;o)
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"Towandas Turbulenzen" ist ein Projekt von Towandaweb
und erblickte am 5. Mai 2001 das Licht der Welt.
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