Towandas Turbulenzen

Teil 1


1 - 2 - 6 - 8 - 10 - 11 - 14 - 15

1. August 2001

Uffz!

Drei Ladungen Wäsche habe ich gestern gewaschen und gebügelt, so daß man im Schlafzimmer wieder direkten Kontakt mit dem Teppichboden hat, und somit hat sich die neue Waschmaschine den Titel "größter Held unter der Sonne" verdient.

Und was noch viel besserer ist: Das Arbeitszimmer ist fertig! Zumindest größtenteils, ich hatte gestern abend einen Deal mit mir gemacht, daß maximal noch eine Kiste Krusch-Zeugs rumstehen darf. Na gut, es sind zwei, aber in der einen ist wirklich nur Werkzeug, und die verschwindet im Keller, sobald alle notwendigen Schrauben und Nägel in der Wand verschwunden sind.
Noch kam ich nicht dazu, mir die Cam anzuschaffen, sonst gäbe es hier schon Photos vom neuen Domizil (und vor allem vom Muh-Regal *g*). Aber immerhin hab ich Brenner und Telephonadapter bekommen, und Meat Loaf sagt, daß "two out of three" nicht "bad" wären ;o)

Heute ist die Küche dran, in der mir Frank gestern noch zwei zusätzliche große Schubkästen bereitgestellt hat. Mal sehen, ob ich alles unterkriege, was wichtig ist. Werd da wohl etwas minimalistischer rangehen müssen ...

Frank geht heute abend wieder bolzen, und eigentlich sollte ich als Groupie und zum Anfeuern mit. Aber ich glaube, das schenk ich mir. Wird sowieso wieder elend heiß, und statt anderen beim Schwitzen zuzusehen, schwitz ich lieber selbst beim Einräumen ;o)
Obwohl, lustig ist das schon, ein Dutzend gestandene Männer über einen improvisierten Bolzplatz schnaufen zu sehen ... Besonders diese Streitereien, wer denn am wenigsten fit sei, finde ich gelungen. Frank wollte neulich jemandem klarmachen, daß dieser durchaus trainieren könne, da er fitter sei als Frank. Um das zu untermauern, meinte er:
"Klar hast du mehr Kondition als ich! Als ich dir da kurz vor Schluß hinterhergelaufen bin, über den ganzen Platz, hey, ich war ganz schön fertig. Noch einen Meter weiter, und ich wäre ... "

[was?! ausgerastet? in Tränen ausgebrochen? tot umgefallen?! zum Tier geworden?]
"... stehengeblieben!"
;o)))

Tixi und Liisa haben sich gefragt, wie das mit dem Künstlernamen im Personalausweis läuft. Naja, ich weiß nicht, wie das hier ist, aber in BA wurde mir gesagt, man müsse irgendwie belegen, daß man diesen Namen benutzt und unter ihm bekannt ist, Zeitungsberichte, Programmhefte etc. Ich dachte mir, der Eintrag bei der denic wäre vielleicht ein Äquivalent für "virtuelle Existenz", und ich hoffe einfach mal, daß das Einwohnermeldeamt das auch so sieht ...
Meine Paßbilder hab ich gefunden, daher dackel ich da heute oder morgen mal hin und werde Euch dann berichten ;o)

Das mit dem täglichen Mantra ist eine gute Idee, wie ich gemerkt habe, kann man die auch gut verleihen (*zwinker* zu Sandra), und daher werde ich mir jetzt jeden Tag eines ausdenken.
So wunderbar bin ich vorangekommen, daß das heutige Mantra lautet:

Der Freitag wird mir, dem Rechner und der Amazonbestellung gehören.

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2. August 2001

Ich bin eine Neu-Westfälin ...

...seit gestern, 11:30 Uhr! Jetzt ist das so richtig amtlich, und ich freu mir grinsend ein Loch ins Knie. Das mit dem Künstlernamen hat leider nicht geklappt, denn es ist so, wie Melody ins Gästebuch geschrieben hat: Ich müßte hauptberuflich damit mein Geld verdienen und brauche "was Offizielles", um den Künstlernamen eintragen lassen zu können, Gewerbeschein, Karte der Künstlerkrankenkasse o. ä.

Naja, ist halb so wild, immerhin können die meine Paßbilder für den neuen Ausweis verwenden, und ich bin noch einmal knapp dem Photographieren entronnen. Das hasse ich nämlich wie die Pest, weil ich genau weiß, daß ich auf Bildern scheiße aussehe. Zuvor müßte ich auch noch zum Friseur, aber da werd ich erstmal Anke interviewen, wem man dünne und problematische Haare anvertrauen kann ohne danach auszusehen wie Zombie.
Die letzten Paßbilder waren für Bewerbungen, und ich konnte die vorher auf dem Monitor angucken und gegebenenfalls nochmal neu schießen lassen, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Aber ich weiß nicht, wo es in HF einen Laden gibt, der das macht, und am allerliebsten laß ich mich sowieso von Kuri photographieren, die auch schon die Bilder hier gemacht hat, aber die ist ja ein paar hundert km weit wech ... *seufz!*
Winkers an Dich, Kuri - der Scanner ist noch nicht angeschlossen, aber ich hab das mit dem Backbuch nicht vergessen!

Die Küche hab ich gestern abend auch noch fertig eingeräumt, und ein bißchen schmunzeln mußte ich schon, was wir alles doppelt und dreifach haben. Neben einer Kiste mit den alten Sachen von Franks Opa (der zuvor hier wohnte) konnte ich gleich noch eine ganze Kiste mit Sachen von Frank und mir in den Keller packen, denn ein durchschnittlicher mitteleuropäischer Zweipersonenhaushalt braucht weder zwei Kaffeemaschinen/Wasserkocher/Rührgeräte noch dreißig Gefrierdosen, denn so viel Platz ist in meinem kleinen Gefrierschrank, der liebevoll "Eiswürfel" genannt wird, gar nicht. Daß man ab und zu zwei Rührschüsseln benötigt, weil man zwei Sorten Teig anrührt, die dann vermischt werden, mag stimmen - aber zehn identische brauch ich wohl selbst bei komplizierten Rezepten und hohem Verschleiß nicht!

Überhaupt hab ich gestern einen Räumanfall bekommen, der seinesgleichen wohl vergeblich sucht. Zum Fußball bin ich nicht mit, wollte stattdessen nach dem Essen noch ein bißchen aufräumen, eine Stunde oder so. Statt um acht Uhr nach getaner Arbeit brav am Sofa zu lümmeln und Tagesschau zu gucken, wie das der anständige Durchschnittsdeutsche macht, hab ich meinen Pflanzen ihren Platz gegeben (auf dem Boden im Karton zwischen TV und Aquarium sahen sie doch irgendwie doof aus *g*), Bettwäsche und Handtücher eingeräumt, Müll sortiert und die komplette Wohnung gesaugt, bis ich nach drei Stunden fix und alle am Rechner gelandet bin. Zum Glück ist es um 22 Uhr schon recht dunkel, sonst hätte ich in meinem Wahn wohl auch noch Fenster geputzt ;o)

Ich erkenn mich selbst kaum wieder: Oft ist es mir zu viel, noch schnell zwei Teller abzuwaschen, und dann wieder bring ich so Mörderaktionen von früh bis spätabends und bedauere noch, daß es dunkel ist und ich aufhören muß ... *ts*. Vielleicht werde ich ja so ne richtig resolute Hausfrau, die allen Fleckenzwergen und Wollmäusen gnadenlos hinterherjagt - befürchtet hab ich das ja schon hier ;o).
In den drei ersten Tagen, wo ich hier war, hab ich bereits fünf Ladungen Wäsche gewaschen, und heute ist die sechste dran, weil ich gestern Franks Federbett gegen mein leichtes Sommerbett getauscht hab (exact gestern, als es wieder kälter geworden ist - das nenne ich mal gelebten Anachronismus *g*). Auf dem Sommerbett war aber noch der Bezug, mit dem das Teil umgezogen ist. Ich steh nicht unbedingt auf Bettwäsche, die x-mal über diverse Böden geschleift wurde und stundenlang wasweißichwo im Lieferwagen gelegen hat, und so darf das Zeugs ne Runde in unserer wunderbaren Hochleistungswaschmaschine schwimmen.
Wenn ich die Wäsche dann raushänge, sieht der Nachbar seinen in den letzten Tagen aufgekeimten Verdacht, die neue Nachbarin leide unter Waschzwang, sicher bestätigt; aber weil das der Nachbar ist, der mich auch für die Geliebte von Frank Papa gehalten hat, ist mir das egal.
Wir grüßen höflich und denken uns stille, daß der andere nen Knall hat ;o)))

So, und nun knall ich die Wäsche in die Maschine, aber dann ist Schluß mit Hausarbeit! Um zu vermeiden, daß das Mama-Beimer-Gen allzusehr dominant wird, werd ich dann eine Runde "Männerarbeit" machen: Nägel in die Wand kloppen, Scanner anschließen und gucken, wie das mit dem Netzwerk funktioniert. Den Akkuschrauber faß ich besser nicht an, ich bekomme nach zwei erfolgreich gesetzten Schrauben/Dübeln nämlich immer das Bedürfnis, an allen möglichen und unmöglichen Stellen weiterzuschraubern - da muß man stark sein und aufpassen, daß man in seinem Wahn nicht noch Fenster und Türen zuschraubt.
Max Goldt
hatte in einer Kolumne, die leider nicht online ist, mal ein ähnliches Problem mit einem NASA-Kleber, der so sehr klebt wie Meerschweinsperma, und er mußte sich beherrschen, damit nicht den Kühlschrank an die Decke zu kleben ;o)

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6. August 2001

Huiui ... so lange kein Eintrag ...

Nicht wundern da draußen, es gibt mich noch. Doch statt von der Muse wurde ich am Wochenende mehrmals von jemandem anderen geküßt und hatte so gar keine Lust zum Schreiben, wenn ich auch eifrig überall mitgelesen hab.
Es ist auch gar nichts besonderes passiert, das ich hier berichten könnte, außer dem üblichen Kram.

I did:

• Franks Gläser einmotten bzw. für den Transport zu Jens´ (Franks Bruder) Geburtstagsfete transportfertig machen und meine (schöneren) Gläser einräumen; dabei feststellen, daß sich der Verdacht mit dem Bruch nicht bestätigt hat *JUBEL!*
• Bin in die Muffin-Großproduktion eingestiegen und hab dabei eine Möglichkeit gefunden, wenigstens ein paar von den Johannisbeeren im Garten in verzehrfähige Form zu bringen
• Hab Dirk und Frank beim erfolglosen Einrichten des Netzwerks zugesehen und für Dirk den Kaffeenachschub sichergestellt; Es scheint, daß Franks Netzwerkkarte irgendwo einen Hänger hat, denn Loretta und Picard ans Netz zu bringen, funktioniert topp, nur bei Franks Rechner (der inzwischen Darth Vader heißt) klappt nix
Webcam ersteigert! Witzigerweise wohnt der Verkäufer nur ein paar Kilometer weiter, so daß wir die selbst holen können
• Mein schnuffeliges oranges Telephon erfolgreich angeschlossen und mit zufriedener Miene den ersten Anruf "schnurlos" entgegengenommen
• Frank beim Kleiderschrankausräumen zugesehen und gekichert ;o) Er hat nach dem Fünf-Haufen-Prinzip gearbeitet (behalten-waschen-Wintersachen-gehörtgarnichtmir-Altkleidersammlung), und als die Klamotten so durch die Bude flogen, hab ich mir vorgestellt, daß dies alles ein Compi-Spiel mit lustiger Animation wäre: Ein putziges Wesen sitzt im Chaos, schnappt sich Stoffteile, guckt-wirft-Tüteraschel oder macht "Schnüffschnüff - Bäääääh" und das Teil fliegt zum Wäschehaufen ;o)))
• IKEA und sonstige Möbelbuden unsicher gemacht auf der Suche nach den letzten Kleinigkeiten (Körbchen für Wand bzw. Gewürze, Schlüsselkasten, Mülleimer, CD-Box), dabei totschicke Muh-Tassen gefunden und nicht widerstehen gekonnt (Bilder folgen *g*)
• Angefangen, Sarum zu lesen, weil Liisa so davon geschwärmt hat; es bisher nicht bereut

To-do-Liste:

• Meine Klamotten einräumen
• Scanner anschließen
• Frank umarmen
• letzte Kiste im Arbeitszimmer aus- oder wegräumen (wohl eher letzteres, da ich bisher nichts vermißt hab, was in der Kiste ist)
• Meinen ganzen html-Wust mal wieder aktualisieren und ergänzen
• Sarum weiterlesen
• Frank sagen, daß ich ihn liebhab
Black&White weiterzocken
• Den Pizza-Special-Montag im "Specht" mit Frank und Nina nutzen
• Dem Eiswürfel einen schicken Platz im Keller geben, auf daß ich die restlichen Muffins einfrieren kann
• Frank küssen
• Mich bei diversen Leuten endlich mal wieder per Mail oder Telephon melden (vor lauter Links hätte ich hier fast schon wieder das Telephon bzw. mein Mailprogramm verlinkt *g*)
• Auf Jobsuche gehen
• Mich nach einem Auto umsehen
• Gästezimmer renovieren
• Frank knuddeln

Nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge ... *g*

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8. August 2001

Rucolaschmacht

Kann mir mal bitte irgendjemand sagen, was an diesem Rucola dran bzw. drin ist?! Seit ein paar Tagen bin ich auf dieses Zeug nämlich rattig wie irre. Sonntag gab es Pasta mit Rucola und Mozzarella, Montag den Rest davon, und gestern mußte ich noch Rucola kaufen, um ihn über die Salatteller zu werfen und den Rest anschließend noch kleingehackt auf Brote mit Frischkäse zu packen.
Aber nicht einfach so aus dieser Laune "Ah, das war lecker, das essen wir wieder", sondern das war beinahe schon übermenschliches Verlangen; gestern mittag stand ich mit Todesverachtung im Laden und hätte am liebsten gesagt "Gebt mir Rucola, viel und sofort, sonst schlag ich euch die Bude kurz und klein!"

Naja, nicht ganz so, aber fast.

Frank macht diese Rucola-Excesse zum Glück ohne Murren mit, aber ich hab das Gefühl, daß meinem Körper gerade irgendwas zu fehlen scheint, was in just diesem Rucola vorkommt.

Es erinnert mich an den Fisch-Schmacht vor drei Jahren. Mein Vegetariermodul war da anscheinend kaputt, und ich hatte fürchterliches Verlangen nach Fisch. Es ging sogar so weit, daß ich von Fisch in sämtlichen Variationen geträumt habe. Vier Wochen lang hab ich dieses Gezeter zwischen Verlangen und Gewissen mitgemacht, bis mir schließlich das Wiesenfest daheim dazwischenkam. Die Mittags-Maß mit Familie am Sonntag ist Pflicht, ungeachtet dessen, was man am Abend zuvor getrunken hat (und das war ziemlich viel). Mein Vater schmunzelte etwas über meine Gesamtkonsitution, stellte mir grinsend eine Maß vor die Nase, und ich war heftigst bemüht, mir nichts anmerken zu lassen. Nach den ersten Schlucken wollte ich zwischen Alkohol und Alkohol etwas Eßbares packen und zog zu den Freß-Ständen los, magisch angezogen von der Fischbude. Als ich strahlend mit einem Heringsbrötchen zurückkam, sah mich Papa an mit einem Blick, der sagen wollte "Ist die so daneben, daß sie noch nicht mal merkt, was sie sich zu essen kauft?!" und meint verwundert "Du, das ist aber ein Fischbrötchen!"
"Ich weiß...", antwortete ich lächelnd, biß genußvoll hinein und esse seitdem wieder Fisch *g*

Mal sehen, wie lange diese Rucola-Phase anhält. Wenn das die Woche noch so weitergeht, sollte ich vielleicht mal wieder ein Blutbild machen lassen, um herauszufinden, was da los ist.
In jedem Fall ist Rucola besser für die Figur als Sahnepuddingschmacht. Rezepte werden übrigens immer gern genommen! ;o)
Und für alle Schlaumeier unter euch Analysten: Nein, ich bin nicht schwanger! *g*

Wem definitiv was fehlt, ist Frank. Seit zwei Tagen niest und schnieft er wie verrückt und schiebt es auf den Umzugsstaub, der noch in seiner Nase ist.
Glaub ich aber nicht (schließlich führe ich hier das Putzregiment *g*).
Gestern ist das Training für ihn ausgefallen - ärgerlich, denn eigentlich hat er in dieser Mannschaft noch nicht trainiert und am Wochenende dort sein erstes Spiel.
Er freute sich gestern abend noch, daß er dann stattdessen das Dortmund-Spiel gucken kann, ist aber schon in der ersten Halbzeit eingepennt. Nachdem er gute zwei Stunden am Sofa vorgeschlafen hatte, hat er sich im Bett nochmal über acht Stunden wechgeschnarcht, was sonst gar nicht seine Art ist.
Die Nieser im Fünferpack morgens im Bad geben mir auch zu denken.

Vielleicht sollte ich nochmal hoch zum Supermarkt laufen und Zitrone besorgen.
Rucola ist ja auch keiner mehr da ...

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10. August 2001

Hardware-Fetischismus

Der Rucolaschmacht ist überstanden (danke für die vielen Links, Anne! ;o)) und hat sich somit wohl als Eintags- bzw. Fünftagsfliege entpuppt, Frank ist zum Glück doch nicht krank geworden, und so konnten wir uns anderen Dingen widmen als Essen und Kurieren, nämlich unserer gekauften, noch nicht abgeholten bzw. noch nicht installierten und getesteten Hardware.

Da hätten wir zuerst mal den CD-Brenner, mit dem ich heute morgen meine allererste CD gebacken hab. War erstaunlich einfach und hat auch gar nicht wehgetan ... Zwar riecht es beim Brennen nicht nach frischgebackenem Kuchen so wie bei der Knuddelqueen, aber das kann ich verschmerzen *g*

Und dann noch die heute abgeholte Digicam! Für 200 DM Ladenpreis hab ich nicht allzuviel erwartet, mehr Geld war grad nicht da, für den Einstieg reichts, und ich kann ja auch mal mit dem Weihnachtsmann in nähere Verhandlungen treten ...

Jaja, ich hör Euch schon schreien, daß ihr Bilder sehen wollt ... is ja gut ... Frank mußte das Teil gestern im Auto gleich auspacken und austesten, daheim hab ich mich dann gerächt und zurückgeschossen, was meinen Verdacht bestätigt, daß man am Rechner und beim Autofahren besonders doof guckt:

Towanda guggt doof beim Autofahren ...
... aber Frank am Compi auch ;o)

 

Nachdem mir gestern abend auf der Suche nach einem fehlenden Treiber x-mal der Rechner abgeranzt ist, hab ich heute morgen festgestellt, daß dieser Treiber wohl gar nicht so wichtig ist, denn bisher funktioniert alles top, und ich bin mit der Cam auf meine MUH-Devotionalien losgegangen:

das muhige Devotionalienregal

Das Devotionalienregal (statt Herrgottswinkel *g*)

Kühe auf dem oberen Regal

Muhria, zwei Milkakühe und eine muhige Sektflasche in luftiger Höhe

Kühe auch noch auf dem Rechner ...

Muhby, die Kuschelkuh und die Kaka-Kuh tummeln sich auf Jean-Lucs Monitor

Und zuguterletzt mußte ich noch den Selbstauslöser testen ... naja, mit Farben und dem Bildausschnitt experimentiere ich noch, wie man sieht ;o)

Towandas Selbstauslösertest-Collage

Nu is aba auch wieder gut mit Bilders! Ich gelobe Besserung, kürzere Ladezeiten und verabschiede Euch mit einem Liedtext von Pulp in ein hoffentlich wundervolles und prickelndes Wochenende.

I wrote the song two hours before we met.
I didn't know your name or what you looked like yet.
Oh I could have stayed at home and gone to bed.
I could have gone to see a film instead.
You might have changed your mind and seen your friends
Life could have been very different then
but something changed.

Do you believe that there's someone up above?
Does he have a timetable directing acts of love?
Why did I write this song on that one day?
Why did you touch my hand and softly say:
Stop asking questions that don't matter anyway.
Just give us a kiss to celebrate here today
something changed.

When we woke up that morning
we had no way of knowing
That in a matter of hours we'd change the way we were going.
Where would I be now if we'd never met.
Would I be singing this song to someone else instead
I dunno but like you said: something changed

(Something Changed - Pulp)

P.S.:
Man kann "Walking on the milkyway" von OMD sehr gut 10mal am Stück hören, ohne zu verblöden. Man fühlt sich danach nur etwas hibbelig und grinsig.

P.P.S.:
Der Vitality Gemüsedrink von Milram (leider Flash-Site, daher kein direkter Link) schmeckt noch schlimmer als ich befürchtet hatte. Örgs.

P.P.P.S.:
Ich wünsch Dir einen wundervollen Urlaub, Kuri, und freu mich auf die Karte ;o)

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11. August 2001

It´s such a perfect day ... der etwas andere Spielbericht

Gestern Mittag, als ich mich fußballtechnisch im Netz auf den aktuellsten Stand gebracht habe (gegen wen muß der Club ran, und gegen wen Arminia), hab ich gesehen, daß Arminia gegen Waldhof Mannheim ja ein Freitagsspiel hat und hab beschlossen, daß es mal wieder Zeit wäre für einen Besuch auf der Alm.
Frank hatte kein Training und auch sonst nichts vor, also warme Jacke und Arminia-Schal gepackt und los.

Die Alm ist normalerweise nur halbvoll, also auch für mich als Panikerin zu schaffen, und wenn man ein paar kleine Regeln beachtet (immer Sitzplatz, nie im Stehblock, das Stadion nicht beim Abpfiff verlassen, sondern kurz davor oder danach), kann es ein wunderbarer Fußballtag werden.

Und das wurde es ....

Wir saßen in der ersten Halbzeit direkt hinter dem gegnerischen Tor, ein guter Platz für dieses Spiel. Denn noch bevor ich meinen Platz richtig warmgesessen und mich fitgeguckt hatte (ich brauch immer ein paar Minuten, bevor ich meine Augen von Zoom auf Weitwinkel für das ganze Feld einstelle), rummste es schon gewaltig, und Dabrowski hatte das erste Tor für die Arminia gemacht!
Zwar war die Freude groß, aber jede Mannschaft hat so ihre bekannten wunden Punkte. Beim FCN sind das die letzten zehn Minuten, in denen sie böse nachlassen (hat sich noch nicht bis zu denen durchgesprochen, daß das Spiel 90 Minuten dauert ...), und bei Arminia sind es die zehn Minuten nach dem Tor. Doch die gingen ganz ordentlich vorbei, nach einer Viertelstunde lief das Spiel noch immer recht passabel, und in der 17. Minute kam das 2:0 durch Wichniarek.
Ein bißchen ungläubig sahen wir uns an, aber so richtig verwunderlich war dieser Spielstand eigentlich nicht. Nicht, daß Arminia dermaßen unschlagbar gespielt hätte, aber Waldhof hatte die Abwehr so offen, daß es schon fast als unsittlicher Antrag zu werten war. Somit konnte es auch nicht wirklich erstaunen, als eine knappe Viertelstunde später Dammeier das 3:0 schoß und aus dem Arminiablock das klassische "Ihr könnt nach Hause fahr´n" Richtung Gästeblock erschallte ;o)
(Unsere Überlegung war ja, ob es zu diesem Lied auch einen Konjunktiv in der Vergangenheit gibt, in etwa "Ihr hättet schon vor einer halben Stunde nach Hause fahren können", doch das paßt nicht wirklich gut ins Versmaß, und Franks vereinfachter Vorschlag "Ihr hättet gar nicht kommen brauchen" klingt auch nicht sehr melodisch *g*)

3:0 ist ein Spielstand, mit dem man recht entspannt in die Halbzeit gehen kann, und wir beschlossen, an die lange Seite zu wechseln, da auf das Tor, hinter dem wir saßen, ja nun Waldhof spielen und somit kaum mehr etwas los sein würde *fg*. Es fing an zu regnen, aber die Zuschauerplätze sind ja überdacht, und wir freuten uns auf die zweite Halbzeit, in der Arminia - so glaubten wir - wohl etwas zurückschrauben könnte.

Doch weit gefehlt. Wir saßen ziemlich weit vorne und sahen aus nächster Nähe:
- Wundervolle Pässe, die von den mittlerweile übermütigen und gut gelaunten Fans jeweils mit einem "Woooooooooooow" kommentiert wurden, wenn der Ball von einem Spieler zum anderen lief
- Spieler, die sich trotz des eindeutigen Spielstands nicht hängen ließen, sondern sich mit ziemlich viel Einsatz immer wieder freiliefen, um anspielbar zu bleiben
- Das 4:0 durch mein allerliebstes Meister-Proper-Double van der Ven, dem ich bei meinem letzten Alm-Besuch gegen Duisburg schon fast Arbeitsverweigerung bescheinigt habe. Doch in diesem Spiel war er einfach nur noch überragend, dachte Spielzüge drei Pässe voraus und war nahezu immer richtig gestanden (und wenn er dafür vorher über den halben Platz und kurz darauf wieder zurückspurten mußte). Es war einfach eine Wonne, diesem glatzköpfigen, kompaktem Kraftpaket zuzusehen, und er bekam verdient standing ovations, als er in der 67. Minute gegen Sternkopf ausgewechselt wurde.
- Das 5:0, das uns nicht mehr wirklich verwundern konnte, denn nur durch Winken, laute "Hier den Ball rein, bitte"-Rufe oder Eigentore hätte Mannheims Abwehr noch schlechter sein können. Wenn der Torschütze Aracic gewollt hätte, hätte er sich auf dem Weg zum Tor ruhig noch ein Bierchen im Strafraum genehmigen können, die Zeit hätte er gehabt ;o)

Der Regen hatte Mitte der zweiten Halbzeit aufgehört, aber der Himmel war beinahe schwarz, während auf der anderen Seite schon wieder die Sonne durchkam. Und so sahen wir etwas, was ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe: Über die gesamte Breitseite des Stadions spannte sich ein kräftiger und leuchtender Regenbogen, und zwar einer von der Sorte, die "ganz rum" gehen. Ich war nur noch am Staunen, denn dieser Regenbogen zu einem perfekten Fußballspiel, den ganzen Fans und den vielen Fahnen, das sah so wundervoll aus ... und ich hatte natürlich die Cam nicht dabei *grmpf!*

Ich bin mir nicht sicher, ob es noch in der ersten Halbzeit war oder schon in der zweiten, aber irgendwann habe ich mich in einem Anfall von Fußballbegeisterung und Lobhudelei für Arminia zu einem Schwur hinreißen lassen, den Frank bis heute noch nicht glauben kann und den ich hier nochmal für die Allgemeinheit und die Ewigkeit festhalten will:

Wenn Arminia drei Spiele (nicht unbedingt nur Liga) in Serie gewinnt, bei denen ich im Stadion zuschaue, dann kauf ich mir einen Arminiaschal und werde ihn immer im Stadion tragen!

Gestern hatten wir uns mit einer unbedachten Aktion jede Mange Arbeit aufgehalst.
(Die nachfolgende Beschreibung bitte nur nachmachen, wenn man drei Stunden Zeit zum Putzen hat!!!)
Man nehme einen angefeuchteten Zeigefinger und fahre mit mittelkräftigem Druck prüfend über mehrere Badfliesen. Man erhält mehrere weiße Streifen innerhalb einer Fläche, die man vormals für weiß gehalten hatte, die aber in Wirklichkeit grau ist. Da diese Streifen relativ undekorativ aussehen, schnappe man sich Lappen, Schwamm, Putzmittel und Abzieher und wienert damit sämtliche Fliesen an allen Wänden im Badezimmer.

Auch ne schöne Beschäftigung für Samstag nachmittag ...

Aber ein Ohr werde ich dabei am Radio haben bzw. immer wieder ein Fingerchen frei, um die Kicker-Seite mit dem aktuellen Zwischenstand vom Clubspiel zu aktualisieren. Die müssen heute in Cottbus ran, und die sind unverschämt heimstark.
Mit einem Unentschieden wäre ich daher schon zufrieden ...

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14. August 2001

Grübelgrübelgrübel ...

Es ist nicht zum Aushalten derzeit. Mein Hirn hält Unmengen an seltsamen Themen bereit, über die ich in allen Situationen und zu allen Tages- und Nachtzeiten nachdenken kann (und muß - kann ja nicht vor meinen Gedanken davonlaufen).
Entweder eine Wucherung am Philosophen-Gen, oder ich sollte mir so langsam doch mal eine Arbeit suchen, weil man nur vom Lesen, Surfen, Zocken und Haushalt nicht ausreichend geistig ausgelastet ist.

Hier ein paar meiner Top-Grübelis:

Grübel 1:

Liisa schreibt über die Zeit, die man sich nimmt bzw. nicht nimmt und hier auch manchmal gar nicht nehmen kann. Claudia ärgert sich über Terminabsprachen, die man selbst für private Dinge machen muß. Und ich hab mich gestern wieder einmal aufgeregt, daß eine Planung nicht so zackig und fix durchlief, wie ich das gewollt und im Studium auch gelernt habe und fühle mich damit ganz westlich, hektisch und terminhetzerisch.
Allerdings seh ich das, was ich über Planung und Organisation gelernt hab, auch als Werkzeug, mir wieder Zeit zu klauen für die Dinge, auf die ich Lust habe.

Bei der Planung gestern (es ging um die bevorstehende Hochzeit eines befreundeten Pärchens) war es einfach nur noch alles wirr: Etwa zehn Leute planen nebeneinander in kleinen Gruppen parallel Hochzeitszeitung, Junggesellenverabschiedung, Geschenk und die Aktion vor dem Standesamt - klar, daß dann Gruppe Eins nach einer halben Stunde ganz laut schreit, daß das Geschenk noch geplant werden muß und Gruppe drei (die das gerade erledigt hat) ziemlich doof guckt. Während die einen schon das Layout der Zeitung planen, überlegen die anderen die technische Realisierung (Druck oder Kopie) und bremsen mit der Frage, ob schwarzweiß oder Farbe die ersten wieder aus.
Am liebsten hätte ich auf den Tisch gehauen, die Moderation an mich gerissen, eine Planungsordnung aufgestellt und mit einem beherzten und oft durchgeführten "Wer macht was bis wann?" dem ganzen Durcheinander eine Struktur verpaßt.
Aber ich bin neu in dieser Clique und hätte mich in der Rolle der Leitung recht deplaziert gefühlt, und so vergriff ich mich stille an den Chips, während ich im Kopf alles wiederholte, was ich über Strukturierung von Teamsitzungen gelernt habe und ließ mir einen besserwisserischen Vortrag über Farbdrucker und Flachbrettscanner *tsüh* ans Ohr heften.

Grübel 2:

Ich und mein Tagebuch ... was kann ich meiner Umwelt zumuten, welche Themen sind zu persönlich und wer liest mich eigentlich? Ingrid denkt auch gerade darüber nach. Dieses große Seufzen und ungläubige Staunen "Dann weiß ja die ganze Welt, was du so machst und denkst!", wie man es von Menschen hört, denen die Idee des Online-Tagebuchschreibens neu ist, ist wohl weniger das Problem. "Der ganzen Welt" bin ich fremd, und wer interessiert sich schon für Tagesablauf und Gedanken eines wildfremden Menschen. Ich will auch gar nicht weiter auf Sinn und Unsinn des Tagebuchschreibens eingehen, das wurde schon so oft diskutiert und endet meist in Rechtfertigungen, warum "ausgerechnet ich" mein Leben allen zumuten muß, und die Spekulationen über die Motive (Exibitionismus, Bedienen von Voyeurismus, Egozentriertheit, Narzismus etc.) sind nichts wirklich Nettes ... *g*.
"Towanda schreibt Tagebuch - gesammelte Alltagsbeobachtungen, Stirnrunzeln, Augenzwinkern und sonstige Chaotikas" - das steht in den Metatags, und so soll es auch sein: Unterhalten würde ich gern, damit von meinem Spaß am Schreiben auch andere Leute was haben, wenn ich den schon so unbedingt im Netz ausleben muß.

Soweit, so gut, nachdenklich macht mich eher das, was schon einigen anderen Leuten passiert ist wie etwa Alyssa und auch Kerstin: Jemand fängt ob des Tagebuches an zu pöbeln, beleidigend zu werden, oder: Es liest wer mit, der einen kennt, von dem man aber nicht weiß, daß er mitliest (Ich glaube, Nicole war so erstaunt, als sie plötzlich eine Glückwunschmail von jemanden aus der Firma ihres Mannes bekam).
Einigen Leuten "in der alten Heimat" hab ich die Tagebuchadresse ja bewußt gegeben, um irgendwie in Kontakt zu bleiben und die Neugierde zu befriedigen, wie es mir hier eigentlich geht (witzig im Telephonat mit Kuri: "Das Rezept konnte ich noch nicht scannen ..." - "Jaja! Daß dein Scanner noch nicht angeschlossen ist, weiß ich doch schon aus den Turbulenzen!" *g*).
Aber wenn etwa Franks Eltern/ Geschwister/ Kumpels mitlesen ... Ich nenne hier ja schon absichtlich seltenst Namen und versuche, Personen, die vom Tagebuch nichts wissen, so unkenntlich wie möglich zu halten. Einige Geschichtchen über leicht identifizierbare Personen habe ich mir auch schon absichtlich verkniffen, aber daß mir ab und an mal etwas rausrutscht, wo sich der eine oder andere vielleicht wiedererkennt und dabei womöglich nicht ganz so gut wegkommt, ist wohl nicht zu vermeiden.

Und dann...?!

Dumm wäre es schon, wenn jemand hier Unnettigkeiten über sich liest. Denn dann kommt sicher wieder das Argument: "Und nun weiß ja die ganze Welt ... "
Wird ein hartes Stück Arbeit werden, demjenigen dann beizubringen, daß es die Welt wahrscheinlich gar nicht interessiert.

Grübel 3:

Meine Maus saugt. Nein, keine Esel (wassn Glück - unser Vorrat an Eseln ist verschwindend gering), aber Batterien wie verrückt. Einwegbatterien sind teuer, daher Akkus, aber mit den Akkus scheint sie nicht so ganz klarzukommen, und ein Batteriewechsel alle zwei Stunden ist nicht wirklich erquicklich. Weil irgendsoein Doofie *smile* diesen Arbeitsplatz so eingerichtet hat, daß der Rechner zwar gleich unter der Arbeitsplatte steht, aber der Weg für das Mauskabel recht lang ist (genaugenommen ZU lang), muß es auch unbedingt eine Funkmaus sein.
Auf der Enterprise werden in solchen Fällen immer Warpkerne oder Siliciumchips in irgendwelche Teile gestopft.

Kannichsowasauchhaben?!?!

Na, eher unwahrscheinlich.
Werd wohl über kurz oder lang eine andere Maus, vielleicht eine optische, am besten mit Ladestation anschaffen müssen und schwanke zwischen dieser (Shoppinglink, da Herstellersite spinnt), jener, der und der (wobei die letzten drei baugleich zu sein scheinen). Hat wer Erfahrungen damit und möchte mir seine Empfehlungen/ Warnungen mitteilen?

*GRMPF!*

Anne hat ein neues Design (schöööööööööööööön!), und Claudia macht PHP wie verrückt und eine Site nach der anderen.
Und ich hab ein schlechtes Gewissen - aber auch überhaupt keine Lust ;o)

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15. August 2001

Brummsrrrtkladderadätschpeng

macht mein Kopf, und der marode Kreislauf entwirft wirre Muster vor meinen Augen. Wenn man bedenkt, daß andere Leute Unsummen für Drogen ausgeben, um diesen Zustand zu erreichen, sollte ich eigentlich dankbar sein.

Bin ich aber nicht, ätsch.

Dieses heiße Wetter war wohl auch Schuld an dem verrückten Traum letzte Nacht:

Die Prüfungsergebnisse waren da und wurden uns direkt durch die Dozenten mitgeteilt. Nicht-Prüflinge waren auch zugelassen, die ganze Athmosphäre war recht locker, und so saß ich neben Frank, beide hatten wir ein Glas Bier vor der Nase, als die Soziologiedozentin auf mich zukam mit einem Schrieb in der Hand.
Ich hätte die Soziologieprüfung nicht bestanden, meinte sie (ich hab die zwar gar nicht geschrieben, aber is egal) und zeigte mir als Beleg den Zettel. Zwischen den Noten 4 und 5 gab es noch so ein Zwischending als Note. Deren genaue Formulierung weiß ich nicht mehr, aber es lief hinaus auf "Wenn wir Lust haben, hat sie vielleicht bestanden, muß aber nicht".
Ich legte mich mit der Dozentin an und zeigte ihr nochmal haarklein auf, daß das, was ich geschrieben habe, eindeutig mehr als 50% vom Gefragten seien und somit bestanden. Frank saß daneben, trank sein Bier, guckte die unnachgibige Dozentin an und meinte nur "Och möööönsch....", worauf ich fürchterlich lachen mußte.

Seltsamer Traum, oder? Besser mal nicht analysieren, sondern einfach unter "Schwachsinn, entstanden durch Hitze" abheften.

Wirklich schockiert hat mich letzten Abend ja diese Meldung. Mööönsch, Prozessor mit 2 Giggos!!! Seid ihr des Wahnsinns fette Beute?!
Ich hab ja schon gestaunt, daß die 1GB-Rechner derzeit für nichtsundwiedernichts verkauft werden und hab mich gefragt, wer das denn braucht. 2 Gig, das ist die vier- bis fünffache Leistung von Jean-Luc, und ich wüßte nicht, was ich damit anfangen soll. Bisher schaffte mein 433er alles tadellos, worauf ich ihn angesetzt habe. Na gut, heute morgen flehte er mich in Form eines rechteckigen Kästchens an, doch wenigstens ein paar von den Fensterleins zu schließen, weil er gar nicht mehr hinterherkam - aber bei fünf Fenstern in zwei Browsern, dem Dreamweaver, ICQ, Mail- und Graphikprogramm auf hat er auch ein Recht dazu, mein liebster bester Rechenknecht.

Wenn es nach mir ginge, bräuchte ich gar nicht mehr Leistung - aber natürlich wird die Softwareindustrie nachziehen und ihre Anwendungen (ob nun Spiele oder für ernsthafte Sachen) auf solche Rechner auslegen.
Hoffentlich dauert das möglichst lange ...

Anscheinend steht uns Nachwuchs ins Haus.

Nein, ich bin nicht schwanger (war ja auch nicht geplant), aber die Schnecken im Aquarium bekommen wohl Nachwuchs. Nun weiß ich allerdings nicht, ob die Apfelschnecken oder die Rennschnecken, denn das Gelege wurde wohl nachts an der Scheibe festgemacht, aber ich laß mich einfach mal überraschen. Von der Größe her waren es schätzungsweise die Apfelschnecken. Das Gelege klebt über der Wasseroberfläche an der Scheibe, sieht aus wie eine Nacktschnecke, und wenn man näher rangeht, sieht man, daß der Wulst aus kleinen Bläschen besteht, die anscheinend die eigentlichen Eier sind.
Photographieren kann ich es nicht, da ich dafür die große Glasplatte abnehmen müßte (und in meinem derzeitigen Zustand mach ich da bestimmt Bruch), aber ich hab was gefunden:

So sehen die Schnecken "normal" aus - in etwa so groß wie ein Fünfmarkstück

Das muß irgendwann letzte Woche in einer Nacht- und Nebelaktion passiert sein *g*

Laut der Datenbank braucht die Brut 10-40 Tage zum Schlüpfen.
Bin ja mal gespannt ... ich finde es total faszinierend, daß aus diesem komischen Schmodderschleimhaufen so schöne Schnecken mit Haus und allem drum und dran werden sollen ;o)

Seiten gebastelt hab ich wieder nicht, aber das schlechte Gewissen hat es zumindest geschafft, daß ich ein bißchen "Content" gemacht hab, wie man auf neudeutsch so schön sagt. Hier gibt es eine neue Werbe-TopTen, die Rubrik "Wort der Woche" geht auch weiter, und bei den Texten gibt es auch drei Texte in der neuen Rubrik "Aus den Turbulenzen" - allerdings keine neuen; Eifrigen Turbulenzenlesern sind sie schon bekannt.

Warum mir der Opera schwachsinnigerweise besuchte Links auf der Linkleiste klein macht, hab ich noch immer nicht begriffen, aber für Quelltext- und CSS-Analyse ist mein Kopf heute zu matschig, und ich mach wohl mehr kaputt als heile, wenn ich mich da dransetze.

Später mal ... tssssss ...

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